Shizoworld

Professional Audio | Video | Mediaproduktion

Tätigkeitsfeld

Filmproduktion | Videoproduktion | Musikproduktion | Medienproduktion | Dresden | Sachsen


shizoworld.de bietet folgende Leistungen an:

professionelle Video- & Audioproduktion, Podcast, Radio- und Jingleproduktion, Video Nachvertonung.

Planung und Produktion von Imagefilm & Werbefilmen sowie Werbespots, Video Konvertierung und Überspielung auch für Internetanwendung ( Flashvideo / Streaming ).

Google… Eine Anleitung Android zu entschlacken

Seit ich von Google gehört habe bin ich misstrauisch dem Laden gegenüber. „Dont be Evil“ – und dann hört man von Datenspeicherung die eigentlich gar nicht passieren dürfte weil alles erdenkliche abgeschaltet ist. Und Google speichert es doch irgendwie. Das wird bei Apple und Microsoft sicher ebenfalls so gehandhabt aber Android ist nun mal Omnipräsent und genau deshalb finde ich es erschreckend wenn solche Machenschaften offengelegt werden.

Hier wäre der Beitrag von ZDNet https://www.zdnet.de/88340013/google-bestaetigt-datensammlung-trotz-deaktiviertem-standortverlauf

Was kann man also tun? Zuerst sollte man sich mal überlegen ob man wirklich Google oder Alexa oder Andere Butlerdienste wirklich auf dem Smartphone benötigt oder ob man nicht doch Mensch genug ist seine Termine selbst einzutragen. Zugegeben eine Diktierfunktion zum Texte schreiben ist manchmal nützlich aber dennoch bin ich der Meinung das man beim Autofahren das Handy liegen lassen sollte und man beim Bahnfahren besser die Tastatur nutzen sollte, als die Mitfahrenden von ihrer Diskussion mit der Freundin erfahren zu lassen.

Wie das passieren kann dass die Daten übertragen und gespeichert werden? Die Antwort ist Googles Play Dienste Framework welches bei jedem Android im Hintergrund läuft. Man könnte es sich einfach machen und das mit den unten genannten Befehlen auch deinstallieren aber dann kann man diverse Google Dienste einfach nicht mehr nutzen.

Man sollte in den Google Einstellungen unter https://myaccount.google.com/activitycontrols zumindest alles deaktivieren. lt. geltenden Datenschutzregelungen verbietet man damit Google die Nutzung sämtlicher durch das Smartphone erhebbaren Daten… um z.B. Bewegungsprofile anzulegen. Ebenfalls sollte man ggf am Phone die Google Einstellungen prüfen. Im Grunde sollte diese Einstellung auch den Datentranfer der Daten unterbinden aber wir wissen ja dass Google unsere Daten wieder jeder Regel will. Alleine auf der Grundlage könnte man Google jetzt wieder vors Gericht zerren. So toll und bequem es beworben wird seine Passwörter und Daten und Einstellungen bei Google zu speichern… TUT ES NICHT!!!

Auf den meisten Android Phones, egal welcher Preisklasse, sind viele „nützliche“ Tools vorinstalliert aber was für den einen Nützlich und essentiell ist, ist für den anderen nur Humbug und Ballast. Da ich kein Freund bin stets das neueste Handy haben zu müssen ist das folgende Howto vielleicht etwas Oldscool aber zumindest kann jeder mit jedem Smartphone diese Punkte nachstellen und so sein Telefon entschlacken.

mMn. ist es nicht mal wichtig das allerneueste Android zu haben – als Sicherheitszentrale sind die Play Dienste jedoch sehr wichtig, auch wenn ich sie gern als Smartphone „Google“ Trojaner bezeichne. Sie stellen aber die Schnittstelle zu Play Protect dar welches ich als durchaus Brauchbar sehe. Play Store Apps werden stets geprüft und Play Protect scannt das Phone wie ein Virenscanner ob eine App doch Malware enthält und warnt entsprechend. Über eine gesunde misstrauische Einstellung der App Berechtigungen will ich gerade mal nicht sprechen aber selbst hier lassen sich Dinge einstellen und eindämmen – meisst aber unter Beschneidung der Appfunktionen.

Ausgangspunkt ist die letzte Firmware für ein Sony Z5compact mit Android 7.1.1
32.4.A.1.54

Nun gilt es zu recherchieren welche Tools man benötigt und nutzen will und auf was man verzichten kann. Für meine Zwecke hat sich www.apkmirror.com bewiesen. Hier kann man anhand des App Namen im Phone recherchieren wie die Applikation richtig heißt. dann benötigt man die ADB Tools und muss das Handy über den Developer Modus in den USB Debug-Mode bringen.

Hier als Dump mal die Apps die sich aus der Firmware nun per Befehl deinstallieren lassen

adb devices

adb shell pm list packages

adb shell pm uninstall –user 0 com.android.chrome
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.apps.maps
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.apps.photos
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.gm
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.videos
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.music
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.youtube
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.talk
adb shell pm uninstall –user 0 com.google.android.googlequicksearchbox

adb shell pm uninstall –user 0 com.mobisystems.fileman
adb shell pm uninstall –user 0 com.mobisystems.office
adb shell pm uninstall –user 0 com.spotify.music
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonyericsson.video
adb shell pm uninstall –user 0 com.sony.tvsideview.videoph
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.entrance
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.lifelog
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.androidapp.cameraaddon.areffect
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.android.addoncamera.facefusion
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.android.addoncamera.dual
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.mx.android
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.photoanalyzer
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.android.addoncamera.onlineremote
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.moviecreator.rmm
adb shell pm uninstall –user 0 com.facebook.system
adb shell pm uninstall –user 0 com.facebook.appmanager
adb shell pm uninstall –user 0 com.facebook.katana
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.advancedwidget.topcontacts
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.providers.topcontacts
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.android.addoncamera.soundphoto
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.getmore
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.getmore.client
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.gettoknowit
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonyericsson.xhs
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.xperialounge.services
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.xperiaweather
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonyericsson.advancedwidget.weather
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.coverapp
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.coverwidget
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.slideshow
adb shell pm uninstall –user 0 com.sonymobile.support

com.sonyericsson.textinput.chinese
com.sonymobile.pobox
com.sonyericsson.textinput.uxp

Das ist die Komplette Liste Apps die ich auf dem Z5c „deinstalliert“ habe wobei einige wirklich verschwunden sind aber nach wie vor in der Firmware vorhanden sind – dh bei einem Hardreset ist das originale Firmware mit allen Überflüssigen Apps wieder da. Die Apps werden quasi für den Benutzer deinstalliert und nicht mehr geladen – werden aber teilweise noch angezeigt. Das ist vielleicht irritierend aber man benötigt zumindest kein Root zugriff für diese Operation. Auf anderen Geräten sehen die App namen sicherlich anders aus aber ich hoffe ich kann mit den Angaben zumindest die Richtung geben wohin man schauen und worauf man achten muss.

Als I-Tüpfelchen hab ich sogar die Xperia-Tastatur deinstalliert denn kein Mensch braucht 2 oder 3 Tastatur Apps auf dem Phone.

Noch ein kleiner Geheimtipp: Hier hat sich für mich die App Hermit als sehr nützlich erwiesen, worüber man sich die Apps wie Google Plus oder Drive leicht wieder erstellen kann und dabei die Vorteile der „Desktop Versionen“ nutzt. Das spart zusätzlich RAM geht aber leider auf kosten des Datenvolumen – dh man sollte für diese Nutzung schon 4GB im Tarif haben oder viel im WLAN sein.

Als Browser setze ich auf Firefox Klar welcher quasi als Standard im Privat-Modus arbeitet und keine History speichert. Der googlet auch, wie jeder aktuelle Browser, nach Suchbegriffen ohne dass man blöde ins Handy quatschen muss.

Fazit: Je weniger Dienste und Datensammler ich also nutze umso geringer ist mein Digitaler Fußabdruck und umso geringer die Gefahr ungewollt ausspioniert zu werden.

Bitcoin Mining – Gekkoscience 2Pac auf Antrouter R1 konfigurieren

Da der Bitcoin Hype gerade wieder hoch kocht hab ich selbst auch mal etwas herum experimentiert.

Der Antrouter R1 ist ein kleiner knuffiger Accesspoint und Router welcher auch unter OpenWRT als Repeater konfiguriert werden kann – an einer Fritzbox geht das leider nicht Zitat: „FRITZ!Box unterstützt nicht das veraltete Verfahren WDS (Wireless Distribution System). Um das neue Verfahren zur Reichweitenvergrößerung zu nutzen, müssen alle verwendeten FRITZ!Boxen dieses unterstützen.“

Man kann den R1 aber ganz einfach als Wlan Client einrichten und ein Gerät an den LAN Port koppeln.

Der USB Port am R1 Router liefert stramme 2A welche man schön zum laden eines Smartphones nutzen kann – oder um einen externen Miner anzuschließen ^^

lt. Handbuch ist alles für einen Antminer U3 vorkonfiguriert – und das funktioniert sicher auch aber in meinem Fall versuchte ich einen Miner Stick Gekkoscience 2PAC. Dieser kann mit jedem aktiven USB-Hub betrieben werden und 2A am USB Port laden praktisch dazu ein.

Glücklicherweise sind die Treiber des U3 auch mit dem Gekkoscience kompatibel und so braucht es nur etwas Studiums der jeweiligen Handbücher um den 2PAC einzustellen. Hier ein Kleines Howto:

Zuerst muss der R1 konfiguriert werden:

R1 mit LAN verbinden – Login

mit WLAN verbinden

  • Login
  • Network > Wifi > Scan
  • Eignes WLAN auswählen
  • in Interface Configuration Mode „Client“ wählen
  • Finetuning über Device Configuration – Advanced Settings: den Country Code und Distance Optimization einstellen

es wird ein neues Interface WWAN erstellt – somit wäre der R1 rein als WLAN Client eingerichtet.

 

Um den R1 als Miner zu aktivieren geht man zum Reiter MINER

Hier muss man sich zuvor einen Account bei antpool.com erstellt haben und trägt bei BITMAIN USER ID seine Email ein – die EMAIL = USERID (etwas verwirrend und schlecht beschrieben)

der R1 generiert automatisch einen Subaccount und einen Worker und legt los.

 

Um den Gekkoscience 2PAC jetzt mit dem R1 anzusteuern muss man zunächst einen Subaccount bei Antpool.com anlegen.

Bei Antpool.com anmelden

Reiter Settings

auf Add Subaccount klicken und 2PAC-Namen Vergeben (möglichst einen Unique Namen verwenden 2PAC war z.B. schon vergeben)

die Bitcoin Wallet Adresse eintragen bei R1 und bei 2PAC

(Payment sollte jeder selbst entscheiden – für SOLO Mining auf SOLO)

 

Nun am R1 anmelden

Reiter Miner > U3 Configuration

und hier die Pools und jeweils den Worker + Passwort eintragen (Bei anderen Pools als Antpool entsprechend dort vorarbeiten und Daten übernehmen) Bei Antpool reicht der Subaccount als Workername

Für Antpool Solo Mining:

stratum.antpool.com:3333

stratum.antpool.com:443

solo.antpool.com:443

Pool Balance Failover

 

In den U3 Configuration – Advanced Settings

kann man voltage 1.5 und frequency 200M wählen. Nach dem Speichern dieser Werte muss der R1 Stromlos gemacht werden um diese zu übernehmen – man kann dann gleich den Gekkoscience 2PAC anstecken – nach dem Boot vom R1 geht es sofort los. (Edit: Die Voltage Angabe im Befehl ist irrelevant für den 2PAC da dort die Core Spannungen für die Mining Chips über einen Poti am Stick geregelt wird – Justage ist nicht notwenig ausser man will den 2Pac am Limit betreiben)

 

Noch ein Tipp – Unter System > Software > Reiter Configuration war bei mir das Falsche Repository eingestellt – es muss lauten

src/gz barrier_breaker http://downloads.openwrt.org/snapshots/trunk/ar71xx/generic/packages/packages/

Microsoft Edge Browser Tuning

Nachdem ich nun lange Zeit mit Google und Mozilla Produkten im Netz unterwegs war, möchte ich nun auch mal zeigen wie man mit dem Microsoft Edge Browser im Netz sicher und komfortabel unterwegs sein kann.

Wie ich bereits in diesem Beitrag zeigte gibt es auch für den Edge Browser nun das uBlock Origin Plugin. Es ist bequem über den Windows Store kostenlos erhältlich. Manchmal kann es sein dass der Store aber die Installation nicht zulässt – hier muss man dann etwas nachhelfen.

Im Edge Browser einfach about:flags eingeben und die „Extension Entwickler Optionen“ aktivieren. Browser neu starten und nun kann man über die uBlock Releases Page das Zip-File downloaden und in den Extensions Optionen installieren und aktivieren.

Bestenfalls funktioniert danach auch der Download und installation direkt über den Windows Store.

Über die Sicherheit des Edge Browsers streiten sich die Gemüter. Ich persönlich halte von reißerischen Posts über die „Zerpflückbarkeit“ bei Hackermarathons gar nichts. Wenn man halbwegs die „Internet Tipps“ berücksichtigt, nicht überall draufklickt was lustig als Download Button blinkt, ordentlich die Seiten liest und nachdenkt bevor man klickt und nicht dauernd nach Cracks und Hacks auf den Seiten unterwegs ist die vor dubiosen Ads aus allen Nähten platzen, ist man auch mit dem Edge Browser gut bedient.

Wie man sehen kann ist der Edge auch in Sachen Speicherauslastung wesentlich schlanker als die Konkurrenz, auch ein Punkt bei dem viel Kritik an Firefox oder Chrome herrscht bei den Techies. Zugegeben es gibt nicht alle Extensions die man unter Chrome oder Firefox lieb gewonnen hat auch im Edge – braucht man das Zeug aber auch wirklich alles?

Ein Passwortmanager muss nicht im Browser als Extension laufen – schon allein aus Sicherheitsaspekten nicht! KeePass ist für mich immer noch die Beste Wahl fürs Passwortmanagement. Bequemlichkeit geht nie vor Sicherheit!

Zu den Einstellungen gilt mMn. wie überall – Cookies von Drittanbietern verweigern, Popups blocken, Do Not Track an, SmartScreen Filter an, Formular und Passwort speichern aus!

Die Suchmaschine ändern geht auch super leicht – einfach auf die bevorzugte Seite gehen -> Settings-AdvancedSettings ->Change Search Engine und dann auswählen was man will speichern – fertig!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit ^^

[mit meinem Edge Browser geschrieben]

Heute will ich mal von meinem Sampler erzählen – BKE Beat Thang

BKE Beat Thang

BKE Beat Thang

Meiner Meinung nach gibt es ja verschiedene Konzepte der Klangerzeugung aber ein Sampler ist schon ein Ding für sich. Samples gibt es wie Sand am Meer – es gibt freie Loops und auch Klänge können einfach und jederzeit aufgenommen werden mit so einem Gerät. Die Geräte die derzeit am Markt sind kommen aber alle mit einer 4×4 bis 8×8 Matrix der Trigger Pads was mich nicht so richtig überzeugt. Wie will man da eine Melodie spielen, wenn man sich mal an ein Keyboard gewöhnt hat und Akkorde anschlagen will?! Daher hat mich der Beat Thang recht schnell optisch überzeugt.

Hier gibt’s einen sehr guten Testbericht:
https://www.amazona.de/test-beat-kangz-electronics-beat-thang-drum-machine/

wer sich das nicht alles durchlesen will hier die Kurzfassung:

  • 16-track real time pattern-based sequencer | Adjustable quantize, swing, bar length, and PPQ resolution lets you arrange full songs and produce tight grooves in minutes. Assign hundreds of unique and inspiring kits and instruments onto 16 tracks.
  • Each track can have its own bar lengths (1 bar loop up to 200 bar loop). Add up to 100% swing. Quantize each track to 1/4, 1/8, 1/12, 1/16, 1/24/, 1/32, 1/48, 1/64 notes or turn it off for a more human feel. Adjust sequencer resolution from 24-960 PPQ for vintage or modern drum machine feel.
  • Fully portable: 4-hour battery. Recharge it like a laptop
  • Side mounted Pitch and MOD wheels
  • more than 3000 High Quality Factory Samples
  • Chromatic keypad layout
  • Dual SD cards Slots
  • USB-Port for HDD or External Midi Keyboard
  • MIDI DIN and USB ports
  • Combo XLR / stereo TRS input
  • 16 & 24 bit Sampling
  • full-color 3.5” LCD
  • dual 1/4 inch headphone jacks
  • foot switch
  • 256MB RAM
  • 20 separate Effects including filters, phasers, flangers, vibrato, chorus, vinyl, distortion – Onboard mastering for more depth and polish to your finished productions
  • Extension Sounds in separate Soundpacks installable on SD Card

Ich finde das klingt mächtig Interessant und Imposant. Hier habe ich mal 2 Videos die das Gerät demonstrieren und beschreiben:

Nachdem ich etwas daran rumgespielt hatte fielen mir aber kleine Dinge auf die ich auch erwähnen möchte. Das Factory Image hat (weis der Geier warum) Löcher und Unstimmigkeiten in manchen Presets. Da ist mal ein Sample nicht verfügbar oder in Pattern fehlt ein komplettes Kit. Ich hänge mal hier mein –Gekrakel– Dokument an.

Da alles auf Linux Basis läuft und die Preset Dateien nur XML Code sind ist das recht einfach korrigierbar. Meist nur kosmetische Umbenennungen der Sample Dateien und der Pattern Datenzuweisungen aber für ein Gerät was mal 1200$/€ kostete etwas peinlich. Ich habe die Korrekturen schon an den BKE Tech Support gemeldet denn die Factory Content Fehler findet man ebenso in der BTV Software welche eine Softwareversion des Beat Thang ist.

Linux ist eben gerade bei der Benamsung der Daten recht Eigen und verträgt es nicht mal, wenn da ein Großbuchstabe statt dem kleinen verwendet wird. Und da wären wir beim Zweiten Punkt der mich etwas ärgert. BTV gibt es für WIN und MAC und auch in einer 32bit und 64bit Version läuft aber richtig scheiße unter Windows 10. BTV hat wohl einiges an Änderung erfahren dürfen denn lt. meinen Recherchen wurde es mal als VST Instrument angeboten ist aber jetzt nur noch als Standalone Version vom Support zu haben für 7$. Nachdem ich aber nun meine korrigierte Factory Image Daten installiert habe funktioniert das alles richtig schick. Einzig bei manchen Midi Operationen habe ich das Gerät zum Absturz gebracht bzw. das Midi Interface hängte sich auf.

Was mich zum Workflow bringt:

BKE BeatThang im Studio

BKE BeatThang im Studio

Beat Thang bringt alles mit was man braucht. Die Klänge bieten Drums und Instrumente verschiedener Art. Auch Orchestrales ist dabei, Gitarren, Klavier, Streicher also genug um loszulegen. Die ~3200 Samples haben eine anständige Soundqualität. Aber es ist kein Synthesizer! Es ist ein Sampler – wer also Sound schrauben will wird enttäuscht sein. Zumindest kann man die Samples mit Effekten resamplen oder in eignen Kits mit anderen Samples kombinieren was natürlich eine Lernkurve mit sich zieht. Der Pitchwheel kann für Pitch bzw. Scratch Effekte verwendet werden der Mod Wheel steuert einen der 8 Filter die im Mixer auf die einzelnen Spuren geschaltet werden können. Den Workflow hat man recht fix raus.

Einen direkten Export in eine DAW gibt’s nicht, dafür hat man nach dem Export die Pattern gebounced auf der SD Card als WAV Datei und kann sie zum fertig machen in jede X beliebige DAW schieben. Ist der Beat Thang per Midi oder USB an einer DAW wie z.B. Ableton Live kann er Midi Signale einspielen, wenn man z.B. intern auf einen leeren Pattern oder auf eine leere Spur schaltet – ansonsten triggert er die Sounds intern. Da hat man die Wahl ob man per Midi einen Synthesizer spielen oder die Patterns des Beat Thang in der DAW aufnehmen will oder eine Phrase von dem Synthesizer in der DAW mit dem Beat Thang sampeln will.

Wie kann man den Beat Thang erweitern:

Als ob die 3200 Sounds onboard nicht schon reichen würden bot man noch diverse Samplepacks an. Mir bekannt sind 16, thematisch sortiert nach House, Techno, Dubstep, Trance, EDM sowie selektierte Samples vom Mitbegründer der Firma Dallas Austin und thematisch noch weitere für Cinematische Vertonungen und Effekte. Die verfügbaren Sample Packs die es gibt sind bereits optimiert so dass man sie nur auf die SD Card installieren muss und schon kann es losgehen. Für Besitzer von Sample Libraries ist Beat Thang auch schick zumindest, wenn man nicht komplette Loops… halt alles der Reihe nach…

Beat Thang hat 256 MB RAM was man etwas im Auge behalten muss, wenn man seine Sample Library selbst auf dem Gerät importieren will – einfach nur Samples in einen Ordner kopieren hilft nämlich nicht so richtig, wenn man das halbwegs übersichtlich haben will. Sie sollten im AIFF oder WAV Format mit 16 oder 24 Bit 44/48khz anliegen – MP3 geht nicht! 256MB RAM ist mehr als eine Akai MPC oder ein Korg Electribe Sampler mitbringen von daher ist der Beat Thang recht massiv ausgestattet (abgesehen davon, dass er gebaut ist wie ein Panzer) aber je größer die Samples und damit die Kits werden umso mehr muss natürlich geladen werden und das verzögert z.B. gerne das Umschalten von Pattern Presets oder ein Bank Switch. Das Ganze setzt auch eine sehr schnelle SD-Card voraus. Zu empfehlen sind SD-Cards mit >80MB/s Class 10.

Diese Beiden kann ich empfehlen:

https://www.amazon.de/SanDisk-Speicherkarte-Amazon-Frustfreie-Verpackung/dp/B014IX0202/
https://www.amazon.de/SanDisk-Extreme-SDHC-Class-Speicherkarte/dp/B01J5RHBQ4/
diese war zu langsam:
https://www.amazon.de/Lexar-Platinum-300x-SDHC-Speicherkarte/dp/B00UYZB5IM
Das nur als Hintergrund Info!

Natürlich kann man die Samples alle einzeln einsamplen aber man muss die dann auch alle noch schön trimmen, denn so 100%ig exakt funktionierte bei mir die Record/Stop Aktion nicht. Das Trimmen hat es in sich (was leider auch an der fehlenden Zoom Funktion liegt) und man kann dann Stunden zubringen den exakten Start und das exakte Ende zu bekommen damit nichts knackt am Anfang oder Ende und der Takt stimmt – da ist Files kopieren und etwas den Texteditor benutzen einfacher. Hat man die Samples auf der SD Card bietet sich die BT-Filestruktur an d.h. eine fsid.XML die den Ordner tagt und einen Ordner „samples“ wo die Samples liegen und einen Ordner „drumkits“ und „instruments“ je nachdem welchen Kit-Typ man baut.

Hier ein Beispiel für die fsid.xml:

<FilesystemIdentity>
<FilesystemId>SampleLibraryName</FilesystemId>
<FilesystemName>SLN</FilesystemName>
<Icon>DateinamedesIconwennmaneinsnutzenwill.aberrichtigschreiben</Icon>
</FilesystemIdentity>

Wenn man ein eigenes Kit baut wird das meist im Hauptordner unter „drumkits“ oder „instruments“ gespeichert kann aber dann problemlos in den Sample Library Ordner verschoben werden um Ordnung zu halten. Die Samples werden in „samples“/Unterordnern automatisch im BT kategorisiert nach ihrem Ordnernamen – wichtig ist nur so wenig Unterordner wie möglich aufzubauen!

In der Downloads Sektion gibt es fertige Artist Drumkits für Beat Thang von der Keys-6-2004 u.a. von Arovane, DJ Friction, Isan, Styrofoam, Richard Devine uvm… da kann man auch abguggen wie man eigne Samplekits „taggt“ für Beat Thang.

Beat Thang Firmware

Beat Thang Firmware

Man kann auch in einem Drumkit Samples tonal spielen aber ein Drumkit ist im Grunde fürs triggern von Loops oder Drum Samples gedacht… obwohl man auch schon eine Bassline in ein Drumkit packen kann. Das obliegt dem Gusto und der MONKness des jeweiligen Users. Die Arbeit macht man nur einmal dann kann man die Samples wunderbar benutzen. Es wird aber spätestens dann richtig arbeitsam bei Sample Libraries welche sehr viele Kategorien und Unterordner haben – Alles muss gelesen und vom Betriebssystem verwaltet werden. Daher wirklich erst mal eine Runde überlegen ob es wirklich alles auf dem Sampler benötigt wird. Will man wirklich nur Drum Loops an triggern oder doch lieber seinen einen Groove machen.

Die Länge der Samples und der Kits ist im Grunde nur durch den Ram beschränkt. Sind die Samples aber sehr lang und groß (ca. 4-20MB pro Sample) braucht man nur kurz rechnen wie viele man in ein Kit packen kann bevor der der BT abstürzt. Da hätte ich mir auch eine automatische Warnung gewünscht aber so ist das mit Lernkurven manchmal. So Baut man dann eben mehrere Kits die eben nur eine Oktave groß sind.
Ob ich nun die Kits in einem Ableton Live Drum Rack aufbaue oder im Beat Thang ist quasi egal – im Beat Thang habe ich sie dann zumindest immer zum Jammen dabei, wenn ich den Beat Thang mit hab und die 32 GB der SD Card wollen ja genutzt werden ^^

Kommen wir mal zum Innenleben:

10 kOhm linear Poti

10 kOhm linear Poti

Beat Thang wiegt 3 Kilo und ist absolut Massiv gebaut. Ich möchte das Ding nicht auf den Fuß bekommen. Dennoch habe ich schon Erfahrung sammeln können was kaputtgehen kann. Er ist gut zerlegbar und benötigt kein Spezialschraubendreher. Wie jeder schon mal an einem Gerät einen kaputten Regler hatte so ist auch BT nicht davor gefeit. Aber es sind Standard linear 10 kOhm Potenziometer verbaut an Pitch und Mod Wheel die nur Pfennige kosten – soweit die gute Nachricht. Die schlechte man braucht einen sehr heißen Lötkolben denn das Zinn braucht gut Wärme bis es sich verflüssigt.

fehlerhafte Steckbrücke am Beat Thang Mainboard

fehlerhafte Steckbrücke am Beat Thang Mainboard

Eine Fehlerquelle für ein flackerndes Display oder kompletten Displayausfall zeigte sich in der Steckbrücke. Das Ganze ist im Grunde nicht anfällig für Zuglast aber ich konnte den Fehler durch nachlöten der Brücke beheben – ob das halbe Kilo Heißkleber dort von der Montage stammt kann ich nicht sagen – so viele Geräte habe ich dann nicht vergleichen können.

An den Akku kommt man auch recht bequem dran obwohl alle Geräte bei mir noch prima Leistung zeigten selbst nach 5 Jahren.

BKE Beat Thang offen + Akku

BKE Beat Thang offen + Akku

Fazit: Ich bin schwer begeistert von dem „Panzer“ und es macht sehr viel Spass an dem Sampler zu schrauben ^^

Alles Neu macht der Mai…

…nunja nicht Alles aber doch einiges. Im Grunde ja schon das ganze Jahr 2017. Angefangen hat es mit neuer Rechnertechnik. Dann folgte Umstellung der Hardware. Weg von Yamaha RM1x Groovebox und MicroKorg hin zum BeatThang Sampler. Und jetzt auch noch Software… wer soll das aushalten ^^. Aber Updates ziehen immer Updates nach sich. Zumindest ist dies seit Windows 7 bei mir so. Hattest du dich unter XP an deine Software gewöhnt, musstest du feststellen, dass einiges unter Win 7 nicht mehr wollte. Erst recht wenn du mit x64 angefangen hast. Es wurde zwar immer viel geschrieben aber die Erfahrung war dann immer etwas ernüchternd. Genau so geht es mir JETZT!!!

Um kompatibel mit Musikerkollegen zu bleiben hab ich jetzt entschlossen von meinem (Superknorke unter Win 10 x64 laufenden) Live 6 auf Live 9 upzugraden. Preislich ist das erschwinglich und was soll schon schief laufen… Live 6 läuft ja auch klasse. Aber dann gings los: Live 9 maulte plötzlich am Absynth 3 und Electric Instruments 2XT rum, zerhackte immer die über das ServiceCenter eingerichtete Aktivierung und stürzte beim VST Init ab. Sowas aber auch! Sollte es nicht eigentlich nach einem Update immer besser werden???

Jetzt kann man die Fehler bei Ableton oder bei Native Instruments suchen… oder man dünnt halt einfach mal wieder aus. Merke: Stelle nie Support Anfragen vor einem Feiertag! Dein Hirn arbeitet (es sei denn du lenkst es ab mir anderen Tätigkeiten – klappt bei mir aber nie) und du machst Strategien. Man überlegt was passiert wenn einem jetzt diverse Instrumente wegfallen. Was wird aus den älteren Arrangements? Welche Instrumente klingen ähnlich und bieten ein ähnliches Spektrum?

…oder man sagt sich Scheiß drauf!

Es gibt so unfassbar viele Leute die ihre Programmierkunst im Sounddesign versuchen… Es gibt so unglaublich viele VST Instrumente und Effekte kostenlos… manches ist gut und nützlich, manches aber ist Teuer wie sau und manches ist einfach unglaublich schlecht und manches soll einfach nur ködern (Download erst nach Eingabe deiner Email)

ich nutze um aus dem Überangebot halbwegs gute Infos zu ziehen was etwas nützt hauptsächlich 4 Quellen und die jeweiligen Herstellerseiten.

http://www.vst4free.com/

https://www.kvraudio.com/

http://www.beat.de/

http://www.keys.de/

Es ist einfach unfassbar was rund um eine DAW an Zusatz angeboten wird. Jede DAW Software sei ein nun Cubase, Logic, Live oder auch Reason bringt ja schon einige Standard Effekte und Instrumente mit. Propellerheads öffnen Reason 9.5 jetzt sogar für VST obwohl es eigens ein Programm gab, dass Entwickler ihre Effekte und Instrumente ins Reason Format konvertieren konnten. Ich möchte mal wissen wieso es so ein Übermaß an Equalizern gibt. Wer braucht das alles? Und genau aus diesem Grund habe ich entschlossen einiges was ich sonst mit Stolz eingesetzt habe zu verwerfen.

Es gibt da so ein Baukastensystem SynthEdit mit dem viele Leute richtig gutes aber auch richtig schlechtes Zeug machen (Ähnlich wie NI Reaktor oder von AAS der Tassman) Und genau an sowas gabelt sich dann eine DAW wie Live 9 auf. VST wurde von der Firma Steinberg entwickelt und war ein Meilenstein bei der Computergestützten Musikproduktion aber es hat eben auch eine Achillesferse. Ich hatte schon oft das Phänomen dass ein Effekt oder Instrument in Cubase lief aber in Logic absolut nicht wollte. Mit Live ist das jetzt meine Premiere nach gut 22 Jahren die ich den Kram jetzt mache und gut 12 Jahren die ich Live verwende.

Es gibt da aber auch ja noch eine andere Entwicklung in dem Sektor der virtuellen Instrumente – das Sterben. Es gibt einige Firmen die mal richtig gute Dinger entwickelt haben jetzt aber eine komplett andere Schiene fahren und den Support / Download der älteren Geräte komplett eingestellt haben. Mein bestes Beispiel dafür ist der reFX Claw ein „303 Clone“ als Freeware den es absolut nirgends mehr gibt, von reFX auch nicht mehr kommuniziert wird und ich habe noch 2 andere Geräte von denen die auch nicht mehr auftauchen und die nicht billig waren. Stattdessen wird ein Sample Monster jetzt als Zugpferd angepriesen – naja von mir aus aber es ist schade wenn gute Software verschwindet. Es gibt ja immer noch Möglichkeiten – entweder man entscheidet sich dafür dass es als Freeware noch den Einen oder Anderen vergnügt (wie z.B. der Plex 2 Synthesizer) oder man schliesst sich der Plugin Alliance an wo z.B. der olle SPL DeEsser wiederbelebt und refreshed wurde. Das Ding hatte ich auch mal verwerfen müssen weil der Installer unter Windows x64 nicht mehr wollte – Kopierschutz unnso…Narf!!! Dadurch wirds zwar nicht einfacher das Produkt günstig bei Ebay zu schießen aber zumindest ist es nicht weg von der Bildfläche. So richtig weg ist Mist =0(

Live 9 ist auch extrem gewachsen. Ohne dass ich jetzt Werbung machen will muss ich sagen dass die Library die Live 9 mitbringt gut doppelt so fett ist wie die von Live 6! 12 GB hat man da auf der Platte liegen und kann aus dem vollen Schöpfen. Also wie habe ich jetzt meinen Schmerz verarbeitet?

Ableton Live 9

DAW Live 9 mit Sugar Bytes Factory

Genau ich hab nochmal Geld ausgegeben und mir den Factory von Sugar Bytes gekauft ^^ Zum Einen habe ich schon ein paar andere Geräte von Sugar Bytes und komme sehr angenehm mit der Bedienung klar. Zum Anderen deckt das Gerät meine Anforderungen gut ab. Er ist kein Absynth aber er macht einen guten Job. Mal abgesehen dass Ableton Live ja auch alle nötigen Effekts beinhaltet denke ich das Weniger ist Mehr Prinzip ist auch beim Musik Produzieren ein guter Leitsatz.

Dann muss man auch nicht ewig überlegen ob jetzt Dieser oder ein Anderer EQ nun besser fürs Soundshaping ist oder nun Dieser oder ein Anderer Kompressor seinen Job besser macht. Ich kann nur für mich sprechen aber mir nützen Geräte mir 480 Parametern nicht wirklich was – weil es mir zu unübersichtlich ist. Genau deshalb finde ich Produkte wie z.B. den iZotope Neutron oder Noveltech Character interessanter weil sie ihre Jobs mit weniger aufwendigeren Knopfeinstellungen machen.

Neue Download Sektion

Hallo Welt es gibt was neues!
Shizoworld hat nun eine Download Sektion! Wahnsinn!!! Aber was soll das ganze?

Ich habe beschlossen einige Musik Projekte die schon viel zu lange rumliegen öffentlich zu machen und damit all denen die sich mit Musik gerne beschäftigen die Möglichkeit zu geben meine komischen Mukkeideen weiter zu bearbeiten.

Was Ihr dazu braucht? Einen Computer und ein Musikprogramm wie Ableton Live ab V6. Das Programm bietet schon einiges und ein paar VST Instrumente findet man auch kostenlos zum Soundfrickeln und ab gehts…

Das ganze läuft „romantisch“ unter CC Lizenz weil ich daran glaube aber bisher eben immer noch kein Millionär dadurch geworden bin. ^^

Die Projekte eignen sich auch klasse als Demo Projekte für Schulungen da sie noch sehr roh sind aber das Potenzial einiger Effekte und Klangkonstrukte zeigen (klappt dann aber leider erst richtig wenn man die speziellen VST Instrumente besitzt)

Also: Be Creative!!!

Hier gehts zu den Downloads

Finest CliqueHop EDM Selection 2016 – MIX 11/2016

Ich habe lange ausgesucht und selektiert und auch etwas getüftelt die Tracks ansprechend zusammen zu mixen – Herausgekommen ist eine Auswahl meiner persönlichen EDM Favoriten (und ein Mix mal ganz ohne Aphex Twin)

Viel Spass beim hören

 

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