Professional Audio | Video | Mediaproduktion

Allgemein

Tipps und Tricks für Windows 7 II

Für die User die Firewire Festplatten oder externe Geräte über den IEEE1394 Port anschließen möchten und unter Windows 7 und Vista mit Problemen kämpfen ist dies wohl die Rettung. Vorab die Info, dass der „OHCI-Treiber (alt)“ standardmäßig schon bei Windows 7 dabei ist!

Hier die Lösung:

1. Gerätemanager aufrufen
2. IEEE 1394 Bereich aufklappen – Doppelklick auf das Gerät
3. Registerkarte „Treiber“ wählen
4. „Treiber aktualisieren“
5. „Auf dem Computer nach Treibern suchen“
6. „Aus einer Liste von Gerätereibern…“
7. „OHCI-Treiber (alt)“ o.ä. auswählen – fertig!

Windows 7: Dateien im Explorer werden nicht aktualisiert

Problem:
Die Dateiliste im Windows Explorer bzw. auf dem Desktop wird nicht aktualisiert. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass z.B. beim Verschieben einer Datei oder eines Ordners dieser nicht aus dem Explorer verschwindet, sondern weiter angezeigt wird. Beim Versuch die vermeintlich nicht verschobene Datei oder Ordner erneut zu verschieben wird die Meldung “Vorgang kann nicht ausgeführt werden, da Datei / Ordner nicht existiert” angezeigt. Erst mit F5 (Aktualisieren) wird die aktuelle Dateiliste angezeigt.
Dieses Problem gibt es nicht erst seit Windows 7. Schon in früheren Windowsversionen wie etwa XP oder Vista war dieser Fehler gelegentlich präsent.

Workaround ( wird in einigen Foren als Lösung gehandelt – hat aber bei mir nicht geklappt )

Registrierungs-Editor öffnen
Öffnen Sie Start > Ausführen. Bei Windows 7 ist die Ausführen Schaltfläche standardmäßig deaktiviert. Mit der Tastenkombination Windowstaste + R kann der gleiche Effekt erzielt werden.
Tippen Sie nun in das Feld regedit und klicken Sie auf OK. Bestätigen Sie die Frage der Benutzerkontensteuerung mit Ja.

Der Registrierungs-Editor öffnet sich.
Neuen Schlüssel erstellen
Dieser Schritt kann übersprungen werden, wenn der Schlüssel bereits existiert!
Navigieren Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\. Klicken Sie rechts auf Policies und erstellen Sie einen neuen Schlüssel mit dem Namen Explorer:
Neuen DWORD-Eintrag erstellen
Im Schlüssel Explorer erstellen Sie einen neuen DWORD-Eintrag, indem Sie auf der rechten Seite rechtsklicken und diesen über Neu > DWORD-Wert erstellen. Benennen Sie diesen Wert als NoSimpleNetIDList. Bestätigen Sie mit OK und setzen Sie den Wert des Eintrags von 0 auf 1 (0×00000001).
Nun können Sie den Registrierungs-Editor schließen. Wenn Sie nun z.B. eine Datei verschieben, wird die Änderung sofort angezeigt und die Datei verschwindet.

Windows 7 > Miniaturansichten thumbs.db deaktivieren

Die thumbs.db deaktivieren führt dazu, dass die Miniaturansichten unter Windows 7 bei jedem Öffnen eines Ordners mit Bildern, Musik und Videodateien immer wieder neu erstellt werden muss, ABER dafür wird keine versteckte thumbs.db-Datei in jeden Ordner gelegt.
Lösung:
Startmenü öffnen und
gpedit.msc eingeben.
Und dann in den Ordnern Benutzerkonfiguration / Administrative Vorlagen / Windows Komponenten / Windows-Explorer gehen
Dort die Zeile “Zwischenspeicherung von Miniaturansichten in verstecken thumbs.db-Dateien deaktivieren” doppelt klicken und diese auf AKTIVIERT setzen.

Windows 7 beschleunigen

Hier eine Liste der “Tuning-Tipps” welche in diversen Foren als „besonders nützlich“ beschrieben wurden.

Miniaturansichten und Menüs schneller öffnen
Die Menüs (inklusive Startmenü) und die Miniaturansichten haben eine Verzögerung voreingestellt. Man kann diese einfach verringern oder entfernen.
1. Windows-Taste + R –> “Ausführen-Fenster” öffnet sich
2. “regedit” eintippen + Enter –> der “registry-Editor” öffnet sich
3. Strg + F drücken –> das “Suchen-Fenster” öffnet sich
4. “MenuShowDelay” eingeben + Enter –> Die Registry wird durchsucht (Übersetzt -> Menü-Anzeige-Verzögerung)
5. “MenuShowDelay” doppelklicken und die standardmäßigen 400 ms auf “0″ ändern
6. Fenster schließen und freuen, dass man ab sofort bei jedem Menü-Klicken 400 Millisekunden spart

Windows 7 schneller machen
Tipps für Systeme mit weniger leistungsstarker Grafikkarte:
Die Effekte des Aero Desktops verringern um die Belastung für das System zu verringern und damit Windows 7 schneller machen:
Leistungsoptionen von Windows 7 > visuelle Effekte
Unter Systemsteuerung > System und Sicherheit > System > Erweiterte Systemeigenschaften > Leistung > Einstellung findet sich der Reiter visuellen Effekte.
Empfehlenswert sind die Deaktivierung von Animationen, Fensterschatten, Mausschatten, Ein- und  Ausblendungseffekte, Optimierter Bildlauf und Miniaturansichtenvorschau

Festplatte entlasten und Windows 7 Performance erhöhen
Unter Windows 7 ist der Indexdienst schon weit besser eingestellt als bei XP oder Vista, aber lässt die Festplatte trotzdem unnötig arbeiten. Ich empfehle ihn deshalb an die eigenen Bedürfnisse anzupassen (und nicht zu deaktivieren).
Unter Systemsteuerung/ Alle Systemsteuerungselemente/Leistungsinformationen und –Tools/ Indizierungsoptionen anpassen kann man über “Ändern” die Verzeichnisse genau auswählen, die man wirklich braucht. Empfehlenswert sind hier definitiv nur die Ordner einzustellen in denen sich Dokumente befinden. Die gesamten „Eigenen Dateien“ oder sogar komplette Laufwerke auszuwählen bremst die Festplatte und die gesamte Performance des Systems. Wer es genau haben will kann über “Erweitert” > Dateitypen nur die persönlich wichtigen Dateitypen auswählen, so dass alle anderen einfach übersprungen werden.
Im Anschluss sollte man über Erweitert den Index neu anlegen lassen, was etwas dauern kann.

Die Anpassung der Dienste
In Foren und in diversen Computerheften gibt es immer wieder die „1000 besten Tuning Tipps“ mit denen man sein System perfekt abschießen kann. Auch die sogenannten „System Suiten“ bieten solchen Service an. Mit etwas Fingerspitzengefühl kann man sich viel Ärger und Geld sparen.

Die Einstellungen eines Dienstes findet man über Rechtsklick auf den jeweiligen Dienst. Diese Art von Windows 7 Tuning ist mit Vorsicht durchzuführen!! Wichtig: Ich übernehme keine Verantwortung für auftretende Fehler!

Hier eine Liste an Windows 7 Diensten, die ggf. auf MANUELL setzen kann:

Anwendungserfahrung
Computerbrowser (wenn Windows auf kein Netzwerk zugreift!!!)
Designs (wenn der Aero-Desktop nicht benutzt wird)
Diagnoserichtliniendiens
Druckerwarteschlange (wenn kein Drucker genutzt wird)
IP-Hilfsdienst
Geschützter Speicher
Sekundäre Anmeldung
Sicherheitscenter
Server (wenn Windows auf kein Netzwerk zugreift!!!)
Tablet PC-Eingabedienst
TCP/IP NetBIOS Hilfsdienst
Windows Fehlerberichtserstattungdienst
Windows Search (wenn Du die Windows 7 Suchfunktion nur sehr selten oder gar nicht nutzt)
Windows Zeitgeber (wenn du keine Updates der Uhr per Internet haben willst)

DEAKTIVIEREN Sollte man Dienste nach Möglichkeit nicht von Hand, denn ein Dienst hat auch irgendwie eine Berechtigung im System.

Windows 7 Gott-Modus für leichtere Systemsteuerung

Im Gott-Modus bekommt der Nutzer eine Art „Super-Systemverwaltung“, die die Konfiguration des PCs stark vereinfacht. In der „Gott-Systemverwaltung“ sind alle Einstellungsarten alphabetisch sortiert einfach alles an einem einzigen Platz. Das lästige Suchen in unzählig verschachtelten Untermenüs, Fenstern und Masken in der normalen Systemverwaltung entfällt.

Und so wird der Windows 7 Gott-Modus eingestellt:
Rechtsklick auf den  Desktop um das Kontextmenü aufzurufen. Anschließend wählt man „Neu“ und „Ordner“ und benennt ihn um in – zum Beispiel „Gott“ – direkt gefolgt von der nachfolgenden Zeichenkombination:
.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Wichtig: auf keinen Fall der Punkt zu Beginn der Zeichenkette vergessen!
Wenn der Code korrekt eingegeben wurde wird das Ordnersymbol gegen den kleinen blauen Monitor der Systemsteuerung ausgetauscht.

Ein Doppelklick darauf öffnet nun eine lange Auswahlliste in der wirklich alle System-Optionen des Betriebssystems enthalten sind.

Windows 7 Tipps und Tricks

Diese Tips und Tricks sind aus diversen Foren und Informationsquellen gesammelt worden:

1# Endlich kann man mit Windows Abbilder von CDs und DVDs ohne zusätzliche Software auf einen Rohling brennen. Es genügt ein Doppelklick auf die ISO-Datei.

2# Einige Anwendungen und vor allem die Eingabeaufforderung benötigen manchmal Administratorrechte, um bestimmte Aufgaben erledigen zu können. Die benötigten Rechte erlangen Sie besonders schnell, wenn man beim Klick auf die Anwendung die Tasten [STRG]+[SHIFT] gedrückt hält.

3# Eine besonders clevere Neuerung hat der Fenster-Manager in Windows 7 erhalten. Position und Größe von Fenstern können Sie ab Windows 7 bequem mit Tastaturkürzeln beeinflussen. Über[WINDOWS]+[PFEIL links/rechts] dockt man die Fenster an den Desktoprand. Mit [WINDOWS]+[PFEIL auf/ab] maximiert man ein Fenster oder stellen die ursprüngliche Größe wieder her. [WINDOWS]+[SHIFT]+[PFEIL auf/ab] verändert lediglich die vertikale Größe des Fensters.

4# Das Fenster-Management ist auch für Anwender mit zwei Monitoren komfortabler geworden. Die Tastenkombinationen [WINDOWS]+[SHIFT]+[PFEIL links/rechts] verschieben das aktive Fenster auf den Monitor der gedrückten Pfeiltaste.

5# Den Link „Kommentare senden“ ausblenden – Das verhindert einen versehentlichen Klick auf die Feedback-Funktion.
Öffnen Sie dazu zunächst den Registrierungseditor, indem Sie „regedit“ in die Suchleiste des Startmenüs tippen und anschließend mit [Enter] bestätigen. Der benötigte Schlüssel lautet „HKEY_CURRENT_USER\ Control Panel\ Desktop“. Hier finden Sie den Eintrag „FeedbackToolEnabled“, den Sie nach einem Doppelklick auf den Eintrag auf den Wert 0 setzen. Nach einem erneuten Login ist der Kommentar-Link verschwunden.

6# Ein Klick auf das neue Explorer-Symbol in der Windows 7 Taskleiste bringt Sie direkt zu den neuen Sammelordnern, den Bibliotheken. Für alle, die häufig mit externen Geräten und Systemordnern arbeiten, wäre ein Start in der Computeransicht hilfreicher.
Um dem Explorer die neue Ansicht beizubringen, öffnen Sie durch einen Rechtsklick auf das Explorer-Symbol die zugehörige Jumpliste. Durch einen weiteren Rechtsklick auf den Eintrag „Windows Explorer“ gelangen Sie zu den Eigenschaften des Objekts. Ergänzen Sie die Zeile „Ziel“ im Eigenschaften Dialog um
/root,::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}
Ab sofort startet der Windows Explorer mit der Computeransicht.

7# Nach einem Rechtsklick auf das Explorer-Symbol finden Sie Ihren Ordner anschließend an die Jump-Liste angeheftet.

8# Ordner, auf die Sie häufig zugreifen, können Sie einfach an die Taskleiste „anheften“. Verschieben Sie dazu den Ordner per Drag&Drop auf die Taskleiste.

9# Die Tastenkombination [WINDOWS]+[SPACE] entspricht der Funktion „Show Desktop“ in der Taskleiste.

10# Wer mit Windows 7 eine Präsentation zeigt, kann die Anzeige-Einstellungen schnell über die Tastenkombination [WINDOWS]+[P] verändern.

11# Sie haben Probleme mit Windows, können Ihrem freundlichen Helfer die Sachlage am Telefon aber nur schwer erklären? Dann hilft das versteckte Tool „Problem Steps Recorder“. Sie finden es, indem Sie „psr“ in die Suchleiste des Startmenüs tippen.Das kleine Tool erstellt eine HTML-Datei, die Screenshots von jedem Arbeitsschritt erzeugt, mit dem Sie Probleme haben. Das hilft Ihrem Berater sicher weiter.

12# Um das erweiterte Menü zu erreichen, halten Sie beim Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner zusätzlich die [SHIFT]-Taste gedrückt. Aus dem erweiterten Kontextmenü öffnen Sie je nach Objekt eine Eingabeaufforderungen direkt an den entsprechenden Orten, kopieren Pfadangaben, führen Dateien als ein anderer Benutzer aus oder öffnen Objekte in neuen Fenstern und Prozessen.

13# Die Tastenkombination [WINDOWS]+[T] hilft beim schnellen und gezielten Wechsel zwischen offenen Anwendungen. Sie können die Kombination mehrfach betätigen, um der Reihe nach durch alle Anwendungen zu schalten. Ebenso können Sie die Kombination nur einmal drücken und dann mit Pfeil- und Enter-Taste die gesuchte Anwendung gezielt herauspicken.

14# Windows 7 bringt ein Tool mit, das Ihren Rechner auf Arbeitsspeicherprobleme untersucht. Den nützlichen Helfer finden Sie, indem Sie nach „memory diagnostics tool“ in der Startmenü-Suche fahnden.

15# Arbeiten Sie auch ständig im Fenster-Chaos? Dann sollten Sie die Tastenkombination [WINDOWS]+[POS1] kennen. Diese Kombination blendet alle inaktiven Fenster aus und schafft Ordnung auf dem Desktop.

16# Windows 7 beinhaltet eine Funktion, mit der Sie Programme in der Taskleiste (ehemals Schnellstart-Leiste) schnell aufrufen können. Nutzen Sie dazu die Tastenkombination [WINDOWS]+[1..9]. Entsprechend der Anordnung auf der Windows 7 Taskleiste starten dann die Programme.

17# Anwendungen wie der Internet Explorer stellen Informationen in Tabs oder auch in Unterfenstern dar. Wenn Sie beim Klick auf ein Anwendungssymbol in der Taskleiste die [STRG]-Taste gedrückt halten, können Sie flink durch geöffnete Unterfenster eines Programms oder durch die Tabs des Internet Explorers blättern.

18# Mit Windows 7 gibt Microsoft die Schnellstart-Leiste zu Gunsten der neuen Taskleiste auf. Für Nutzer, die sich nicht an die neue Taskleiste gewöhnen wollen, hat Microsoft den Schnellstart aber trotzdem mitgeliefert. Um die Leiste einzublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und wählen „Symbolleisten > Neue Symbolleiste“ aus dem Kontextmenü. Hangeln Sie sich im Explorer-Dialog dann zum Ordner
%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch
und wählen Sie den Ordner aus.

Dresden-Fernsehen

Nach meinem Umzug nach Dresden ist Dresden-Fernsehen mein neuer Arbeitgeber geworden. Ich unterstütze nun das Produktionsteam bei der Produktion des Fernsehprogramms, Animationen, Werbespots und Vertonungen, Beiträge und Imagefilme.

Webanimationen für Mrs.Germany 2008/2009

shizoworld.de ist es gelungen Mrs. Germany 2008/2009 Frau Elischeba Wilde als Kundin gewinnen zu können. Bei der Erstellung der neuen Webpräsenz konnten wir das Project mit Animationen beliefern. Zudem durften wir diverse animierte Werbebanner erstellen.

Video Encoding Tutorial für Mobil Geräte

Jeder, der ein modernes Handy besitzt, möchte sicher einmal ein Musikvideo oder evtl. sogar einen Film für sein Handy encodieren. Und sicher steht jeder Mal vor der Frage, „welchen Codec muss ich nehmen und welche Einstellungen sind richtig, um ein Video fürs Handy zu machen, welches klein ist und doch gute Qualität hat“. Jetzt kommt sicher der Einwand „Die Heutigen Smartphones können ja sogar HD oder schon 4K Videos abspielen“ Hier sage ich aber klar: Ein 5″ HD oder 4k Display an einem Phone ist absoluter Nonsens! Gut es gibt auch Tablets die etwas größer sind. Sicher hat das Telefon auch internen Speicher aber jeder weiß wie schnell 16 GB voll sein können und nicht jeder hat einen SD-Card Slot an dem Gerät – demnach ist es sinnvoll wenn man ganze Filme oder Serien mobil dabei haben möchte diese nicht in voller HD Qualität zu speichern. Zur Probe schaut euch an eurem PC ein 320×240 Video an und haltet mal über das Bild euer Smartphone =0D man muss hier also einen Kompromiss finden.

 

Hier ist nun ein keines Tutorial, wie man mit einem Encoder (in dem Fall nehme ich gerne das SUPER oder XMediaRecode her <Freeware>) eine gute Qualität  bekommt. Es ist kein Tutorial wie man Filme rippt!!! Das ist nach wie vor illegal

 

Zunächst habe ich die Erfahrung gemacht, dass einige Sony Ericsson-Handys und auch andere ältere Handys nur bestimmte Bildgrößen abspielen können. Ein K850i kann Videos mit einer Auflösung von 320×240 problemlos abspielen. Ein W810i kann jedoch nur 176×144 abspielen. Bevor man also anfangt seine 200 Lieblings-Musikvideos zu encoden, testet bitte vorher, ob das Handy die Videogröße beherrscht. Bei Symbian oder Android sollte es diese Einschränkungen nicht geben jedoch habe ich auch lernen müssen, dass ein .MP4 File manchmal nicht läuft. Die besten Erfahrungen in Sachen Kompatibilität habe ich also mit dem .3GP Format machen können.

 

Zum Codec: alle Videos werden für Mobiles im MPEG4 encodiert. Nur unterscheiden sich leider die Codecs hin und wieder. Wenn man den SUPER nimmt, hat man den Vorteil, dass es einige Presets gibt. XMediaRecode ist etwas schneller aber man muss genau wissen was man einstellt. Am sichersten geht man, wenn man im .3GP (Sony Ericsson) encodiert. Es gibt im SUPER auch ein Preset für Nokia Phones. Man hat auch die Möglichkeit direkt ein mp4 zu erstellen, aber wird diese Dateiendung eben auch nicht von allen Phones gleichermaßen unterstützt. Daher empfiehlt sich 3gp. Als Codec wird dann MPEG4 eingestellt und als Audiocodec AAC LC.

 

Nun zur Video Größe (Size): wenn man getestet hat, ob das Handy die hohe Videogröße verkraftet, stellt man 320×240 (352×240 für 16×9) ein, sonst 176×144. Das Seitenverhältnis ist entweder 4:3 oder 16:9 je nach Ausgangsmaterial und die Framerate stellt man auf 25frames/s. Nun könnte man noch etwas experimentieren aber meine Empfehlung für die Bitrate sind 240kb/s bis 384kbs ( Standard bei Presetauswahl sind 144kb/s) bei der Optionen, sollte man Haken setzen bei Top Quality, HiQuality und 3gp V5.

Unter „Other Options“ stellt man am besten Deinterlace ein. Deinterlace ist deshalb wichtig, damit man bei schnellen Bewegungen keine Streifen sieht, sondern ordentliche ganze Bilder. (Quaderbildung bei Dunklen Abschnitten ist bei diesen kleinen Bitraten leider unausweichlich – das Podrennen bei Starwars wird also nie richtig Gut aussehen =0D )

Dies Sind die Einstellungen für den SUPER aber sie sind gleichzusetzen im XMediaRecode.

 

Der Sound ist eigentlich das einfachste. Da unser Video ja auf Größe optimiert sein soll reicht eine Samplefrequenz von 22khz aus. Natürlich will man Stereo und man kann hier zwischen 56kb/s bis 96kb/s variieren, je nachdem, wie wichtig einem die Soundqualität ist.

 

Mit diesen Einstellungen und Optionen ist es möglich einen Film von 2,18GB (HD 720p) auf 132MB zu komprimieren mit (relativ) TOP-Sound und Bildqualität. So passt da einiges an Unterhaltung auf eine 32 oder 64GB Card.

 

 

Hier nochmal Kurzfassung der Eckdaten:

352×240 4:3 25fps 384kbs HiQ 3gpv5 22Khz 64kbs