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Baby Audio Spaced Out Plugin

Baby Audio Spaced Out Plugin

Die Baby Audio Plugin Familie hat Zuwachs bekommen. „Spaced Out“ nennt sich das neue Delay Plugin welches überragendes Kreativ und Klang Potential aufweist.

Über einen 16-Step-Sequenzer lassen sich Echos in unterschiedlichen Intensitäten genauestens platzieren. Damit der Klang auch wirklich spacig wird, stellt die Reverb-Sektion diverse Hallräume zur Auswahl, die sich über fünf zusätzliche Parameter anpassen lassen.

Es lohnt sich auf jeden Fall mal die Sounddemos anzuhören.

Der Einführungspreis ist wieder reduziert – da musste ich natürlich sofort zuschlagen. Wem das Geld etwas fehlt kann bei Keys eine von 8 Lizenzen gewinnen.

Windows 10 ohne Flash

Updates… Updates… Updates…

In Windows 10 wurde jetzt mit den letzten Updates der Adobe Flash Player endgültig vom System geworfen. Der Großteil der IT Publikationen kennen Flash nur als „Ding fürs Internet“, mit dem man Video und Werbebanner abspielen konnte. Dabei war Flash, bevor es die Werbeindustrie für Fancy-BlinkiBlinki-Werbebanner entdeckt hat, vor allem animierbare Vektorgrafik, mit der man Trickfilme oder Animationen erstellen konnte. Die Files waren dabei aber nur in wenige Kilobyte große Dateien. Was daran der Vorteil ist? Vektorgrafik kannst du skalieren ohne dass Fraktale entstehen! Aber dann wurden Pixelgrafiken animiert oder Videos damit encodiert… /0\

Warum ich dazu jetzt einen Beitrag schreibe? Ich nutze Resolume 2.4.1 seit etwa 12 Jahren. Dort kann man zum VJing auch Flash Files nutzen. Nun kam ein Windows Update – Flash war weg – Und jetzt kann man nichtmal mehr SWF Dateien konvertieren, weil der Flashplayer sich auch nicht mehr installieren lässt und vom Betriebssystem gnadenlos geblockt wird. Weil eben die ganzen Leute, die sich mit INTERNET „auskennen“, den Flashplayer nur als Blinky Shit für Werbebanner gebraucht haben. Flash Spiele gehen ja auch nicht mehr.

Also was bleibt mir?! Updates bzw. Upgrades sind nun dieses Jahr etwas früher dran. Resolume 7.3.1 ist jetzt am Start – ohne Flash – aber dafür hab ich mich da jetzt relativ gut eingearbeitet und komme recht gut damit klar. Das war aber doch eine Lernkurve, denn Resolume 2.4 hatte für mich eher einen DJ Charakter, wogegen Avenue 7.3.1 nun eher ein komplettes Video-Vertonung-Studio geworden ist. Die Oberfläche ist anders, einige Funktionen sind nicht so offensichtlich und ich musste alle VJ Decks neu aufbauen. Arbeit zieht Arbeit nach sich ^^ .

Ableton Live 11 Kommt für mich auch bald…

Als Flash Player Ersatz gibt es auch etwas: Ruffle

Die Arbeit, die ich mir noch machen werde, ist die >100 Flash Clips die ich noch habe mit Ruffle „abzufilmen“ – Vorteil: Ich kann die Flash Clips gleich entsprechend Skalieren. Nachteil: es ist eine Schweinearbeit und einige Clips sind gescripted. Das bedeutet sie haben keine echte Länge sondern ein Script startet z.B. einen Emitter und dann läuft es bis in alle Ewigkeit. Weiterer Nachteil: Der Originale Alpha Kanal (so Vorhanden) ist auch flöten.

Fazit: Einerseits ist man beruhigt dass Malware jetzt nicht mehr über Flash Player Lücken den Rechner befallen können – Andererseits fehlt mit als MedienKreativFutzi aber was Essenzielles.

Shizo van de Sunflower – Simple Mind – Resolume Video

Ja nun sind ein paar Tage rum. Alle Flash Clips sind in Handarbeit umgewandelt. Es sind über 300 übrigens… Nach einer gewissen Zeit fängt man dabei an zu schielen bei dem Geflacker ^^

Alles ist nun wunderbar in Decks sortiert und ready to use. Yippie!!!

Und Ableton Live 11 kam jetzt auch noch. Damit sollte nun für dieses Jahr erstmal genug sein. Das Geld dafür fällt ja bekanntlich nicht vom Himmel.

Baby Audio Plugins – eine Empfehlung wert

Ich lebe ja nach dem Simplify your Life Prinzip und wenn ich was finde was mich so richtig flasht, dann gebe ich natürlich gerne eine Empfehlung weiter.

Hier bin ich auf die Plugins von Baby Audio aufmerksam geworden.

Zunächst liest sich das nicht so spektakulär: ein Delay Effekt, ein Compressor, ein LoFi Effekt und jetzt neu ein „Punch Tool“… Nunja … Bis man sich das anhört und die Schaltbilder anschaut! Nichts was sich nicht irgendwie selber als Effektkette zusammenschrauben lassen könnte aber das einfache und übersichtliche Outfit der Plugins und das Klangpotenzial ist mir das Geld wert. Der Bundlepreis von 120$ ist mehr als okay.

Gehen wir mal ins Detail: I Heart NY ist ein simpler Parallel Compressor – Another one ^^ macht mit den 3 Reglern aber seinen Dienst.

Comeback Kid ist ein Delay mit sehr tollen Presets und simpler Übersichtlicher Oberfläche. Für meine Musik bietet es super Potenzial, obwohl ich ja schon von OUTPUT Wahnsinns Gute Effekte habe.

Super VHS macht als LoFo Effekt einen tollen Vintage Sound, es Leiert etwas, es Zischt und knistert etwas, es flasht einfach!

Und der Neuzugang Parallel Aggressor sorgt mit seinem durchdachten Signalweg für einfache Präsenz und Punch Steuerung. Manchmal ist so eine „Ein-Knopf“ Lösung wie iZotope Neutrino doch nicht so das richtige auch wenn das mit KI ist. ^^

Die Plugins gibts für Mac und PC als VST2 und VST3 sowie AU und AAX in 32bit und 64bit!

Erste Erfahrung mit Windows 10 „2004“

Eigentlich wollte ich ja kein „Altes Windows von 2004“ auf meinem Rechner ^^! Ich habe gestern allerdings sofort als es verfügbar war das Upgrade angestoßen und bin mehr als begeistert!

Das Upgrade lief bei mir sehr fix durch, HP hat wohl so seine Probleme damit. Was ich aber am geilsten Finde: ich muss keinen Aktivierungsmarathon durchfahren. Alle Musik Tools die ich nutze sind weiterhin aktiviert und laufen! Nur die Grafiktreiber habe ich gleich mal aktualisiert und Genesis Pro hatte ein kleines Problem was aber schnell gefixt war. Erfahrungsgemäß hatte es diesmal nicht die Aktivierung meiner Elastic Sample Library geschmissen. Sehr sehr schön!!!

Was mich aber am meisten begeistert: Die Karre läuft wie der Teufel!!! Ich habe weniger CPU Last bei allen Musik Anwendungen, weniger Latenz und es läuft supersmooth!!! Bitte Microsoft verbastel das bitte nicht wieder!!! So wie das JETZT läuft ist es richtig!!!

Auch die Akkuleistung stimmt wieder – was allerdings auch an den Grafiktreibern hat liegen können.

Win 10 2004 ist nun auch endlich mal konsistent was Darstellungen der Systemsteuerungselemente angeht. das hat mich genervt im Darkmode über den Dateiexplorer nix lesen zu können. Damit sind quasi meine Hauptsächlichen Meckerpunkte endlich gefixt. So kann das jetzt bitte bleiben!!!!

Adobe Elements 2020 – ein Upgrade was sich nicht so anfühlt

Kennt ihr das auch? Ihr kauft eine neue Version eines Produkts und stellt fest dass einige Funktionen wegoptimiert wurden. Ich könnte kotzen bei sowas!!!

Ich wechsle nun von der Adobe Elements 14 auf die Adobe Elements 2020 (V18) und stelle fest, dass Adobe hier neben „Optimierungen“ auch einiges dran tut, die Elements Versionen noch mehr an die Creative Cloud zu binden.

Was mir zuerst auffällt: Es gibt kein „Online Vorlagen Download“ d.h. Einige Parts der Software verbleiben in der Cloud und werden nicht lokal installiert. Man benötigt also ständigen Internet Zugriff, sonst sind eben Vorlagen oder Arbeitsmittel, wie die gelobten Hintergrundbilder oder Projektvorlagen, nicht verfügbar, weil diese erst heruntergeladen werden wenn sie „angefordert“ werden und nicht lokal installiert sind. In der V14 war es ein nachfolgender Installprozess der einem den Content auf die Platte gepackt hat und dann war es eben da und wurde nur über die Cloud auf neuere Versionen gehoben und ggf. Fehler ausgebügelt. Da möchten wohl die Adobe Content Manager eine Statistik was die User ernsthaft nutzen und was nicht. Da kann man dann so schön einsparen.

Ebenfalls ist in Premiere Elements das Blu-ray Encoding weggefallen. WTF!!! Man kann das gut vergleichen.

https://www.adobe.com/de/products/premiere-elements/buying-guide.html

https://web.archive.org/web/20181223170544/https://www.adobe.com/de/products/premiere-elements/buying-guide.html

Also kann man mit einer neueren Version WENIGER?! Obwohl es steht ja viel NEU in der Liste. Ich bin da etwas enttäuscht. Bildverbesserung- und Diddeldaddelrödelscheiße als Verbesserung verkaufen aber beim Export wird eingespart!?

Nicht alles ist schlecht an der neuen Version. Man merkt gute Beschleunigung beim Starten und arbeiten und auch die verbesserte Gesichtserkennung ist besser. Allerdings ist hier auch ein ressourcenhungriger „Auto Creation“ Prozess am rödeln. Der baut einem gute Vorschläge aber arbeitet eben die ganze Zeit im Hintergrund.

Im Organizer funktioniert wieder die Weltkarte. Da war eine API von Google in der V14 integriert und wie man Google kennt wurde da was eingestellt. Braucht man nicht unbedingt!!

WebP Unterstützung ist wieder nicht standardmäßig dabei. Irgendwie pennt man da bei Adobe. Zum Glück gibt es ja das Plugin.

WebP Bildformat in Photoshop nutzen

Aber so ein Format Standard wie Blu-ray einfach mal so aus dem Produkt zu streichen finde ich keinen netten Zug. Zugegeben die Leute setzen jetzt viel auf Streaming Dienste. Aber gerade wenn man vielleicht Projektarbeit mit dem Produkt macht und jemanden eine Blu-ray liefern will, ist man nun wieder auf Drittprogramme angewiesen. Will man kein Produkt mehr anbieten was sich von anderen Anbietern hervorhebt oder wieso tut man diesen Schritt? Man will den Leuten lieber die Großen Produkte und die Cloud verkaufen. Das wird es sein! Verschenktes Potenzial meiner Meinung nach! Da kann man jetzt 4K bearbeiten aber nicht als HD Format auf einer Scheibe mit Menü oder so ausgeben…

Tipps zu Adobe Elements

  • Ausschlüsse im Windows Defender definieren!

Es geht alles um einiges schneller wenn der Virenscanner nicht jeden Furz lang alles prüft was so ein Prozess da macht. Deshalb macht es Sinn die Prozesse auszuschließen: „Elements Auto Creation 2020.exe“, „PhotoshopElementsEditor.exe“, „PhotoshopElementsOrganizer.exe“, „PremiereElementsEditor.exe“, „MPEGHDVExport.exe“

  • Automatische Kreationen (auf Basis von Adobe Sensei) abschalten

Der Prozess startet standardmäßig im Autostart. Er benötigt RAM und Rechenleistung. Wer es nicht liebt kann den Autostart Prozess „Elements Auto Creation 2020.exe“ mit CCleaner rauswerfen. Ich habe gleichzeitig die Datei noch umbenannt („.orig“)

Ich bin eh so Oldschool, ich mochte solche Auto Vorschlagsbastelscheiße auch bei Google-Fotos nicht!
  • Daten Cache dahin verschieben wo man es schnell kontrolliert aufräumen kann

Standardmäßig wird der Datencache in den Untiefen des Benutzerkontos erstellt (C:\Users\“Dein User“\AppData\Roaming\Adobe\Common).

Was für ein Bullshit!! Aber auf mich hört ja niemand!

Es macht daher Sinn auf einer Stelle – nennen wir sie mal D:/ Laufwerk – einen Ordner zu erstellen der nur für den Datencache da ist. (Klappt auch nicht 100% aber ist besser als bei voller Festplatte sich blöde zu suchen, wo die Daten liegen). Sagen wir also, wir haben einen Ordner „D:\Adobe-Media Cache Files“, dann definieren wir den in den Programmen. Angefangen bei Organizer unter „Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Dateien -> Medien Cache“ und hier den Mediencache Ordner angeben.

In Photoshop braucht man es nicht nochmal extra angeben hier kann man D:/ als Arbeitsvolume aktivieren.

In Premiere findet man das unter „Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Medien -> Medien Cache Datenbank“

  • Plugins und Filter funktionieren nur als 64bit Version

…und selbst dann nicht mal unbedingt! Einige Plugins die jetzt auch irgendwann 2008 als x64 Version raus kamen laufen nicht unter Adobe Elements ab V14 weil hier ausschließlich auf x64 gesetzt wird. Die Frage ist dann benötigt man sie wirklich? Nutzt man eine 32bit Version von Gimp oder Photoshop parallel oder trennt man sich einfach davon??? Bei Plugins die kostenlos angeboten werden ist es vielleicht verschmerzlich wenn man sie nicht mehr nutzt andere haben man richtig viel Geld gekostet…

Fazit: Irgendwas iss halt immer =0[


Wie ich nun dank der Adobe User Community herausgefunden habe, kann man in Premiere Elements 2020 den zusätzlichen Content einfach herunterladen. Im Bereich jeweils von Titeln, Musik und Bildern genügt ein Rechtsklick auf eines der, mit einer blauen Ecke oben rechts gekennzeichneten, Items und man kann über „Alle downloaden“ den Download starten.

Im Photoshop Elements 2020 habe ich jedoch so einen Download nicht gefunden. Da muss ich wohl mal den Support Fragen.


Tja wie ich es mir denken konnte, hat da irgendwie nie jemand dran gedacht, dass man das Content-Zeug auf der Festplatte will und nicht in der Cloud. Ich meine klar gibt es natürlich Leute die es gut finden, wenn man nicht 30GB an Festplatte für das Bundle reservieren muss, wenn man dann eh nur die Werkzeuge nutzt und weniger den Content.

Aber wieso denkt man bei Premiere an so einen Content Download und in Photoshop nicht? Man kauft doch das Bundle und möchte dann evtl. auch alles nutzen. Macht es da nicht Sinn die Funktionen in alle Produkte gleich zu stricken und nicht bei Produkt 1 so und bei Produkt 2 vergessen wir das einfach mal?

Bei Premiere Elements sind sowohl die Menu-Templates, die Musik und Animationen und Bilder als jeweils ein Download. Man muss natürlich auch dann an die Vorlagen für Instant Movie etc. denken. Aber hier klappt das alles mit einem Download auf den Rechner zu bekommen. Es ist dennoch alles sehr versteckt! Bei der installation einen Hook mit der Abfage, den kompletten Content zu Installieren, gibt es nicht – Gab es aber mal!

Bei Photoshop Elements hab ich gestern 2,5h gesessen und jedes Ding einzeln angeklickt und heruntergeladen. Hintergründe, Rahmen, Bild-Items und alle Templates für Kalender/Karten etc. … JEDES EINZELN!!! Das würde eigentlich beim testen der Software auffallen, das es nervige Kack-Scheiße ist aber scheinbar sind die Indischen Tester gerne mit klicken beschäftigt.

Ich habe es gestern als Verbesserungsvorschlag eingereicht. Ob es überhaupt Entscheider erreicht oder umgesetzt wird ¯\_(ツ)_/¯

Loundness Analyser Youlean Loudness Meter

Es gibt ja bekanntlich viele Plugins auf dem Markt. Einige bestechen durch Einzigartigkeit. Will man beispielsweise wissen, was ein Effekt mit dem Signal macht, ist man auf diverse Analyser angewiesen. Man kann sich auch Blind auf die Effektkette verlassen. Ich für meinen Teil kontrolliere lieber einmal mehr als dass mir dann ein Automatik Prozess auf Linux Ebene den Sound kaputt optimiert.

Hier soll es mal um den „Youlean Loudness Meter“ gehen, der 2016 die KVR Developer Challenge gewonnen hat.

Warum mir das jetzt im Jahr 2020 einen Beitrag wert ist? Weil ich es wohl in meiner Aufräum Aktion weg sortiert habe und jetzt wie ein Blöder danach gesucht hab ^^ und natürlich gleich mal aktualisieren will.

Ich selbst möchte das Plugin gar nicht nochmal erklären das können andere Leute besser. https://www.delamar.de/musiksoftware/audio-plugins/youlean-loudness-meter-38236/

Wieso das wichtig ist zu wissen was diese LUFS sind für was es gut ist.
https://recording-blog.com/lufs-limiter-und-was-man-sonst-zum-laut-machen-wissen-muss