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…und damit endet mein Kryptowährungs-Experiment

Zuletzt wurde durch diese Nachricht wieder mal meine Aufmerksamkeit erweckt:
https://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article191509857/Was-hinter-der-Kursexplosion-des-Bitcoin-steckt.html

Ich sag mir da ja immer: „Die sind vom Fach die müssen wissen von was sie schreiben“

Ich hatte mir 2017/2018 einen Miner gebaut, nur um dann festzustellen, dass die Grafikarten Ära bei ZCash zu ende geht und die ASICs Einzug halten. So ein Miner ist erstmal ne deftige Investition und bis man diese wieder erwirtschaftet hat in diesen lebhaften Zeiten… ich muss nicht weiter reden. Was ich an CoinWert 02-2018 noch hatte ging rapide in den Keller. Ich will nicht sagen dass die ASICs den ZCASH Wert ruiniert haben. Aber wenn der Kleinste ASIC die fast 10fache Leistung hat bei selben Energieverbrauch, ist irgendwie klar, dass der Coin in den Keller rutscht. Dazu muss ich kein studierter Ökonom sein.

Ich nutze jetzt einfach diesen winzigen Aufschwung um mein Experiment zu beenden. Bitcoin, Etherium und Zcash sind verkauft und die Wallet und den Trading Account werd ich sicher auch bald schließen. Ich bin mit Krypto erstmal durch.

So interessant ich den Gedanken fand, zu hause etwas nebenbei Minen zu können so schnell hab ich dann auch kapiert dass die Hardware schnell die Leistung überholt und JEDER dann versucht die Hardware noch irgendwem anzudrehen. Da werden dann Märchen von der Mysteriösen Bitcoin Lotterie erzählt.

Um die Chronologie der Scheiterns mal aufzuzählen ^^ , diese Hardware habe ich getestet:
Geckoscience 2Pac Stickminer
Bitmain Antrouter R1 (BTC)
Blackarrow X1 (Android Miner)
Bitmain Antminer S7-F1 (BTC)
PC-Miner ( 4x GTX 1050 ) (ZCASH)

Der Pionier-Gedanke vom dezentralen Geld, welches nicht bankenabhängig sein soll hatte mich ebenfalls fasziniert. Doch die Nutzbarkeit, Delays bei der Transaktion, diverse dubiose und pleite gegangene Krypto-Markets, die Betrügereien und die ständige Angst bei einem Hack alles zu verlieren machten mich da nicht richtig froh. Vom Strompreis brauch ich ja auch gar nicht erst reden bei 32 Cent die KWh. Der Kryptomarkt ist mMn noch schlimmer als der Aktienmarkt. Man braucht Zeit um sich damit auseinander zu setzen und auch das Interesse. Leute die Ihr Geld einfach blauäugig da rein investieren und sich dann nicht mehr damit beschäftigen – sorry so funktioniert das nicht? Das ist kein Fonds wo sich einer darum kümmert das Risiko auszugleichen.

Auch die Transaktionsgebühren sind so ein Thema mit dem Sparfuchsblumi nicht so richtig klar kommt. Je Nach Coin kommt da schon mal ne Transaktionsgebühr von 4-8€ PRO TRANSFER dazu. Für Das Geld bekommt man schon nen BigDöner mit Käse und Scharf!!! ^^

Mittlerweile ist so ein Coin auch nicht Unabhängig, wie man bei dem ganzen Bitcoin Cash geforke und dem Kryptowar dahinter mitbekommen hat – hat es dem Coin irgendwas genutzt? Nein der BTCSV Erfinder müsste eigentlich ne Dicke Klage an den Hals bekommen weil er beide Coins fast ruiniert hat – Aber er Hält halt einen Großteil der Miner. Wahrscheinlich traut es sich deshalb keiner.

Es wird also Zeit da jetzt für mich nen Strich drunter zu ziehen

20 Jahre „Spongebob“

Huuuiiiiiiiiiiiii… Da muss ich auch mal gratulieren!!!!

http://www.dnn.de/Nachrichten/Medien/20-Jahre-Spongebob-Der-Schwammkopf-ist-gar-nicht-unbedingt-fuer-Kinder-da

Als bekennender Spongbob Fan sende ich winkend Grüße ^^
Ich weis ehrlich nicht mehr wann ich die erste Folge gesehen hab und ab wann bei mir Spongebobfanaterie begann. Muss aber schon ne Weile her sein aber ich kenne ihn zumindest erst ab der Deutschen Synchron Fassung auf Super RTL. Nach dem Medien Bericht zufolge gibt es 250 Folgen aber nur 35 haben es jemals auf eine DVD geschafft.

Wahrscheinlich kenne ich den Großteil der Serienepisoden gar nicht weil ja Boomerang oder Nickelodedeon auch nie in den EPG Schreiben welche Episode nun ausgetrahlt wird. Komisch bei den Simpsons wird das gemacht.. naja egal.

Jedenfalls hat sich auch der ein oder andere Fan Artikel bei mir eingefunden und ich kann einige Episoden quasi nachspielen – Ätsch =0)

Alles Neu macht der Mai [2019 Edition]

Dass wir wieder mit genügend Datenlecks zu kämpfen haben brauch ich fast nicht mehr zu erwähnen… Viel heftiger schlug gestern bei mir die Nachricht ein dass ANKI seine Leute heim schickt. Beim Roboterhersteller sei ein Finanzierungsrunde gescheitert.

https://www.golem.de/news/finanzierungsrunde-gescheitert-robotikstartup-anki-ist-am-ende-1904-140956.html
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Shutdown-Robotik-Startup-Anki-ist-pleite-4409986.html

Das ist nicht nur für die Mitarbeiter bitter sondern auch für die ganzen Leute die COZMO oder OVERDRIVE gekauft haben. Overdrive benötigt einen Fahrer-Login und legt das Profil in der Cloud ab aber Server kosten Strom – Strom kostet Geld… Und wenn die Server angeschaltet werden kann man das Produkt quasi in den Müll werfen.

Irgendwie kommt es mir so vor dass einige Hersteller in Sachen Nachhaltigkeit ihrer Dienste keinen Plan haben. Extrem gebeutelt hat es mich schon mit Jawbone wo ich noch 2 Armbänder quasi NEU rumliegen habe aber die Server abgeschaltet sind und man kann somit die App nicht nutzen – Ganz zu schweigen von „seine Daten löschen!!!“

Nintendo hat für seine DSi Serien und Wii auch die Shops eingestellt und Dienste aber zumindest kann man die Spiele noch spielen solange sie keine Online Features nutzen. Das ist für einige Spiele wie Animal Crossing aber schon eine Einschränkung denn sie wurden entwickelt damit die User sich „gegenseitig besuchen“ konnten. Oder, wie bei Professor Layton, Rätsel übers Netz kamen und so das Spielerlebnis ständig erweiterten. Nun kann man sagen, dass einige Konsolen irgendwann ihr EOL erreichen aber eigentlich ist es ein Tritt ins Gesicht der User. Und da man ja ständig was neues Entwickelt kaufen die Leute dann eben das Neue Zeug und wieder neu die Spiele dazu.

Von Google will ich gar nicht erst anfangen – da gibts ja ne schöne Seite die das alles zeigt https://gcemetery.co/

Bei anderen Produkten, wie MINUUM (eine wirklich tolle Android Tastatur), wartet man bereits seit Jahren auf ein Update / Fehlerbeseitigung – man hat das Gefühl die Leute haben per Crowdfunding genug Geld eingestrichen und dann die Lust verloren weiter zu machen. Apropos Crowdfunding: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Energizer-P18K-Pop-Riesenakku-Handy-faellt-beim-Crowdfunding-durch-4410414.html – Naja war ein Versuch wert. Wenn die 11 Leute ihr Phone erhalten ist die Android Version schon veraltet =0)

Mir drängt sich das Gefühl auf, dass Hersteller alles nur mit einer Halbwertzeit von 10 Jahren planen, damit auch immer wieder nachgekauft wird. Im Fall Anki bin ich ratlos. Man muss doch auch n Plan haben wie sich die Dienste und Clound Server Gedöns und Support nach dem Verkauf finanziert. Hat man wirklich geglaubt dass der COZMO mehr als 1 mal pro Haushalt gekauft wird? Es gibt Leute die haben erstmal keine 150€ um ein Geschenk fürs Kind zu kaufen und dann auch maximal nur einmal. Oder war da geplant das Mutti und Vati und Oma auch noch einen Kaufen? Der Cozmo ist toll und hat einen hohen Unterhaltungswert aber man kann auch nur einen Cozmo mit einem Phone/App steuern. Overdrive macht auch als Multiplayer Spass aber da braucht eben jeder Player ein eignes Gerät oder man lässt den Computer die Gegner fahren. Das Spiel Konzept ist toll. Ees hat sich aber keiner überlegt was mit dem Zeug wird wenn mal Cloud weg ist. Störung Internet … ach was wir leben im 21. Jahrhundert!

Die komplette Entwicklung und die Denke, das Internet ist immer da, kotzt mich etwas an. Man hat schon an genügend Beispielen gesehen was passiert wenn Dienste schließen. Das Internet Archiv ist toll daran sieht man dass das Internet doch vergisst.

Jetzt muss ich wieder damit leben, dass ich von lieb gewonnen Dingen abschied nehmen muss und das auch noch unfreiwillig. Natürlich kann man auch Arschloch sein und es bei Ebay verkaufen und verheimlichen dass die Dienste bald abgeschaltet sein werden – damit hätte man zumindest keinen allzu großen Materiellen Verlust aber ich kann Leute einfach nicht verarschen =0(

Anki Cozmo

Native Instruments Komplete Kontrol – Free

Heute kommt eine Mail rein: „Vielen Dank für den Kauf oder die Registrierung deines neuen Produktes….DEINE PRODUKTE: KOMPLETE START – Blocks Base“ ich so: Häh ich hab doch garnix gekauft???

Aber hey – das ist was Gutes ^^ Native Instruments hat seine Produktpalette erneuert und dazu gehört das neue Native Instruments Komplete Kontrol! Es wird als Freeware angeboten und bringt mehr mit als man sonst von Freeware erwartet:

  • Mehr als 2.000 erstklassige Sounds für Produktion und Performance
  • 15 hochwertige Synths und Instrumente, dazu Effekte, Loops und Samples
  • Mit KOMPLETE KONTROL kannst du alle Sounds in deiner DAW browsen, vorhören und spielen…

Insgesamt bekommt man also erstmal ein Dickes Paket. Und wie ich jetzt testen konnte funktioniert das richtig toll. Es erinnert mich an die KORE Produkte – da hatte man am Interface komplette Zugriffe auf die ganze Library. Aber Komplete Kontrol funktioniert hier noch etwas besser denn es scannt alle VST ebenfalls nach kompatiblen Patches ab und man kann sogar Sample / Kontakt Libraries einbinden. Ich habe u.a. Sample Libraries die ebenfalls ein Kontakt-Instrument beigefügt haben. Diese kann Komplete Kontrol nun laden. Ebenfalls ist die Integration solcher „unlizenzierten“ Libraries in Kontakt wesentlich verbessert worden – Also Libraries die nicht in der Liste vom Kontakt-Player angezeigt werden.

Was sofort auffällt, Komplete Kontrol kann Samples sofort laden und spielen. Das ist zwar nur ein rudimentärer Sampler aber das ist erstmal eine tolle Entwicklung wenn man überlegt dass der KONTAKT Sampler als Vollversion ja 399€ kostet. Der Kontakt Player gibt einem ja nur zeitlich limitiert die Möglichkeit seinen Umfang zu nutzen. Es gibt einem nun eine gute Kontrolle über eine Sample Library und Sounds, denn man kann auch nach Keywords entsprechend Sounds und Klänge suchen, das Gerät wird geöffnet und man kann es spielen. So findet man ziemlich einfach und schnell passende Sounds.

Bei der Gelegenheit habe ich natürlich die komplette Instrumenten Palette erneuert. Macht etwas Arbeit aber genauso findet man auch einige Fehler im System und kann diese beheben. Man trennt sich manchmal ungern von Geräten aber wenn sie nicht mehr sauber laufen oder nur Fehler produzieren wirds Zeit ADIEU zu sagen.

Zum einen musste ich Firebird 2 von Tone2 entfernen. Ein wirklich traumhafter Bassline Synth mit potential.
Der Zweite AutoGun von Imageline. Das Freeware Gerät besitzt die ungeheure Preset-Library von „4.294.967.296 amazing presets to explore“. Beide sind nun leider irgendwie sehr instabil mit dem ganzen x64 Host Unterbau und so schmiert mir der Ableton Live 10 schon mal ab. Darauf hab ich einfach keine Lust mehr und angesichts meiner Instrumente und Samples die hier sonst noch rumliegen kann ich auf die Geräte verzichten. Auch nicht zuletzt weil die NI-Geräte einfach einen Genialen Sound haben und sehr viel Möglichkeiten bieten.

Danke Native Instruments – ich bin wieder mal schwer begeistert!!!

Problemlösungsansatz „Codec“ bei älterer Software

Man kennt das: Man hat vor 10 Jahren (plus) mal viel Geld für eine Software ausgegeben und nutzt sie noch gerne. Sicher hat die Neueste Version tolle neue Features aber man will einfach nicht nochmal Geld ausgeben für etwas was noch seinen Dienst tut. Ich kenne auch Software die wird nicht mehr gepflegt. Die kann man auch nicht mehr kaufen aber sie ist Super für einen bestimmten Einsatz Zweck. Nur denken die Entwickler, dass der Kern der Marktwirtschaft immer darin besteht, dem Kunden ein Neues Produkt zu verkaufen. Denn die Spirale muss sich immer weiter drehen im Kapitalismus… Wachstum… BAH!!!

Ich kann auch ein paar Beispiele nennen. Als ich 2003 rum mit dem ganzen Video und Medienkram anfing kaufte ich AIST Movie Pack. Ein tolle Videoschnitt und Compositoring Software die allerdings auch mangels stabilem OS Untergrund gern mal abschmierte. Das Ding gibts nicht mehr und seit Windows 7 läuft sie auch nicht mehr… bzw der Renderer rendert nix mehr. Die Firma existiert auch nicht mehr – ergo kein Support an den man sich wenden könnte. Und so zieht sich das bei mir schon ne ganze Weile. Es gibt aber auch Software und vor allem auch Plugins die Ihren Dienst noch nach Jahren gut tun auch auf einem Windows 10 mit 64bit. Natürlich sind das noch Programme die nur auf 32 bit laufen. Mein gutes Propellerheads Reason 2.5 lief mit Win 10 x64 1709 noch super aber beim Upgrade auf 1803 und auch jetzt mit 1809 startet es einfach nicht mehr. Solche Sachen finde ich unschön. Dabei laufen selbst noch Programme wie Photoshop 9 (CS2) After Effects 6 / 7 (CS2) oder Corel Draw 10 problemlos… naja… bis man wieder auf ein neues Problem stößt.

Im aktuellen Fall, mit dem ich mich dieses Wochenende rumgeschlagen habe, will ein Adobe Produkt nicht exportieren weil es meint, mit dem ordnungsgemäß installierten Quicktime 7.7.9 nicht zu können. Quicktime ist so ein Produkt, wo ich mir seit 20 Jahren wirklich den Kopf zerbreche, wie man sich von einem Codecpack so dumm abhängig machen kann oder es als Hersteller wirklich sehr unbilliger Software so dumm verwendet dass das komplette Produkt spinnt. Ich finde Forenweise Einträge: „Adobe Premiere / After Effects Fehler mit Quicktime“. In den Elements Versionen die ebenfalls nutze gibt es zum Glück kein Problem und alle Codecs werden mitgeliefert. Um 2005 rum war das aber nicht Standard. Und so sieht man sich wieder mit alten Problemen konfrontiert.

Quicktime wird ständig nur als Player bezeichnet – mir schwillt ungewollt der Kamm wenn ich das auf namhaften Technikseiten lese – z.B. wenn ich nach „Quicktime Alternative“ suche… da bekommt man dann den VLC Player empfohlen. Quicktime ist eine Codec-Library die u.A. um 2000 rum bereits im Stande war HD Videoformat zum codieren gerade im Film / Kino und TV Sektor kommst du ohne diese Codecs nicht aus. DVCPRO, Sorenson Video, Mpeg, FLV, MOV etc waren nicht umsonst Standard. Und die Updates waren nicht nur dazu da den Player gegen Angriffe abzusichern sondern auch die Codecs zu erweitern. So konnte Quicktime 6 auch noch nix mit MP4 anfangen. Ich möchte jetzt ungern ausholen und Leute mit dem ganzen Codec Lizenz Gedöns langweilen – kurz: Ich verstehe bis heute nicht wie man eine Software für 2000€ verkaufen kann aber dann nicht daran denkt die Codecs da sauber mit bei zu packen.

Jedenfalls sagte mit jetzt meine Software: „Exportieren iss nicht und Importieren nur Bilder. MP4 kenn ich nicht“ und ich so: „HÄH!!!!“ Und jetzt fängt man an zu recherchieren. Quicktime 7.7.9 ist die allerletzte Version – da kommt wohl auch nix mehr. After Effects 6 war 2003 und die Version 7 (CS2) 2006 raus gekommen. Komischer weise meckerte die V6 nicht aber V7 jetzt auf einmal.

Ich mach es mal kurz: mit der Quicktime 7.7.3 fahre ich jetzt gut und alles funktioniert. Warum die 7.7.9 nicht akzeptiert wird kann ich nicht beantworten aber manchmal ist es wirklich besser nicht ständig auf die „Neueste“ Version zu setzen. Mein zweites Problemkind Resolume 2.4.1 läuft auch mit der alten QT Version – was will man also mehr. Ich habe mal die Seite Oldversion.com verlinkt wo die Quicktime Versionen gut gelistet sind – Auch so etwas was ich nicht verstehe dass eine Firma wie Apple kein Archiv für seinen Shice anbietet: „Friss oder stirb – wenn dein Scheiß nicht läuft iss nicht unser Problem.“

Zu Quicktime möchte ich noch einen Tipp loswerden: Wenn man eine ältere Version einsetzt und den Player nicht unbedingt benötigt, in den Ordner „C:\Program Files (x86)\QuickTime“ gehen und den Player in „QuickTimePlayer.exe.deakt“ umbenennen. Ebenfalls die Updater.exe nicht vergessen!! Ab Version 7 liegt diese im Ordner „C:\Program Files (x86)\Apple Software Update“ und wird in „SoftwareUpdate.exe.deakt“ umbenannt. Erstens hat man so die Sicherheit, dass nicht unbeabsichtigt eine manipulierte Datei mit dem Player geöffnet wird. VLC ist auch mein favorisierter Medienplayer und kann ohne Probleme Quicktime-Medien wiedergeben und wird ständig weiter entwickelt. Und dann nervt der Updater auch nicht ständig dass er eine neue Version gefunden hat (Die ja nicht Funktioniert mit der alten Software aber das weis der ja nicht – Da wäre ne KI echt sinnvoll).

Adobe verschenkt die Creative Suite 2

Pro Tipps zum Vinyl digitalisieren

Ihr kennt das: Ihr kauft eine Plattenkiste und möchtet die Scheiben digitalisieren. Ihr kennt die Scheiben womöglich noch gar nicht wisst auch nicht wie oft sie bereits gelaufen sind. Naja das merkt ihr spätestens beim „Machen“ ^^

Aber mal grundsätzlich eine Vorgehensweise wie man seine analogen Schätze gut digitalisiert.

Ich braucht: einen PC, eine Aufnahmesoftware, ein Audio-Interface, Kabel und natürlich einen Plattenspieler.

Das Setup sollte klar sein. Plattenspieler entweder über Vorverstärker (Line) oder Phono mit dem Audiointerface verbinden, möglichst so, dass wenig Grundrauschen entsteht. Viele neue Plattenspieler haben bereits einen Umschalter und den Verstärker schon integriert – Ihr merkt den Unterschied wenn ihr im Leerlauf des Plattenspielers die Aufnahme startet und euch den Grundpegel anschaut – erfahrungsgemäß ist Line besser. Welche Aufnahme Software ihr nutzt ist quasi egal – jede hat Vor- und Nachteile (hauptsächlich im Workflow und der Effekte) aber auch Freeware wie Audacity muss sich nicht verstecken.

Als nächstes solltet ihr Euer Aufnahmesystem etwas kalibrieren. Wie ihr merken werdet sind alle Platten unterschiedlich auch wenn es Richtlinien und Normen gibt wie die Platten gemastert werden. Wichtig ist hier einen guten Mittelwert zu finden damit die Pegel gut kommen aber es nicht übersteuert. Ihr müsst hier den Spagat zwischen eurem Audiointerface und der Aufnahmesoftware hin bekommen. Beim Platten samplen sollte man nie hart aussteuern sondern besser -6db Headroom lassen egal was die Anzeige da am Audio Interface anzeigt. Wichtig ist was die Software anzeigt und wo da die Pegel sind. Bevor man anfängt jede Platte nachzupegeln nimmt man besser mit einem Guten Mittelwert und etwas Headroom auf.

Ich für meinen Teil möchte gerne den analogen Klang der Platte so unverfälscht wie möglich haben – deshalb lasse ich die Finger von EQs. Meine Pegel hoppsen bei -9 bis -3db rum obwohl da manchmal auch schon eine Vinyl-Seite komplett an der 0db kratzt – wenn man das merkt regelt man besser etwas runter – nichts ist nerviger als eine übersteuerte Aufnahme. Die Anzeige am VMS4 hat einen 10db Headroom und Pegelt bei +7 im Roten Bereich rum – naja wie gesagt das digitale ist ausschlaggebend. Lasst euch nicht von Knacksern verunsichern – So ein Crackle kann schon mal komplett übersteuern – da könnt ihr aber auch mit dem besten Werkzeug nix zaubern der Fehler ist auf der Platte. Es gibt diverse Werkzeuge um Knackser zu entfernen aber immer etwas zu lasten des Audiosignals. Interessierte lesen bitte HIER. Auch hier sollte man sich im klaren sein: Einen Knackser oder sogar eine Stelle wo die Nadel springt kann man nicht auf der Platte reparieren – man kann versuchen das Auflagegewicht der Nadel etwas zu erhöhen – das wars auch schon. Je nachdem wie oft die Platte schon gelaufen ist und wo sie gelaufen ist gehört das einfach zu „Alterung“ des Mediums – aber deshalb lieben wir Vinyl ja auch! So etwas konserviert man mit einem Achselzucken einfach mit ¯\_(ツ)_/¯

Hat man so sein Setup abgestimmt geht es ans Vinyl. Ich las letztens einen Beitrag wie man Vinyl am Besten pflegt ^^ Okay mal im Ernst: Hat sich das irgendwann geändert? Antistatik-Bürste oder Tuch und einen Pinsel für die Nadel. Wir gehen hier mal von einer Plattenkiste aus die man nicht kennt. Ich halte nix von einer „Plattenwaschmaschine“ – das ist rausgeschmissenes Geld. Genauso kann man sich das Geld für spezielles Reinigungsmittel sparen.
Ich mach das Oldscool: Eimer, Fit, handwarmes Wasser, einen weichen Putz/ Abwaschlappen ein sauberes Baumwoll Abtrocken Handtuch (ohne Semmelkrümel oder Fett ^^)

Wir wollen den Analogen Sound möglichst ohne Knistern – was macht knistern… richtig Staub. Also waschen wir mit Fit Wasser die Plattenrillen sauber damit sich auch jahrelang angesammelter Staub löst. Den nassen Lappen leicht aus wringen damit es nicht so klitsch-nass wird und vor allem das Label in der Mitte braucht nicht unbedingt nass werden. 3-4 mal pro Seite rund abwischen und dann mit dem Abtrocken Tuch ebenfalls in runden Bewegungen trocknen… Auflegen – Los gehts. Und ihr werdet Staunen wie schnell in dem Wasser der Schmutz zunimmt.

Beim Nachbearbeiten streiten sich die Geister. Ich hatte mit so einem Audio Restaurations Lab von Magix meine Platten als erstes 2008 aufgenommen – gesampelt dann Rauschen und Knackser entfernt – Das Ergebnis hat mich eine Zeit befriedigt aber nun mache ich mir die Arbeit nochmal und gehe anders vor. Beim A-B Vergleich meiner alten Aufnahmen ist eindeutig weniger Rauschen da. Aber eben auch weniger Höhen Brillianz. Denn Rauschen ist eine hochfrequente Welle, bei der gefiltert auch einige Hohe Frequenzen des Audio Signals abgesenkt werden. Da kann man zwar mit EQ dann gegenwirken aber ich möchte jetzt wie gesagt lieber den puren Analogen Klang der Platte mit allen Knacksern und eben dem typischen Rauschen konservieren. Die Hersteller werben ja mit bestimmten Tools die die Aufnahmen „verbessern“ sollen. Man muss sich aber nur Überlegen: Das Signal auf der Platte ist bereits gemastert. Man sollte hier wirklich überlegen ob ein Master-Plugin oder EQ wirklich eine Verbesserung ist oder man nicht besser Augenmerk auf das bestmögliche Abtasten / Aufnehmen legen sollte. Ein hochwertiges Abtastsystem kann hier mehr bewirken als Digitale Zauberei.

Einzig sinnvoll ist mMn hier im Nachgang das Normalisieren auf 98% Pegelintensität – das zieht leider auch das Rauschen etwas auf aber damit ist das Signal voll digital ausgepegelt. Hier sollte man gern auch mal die Pegel vergleichen ( rückgängig ) – Durch Knackser kann es passieren das der Pegel eher abfällt als aufgefüllt wird. Dann sollte man lieber das original lassen.

Zu letzt noch ein Wort des Formats: Ganz Audiophile legen wert auf höchstmögliche Qualität – kann man machen ist aber bei mancher Musik einfach Quatsch. Natürlich kann man Aphex Twin auch mit 196 khz FLAC genießen – aber Speicherplatz ist eben irgendwann voll.


Bildquelle

Ich hatte die Aufnahmen 2008 mit 44Khz 16 bit gemacht und als MP3 mit 160kbs abgespeichert (~7MB pro Track) – einfach aus Economischen Gründen da die Platte bald platzte. Heute sieht das nicht anders aus aber die Größenordnungen sind etwas anders. Ich habe jetzt MP3 mit 320kbs als Standard und nehme mit 48Khz 16 bit auf, was DVD Soundstandard entspricht. Das ist ausreichend – besser wird eine Vinyl auch mit 196Khz nicht klingen schon alleine weil das System am Plattenspieler nominalen Frequenzgang von 20-22000 Hz besitzt.

Aber mag jeder experimentieren – mir geht es heute nur darum aufzuzeigen, dass man sich nicht von Digitalen Zauberwerkzeugen blenden lassen soll!

Kurz noch was zu verwellten Platten. Das ist an sich kein Problem – nur selten hört man durch die physische Verformung auch ein leiern oder es springt die Nadel. Es ist nur unschön wenn das System so hibbelt wie ich wenn ich auf Post warte.

Abhilfe: Vinyl bügeln nennt man das. Im Baumarkt 2 große Fliesen holen (mind. 30x30cm) – im Ofen auf 50 grad erhitzen (nicht Wärmer!!!) – herausnehmen – Das Vinyl in der Papierhülle zwischen die Fliesen mit der glatten Seite jeweils oben und unten und abkühlen lassen (1-3 Stunden)

Risse sind dagegen nicht reparabel. Hier springt zwangsläufig die Nadel und im schlimmsten Fall zerstört euch das die Nadel. Aus solchen Platten lassen sich aber dekorative Schüsseln für Kekse oder Bonbons herstellen ^^

Vinylschüssel

Google hat in Chrome eine „echte Zeroday-Chain“

…und wir sollen jetzt alle Patchen… und zwar wirklich alles was mit Googles Gedöns läuft

https://www.golem.de/news/sicherheitsupdate-chrome-schwachstelle-wird-aktiv-genutzt-1903-139833.html
https://www.heise.de/security/meldung/Jetzt-patchen-Exploit-Code-fuer-Google-Chrome-in-Umlauf-4328122.html
https://www.deskmodder.de/blog/2019/03/07/habt-ihr-alle-eure-browser-chromium-schon-upgedatet-dann-macht-es-jetzt/#comments

Kurz mal meine Meinung als Bild zum an die Wand tackern

Mehr hab ich dazu quasi nicht zu sagen. Ich nutze erfolgreich Firefox und FF Klar eben weil ich genug Bockmist mit Google durch hab. Und jetzt wechselt der Edge auch noch auf Chrome Engine. Und alle so Klatsch-Klatsch-Klatsch… Jeah… Ich kann es kaum erwarten…

Man hält diesen Mist nicht mehr aus (-‸ლ)

Wie man sich clever eine Musik Bibliothek aufbaut

Zugegeben bei Musik gibt es so Meinungsreibereien. Ich bin ja jemand der gern für Musik die mir gefällt Geld ausgibt und dann CDs oder auch MP3 als Download kauft. Amazon und Bandcamp sind für mich da so die Besten Quellen und Medimops oder ZOverstocks als Gebraucht Händler sehr zuverlässige Quellen. Dagegen gibt es jetzt Meinungen wo es heißt: Ich höre Stream das ist kostenlos. Oder man bezahlt halt bei Diensten einen Premium Tarif. Kann man machen wie man will, spätestens beim nächsten Internet Wartungsfenster hat man nix mehr davon.

Deshalb finde ich es gut, dass sich manch ein Software Entwickler Gedanken macht und nützliche Software entwickelt. ich kenne es noch aus der Kindheit, da haben wir mit dem Finger auf dem Record-Button am Kassettenrecorder gehangen und die Hitparade aufgenommen. Das Urheberrecht sichert immer noch eine Privatkopie zu und das ist auch gut so. Wie oft höre ich einen Song im Net-Radio und kann den nirgends kaufen!

Damit ist jetzt Schluss – Jeder kann sich kostengünstig eine schöne Bibliothek seiner Lieblingsmusik aufbauen. Ich sage bewusst nicht kostenlos da ich einiges getestet habe und die komplett Kostenlosen Lösungen gehen heute nur noch bedingt gut.

2005 hatte ich Clipinc.fx von Tobit Software genutzt welches eine fantastische Welt eröffnete und clever genug war Moderation oder Jingles heraus zu schneiden und die einzelnen Tracks in einem Ordner abzulegen. Wenn ein Track öfter läuft speichert es automatisch die bessere und längere Version ab. Das geht aber nur gut bei Sendern die viel Musik spielen und wenig labern. Man sollte da wirklich gut überlegen bei welchem Stream man anfängt den Record-Button zu betätigen sonst hat man nur halbe Tracks – das macht auch keinen Spaß. ID3 Tags sollten auch vernünftig gesendet werden sonst sind die Tracks kryptisch und mit Hieroglyphen beschriftet.

Clipinc gibt es leider so nicht mehr. Die Software wurde Radio.fx getauft und wird bereits seit 2014 nicht mehr weiter entwickelt. Man kann sie noch downloaden und als BASIC Version nutzen. Da hat man leider nicht die ganze Welt der Internet Radios zur Verfügung – einige Sender werden nicht gefunden und man kann die Streamadresse auch selbst nicht irgendwo einpflegen. Die Neueste Version setzt auf einen Spotify Account (kostet also Geld)

Ich brauche da etwas anderes und ich habe auch etwas empfehlenswertes gefunden.

Es nennt sich Audials Radiotracker 2019 und funktioniert super. In der „Free/Demo“ Version kann man 25 Titel speichern. Wenn man sich für den Kauf entscheidet ist es eine Jahreslizenz – sie wird wahrscheinlich Ende 2020 ablaufen ohne dass ich die Software dann weiter nutzen kann. Es wird wohl jedes Jahr eine Neue Version herausgebracht was man sich dann wieder gern Bezahlen lassen möchte. Ausführlich werden die Services von Audials hier beschrieben. Allerdings lohnt sich das Geld ja mehr als genug wenn man überlegt wie viel man dann quasi an Musiktiteln auf der Platte ablegt. In 3 Tagen sind bei 4 simultanen Streams mit ähnlicher Musik über 800 Titel in 256kbit Soundqualität bereits gespeichert.

Kleiner Tweak Tipp: Man sollte dringend in den Optionen / Einstellungen die Optionen „Anzeige von Anwender Informationen“ alles weg haken sonst wird man beim Start der Software und beim Schließen und immer mal zwischendurch genervt man möge doch das Größere Produkt kaufen (◔_◔)

Das ist ein mehr als Fairer Preis obwohl man da wieder etwas meckern müsste dass ja die Künstler davon nix erhalten werden. Da aber Radio Sender via Lizenz auch Geld an Verwertungsgesellschaften zahlen müssen sehe ich das Problem eher als vernachlässigbar an und das Recht der Privatkopie im Vordergrund. Wie oft hört man Sätze wie „Kein Geld für Sowas“ aber dann leistet man sich Amazon Prime oder Netflix oder Spotify… dafür ist Geld da – aber hat man dann dort den Account gelöscht ist auch die Musik weg.

Antutu AI Benchmark

Zugegeben ich wollts erst nicht anschauen aber bei jedem neuen Post mit Renderbildern von neuen Smartphones geht die Diskussion wieder los und du kannst im Bullshit-Bingo wieder abhaken: Künstliche Intelligenz, Neuer Prozessor, Mehr Leistung, Größerer RAM…Akku…Display…whatever, Notch (mit oder ohne), Bessere Kamera… Blah Blah Blah und vor Allem Haptik.. Haptik issja so wichtig. Und dann geht das los mit Künstliche Intelligenz im Phone und dass man dafür jetzt eigens einen Chip drin hat. Und für was? Damit wir beim aufs Kluge Smartphone glotzen vor den Bus oder die Bahn laufen?

Okay zurück zum Thema: Wenn schon mit KI oder AI geworben wird dann soll das bitte auch messbar sein. Dafür gibts jetzt ein Benchmark von Antutu zwar noch Beta aber es tut was es tun soll.

http://file.antutu.com/soft/antutu-ai-benchmark-v1.0.0.apk

https://stadt-bremerhaven.de/antutu-bewertet-in-ai-review-nun-die-ki-leistung-von-smartphones/
https://www.xda-developers.com/antutu-releases-a-benchmark-to-test-the-ai-performance-of-smartphones/
https://www.gsmarena.com/antutu_releases_an_ai_performance_benchmark_for_smartphones-news-35263.php

Was wieder klar war – Leute mit Samsung S9 und höher … Boah ich hab das Beste Phone vong Welt her Junge!!!

Ich hab den Test gemacht mit dem Sony Z5c ein Phone von 2015 mit LineageOS und Android 7.1.2 – ich bin mit der Leitung meines Phones zufrieden…

…Übrigens auch von der Akkulaufzeit (pures Standby mit 2x am Tag draufglotzen) ^^

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