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Tipps für den Studiostart

Tipps für den Studiostart 3

Du interessierst dich für Musik? Du willst gern selbst Musik machen und dir ein Home Studio aufbauen? Bestenfalls spielst du auch schon ein Instrument. Nur du weist nicht was du nutzen sollst? Jeder sagt dir was anderes?

Ich las letztens auch wieder folgendes:

„Im Prinzip lieben wir im Tonstudio aus optischen und akustischen Gründen das klanglich nahezu immer überlegene Outgear, benutzen aber überwiegend aus Bequemlichkeit die mitgelieferten oder dazugekauften Plug-ins der jeweiligen DAW.“

Test: WES Audio Rhea, Stereo Vari-mu Kompressor – AMAZONA.de

Das ist mMn Quatsch. Okay jede Hardware hat auch ihren Vorteil, Kostet aber teils unnötig viel Geld. Das kann man sich nur leisten, wenn man schon Erfolgreich ist und entsprechend aufrüsten will. Ich versuche Leute eher davon zu überzeugen, Sinnvoll zu investieren. Was ich damit meine wirst du gleich erfahren.

Hardware ist wichtig denn ohne sie kannst du nix machen.

Ob du jetzt auf ein MPC ähnliches Gerät setzt oder eine Groovebox oder PC / Tablet, es gibt dir nur die Grundlage für dein tun. Mit irgendwas musst du das ganze Aufnehmen, Mixen und Mastern. Das Erste in die Richtung ist ein Audio Interface oder Mixer. Hier kannst du nur nach deinen Ansprüchen und Budget entscheiden. Als DJ empfiehlt sich ein Controller mit vernünftigem Audio Interface, um auch die Eingänge aufnehmen zu können. Da hat man es schon schwer genug etwas passendes zu finden. Ansonsten lebt man immer mit 2 oder mehreren Geräten, die einem den Anspruch erfüllen. Hat Vorteile, weil man z.B. auch einzeln die Geräte tauschen kann aber jedes Gerät sorgt auch für Fehleranfälligkeit. Nichts stört den Workflow und die Produktivität so sehr wie eine Fehlersuche!

Jede Hardware ist nur so gut wie die Software die sie antreibt.

Man kann heutzutage auf eine Vielzahl von kostenloser Software zurückgreifen. Die ist auch richtig gut. Aber es gibt eindeutig zu viele Plugins doppelt und dreifach: EQs, Kompressoren…

Auf kvraudio.com und plugins4free.com kann man sich damit eindecken – hilft nur nicht den Überblick zu behalten. Jede DAW hat sowas dabei! Es ist daher etwas sinnvoller sein Toolset zu beherrschen. Es nutzt einem nichts, 2000 Plugins zu haben, wenn man nicht mehr durchblickt, was sie machen oder für was sie gut sind. Es nutzt auch nix nur das teuerste haben zu wollen oder dann das Zeug von Crackware Seiten zu holen nur um zu fetzen. Das hilft weder Dir noch dem Entwickler der Software und bringt nur Ärger.

Jede DAW hat eine Testversion – wenn nicht, vergiss es gleich wieder diese zu kaufen ^^ Teste dich durch

Cakewalk by BandLab | BandLab Products

Studio One | PreSonus

Mixcraft 9 Recording Studio multitrack recording software. | Acoustica

Bitwig | Home | Bitwig

Ableton Live 11 kostenlos probieren für 90 Tage – Testversion herunterladen | Ableton

Cubase: Dein Begleiter für die Musikproduktion | Steinberg

Logic Pro – Apple (DE)

REAPER | Audio Production Without Limits

FL Studio [Official] | Overview (image-line.com)

MPC software (akaipro.com)

Worauf du achten solltest:

Wie intuitiv ist die Software für dich? Kommst du gut klar? Hast du alle Funktionen die du brauchst? Gibt es Funktionen die du nicht brauchst? Schau dir die Kosten an – Liegt es in deinem Budget?

Wenn man z.B. erst eine kleinere Version kauft kann man sich später immer noch für ein Upgrade entscheiden.

Ich hatte z.B. starke Probleme mit der MPC Software obwohl sie sehr Leistungsfähig ist. Der Workflow an der Akai Force ist für mich allerdings verständlich.

Hast du nun einen Überblick über die DAW Software, siehst du welche „Plugins“ schon da sind und wie du sie verschalten kannst. Irgendwas fehlt natürlich immer – dafür gibt es ja die externen Plugin Anbieter. Auch hier solltest du erst mal selbst testen. Nichts ist frustrierender wenn man sich angefixt vom Hersteller Video gleich zum Kauf entschieden hat und dann kommt man damit nicht klar oder erzielt nicht das was mal will. Es gibt Unmengen an Klangerzeugern und Effekten da draußen aber nicht alles passt unbedingt zu deiner Musik. Z.B. ein Oxford Kanalzug Plugin mit warmen 70er Sound macht bei Technomusik wenig Sinn. Aber es wird durchaus Leute geben die dann sagen – Doch! Bezahl besser die 300€ weils geil iss ^^

Das liebe Geld

Ich halte es für sinnvoll, zu honorieren was andere leisten, bringt jedem einem Mehrwert. Wenn ein Anbieter eine Freeware herstellt und einen Donation Button irgendwo hat, bekommt er etwas von mir, weil ich ihm damit meine Wertschätzung mitteile wenn mir das Plugin taugt. Sowas finde ich respektvoller, als wenn eine Software mit Werbung durchzogen ist.

Wie ich nun auch von Instagram weis gibt es genug Leute die auch mit Insider Tipps nicht geizen. Diese Tipps musste man sich vor Jahren noch mühselig aus teuren Fachbüchern oder in teuren Workshops erkaufen. Auf Insta gibts Tipps und Loops und Midifiles kostenlos… Nach Eingabe ein paar Daten wie Email usw. Auch hier Vorsicht (Jetzt kommt wieder der Datenschutz Onkel) Daten sind die neue Internet Währung – Nix ist Kostenlos auf dieser Welt! Dein Spamfilter wird es dir danken.

Um jetzt für dich die passenden Werkzeuge wie Analyser, Finalizer, Audioprozessoren, Midi Generatoren etc. zu finden hilft es, bei diversen Fachzeitschriften oder Blogs immer mal rein zu schauen. Auch hier der Hinweis: die sind nicht immer Neutral. Vieles ist verkaufte Werbung und wird dort halt publiziert. Aber wenn es dem eignen Workflow verbessert und in das Budget passt nimmt man es gerne mit. Vor allem wenn man beim Einführungspreis noch n paar Währungseinheiten sparen kann.

Meine Empfehlungen hier sind

Beat | Nachrichten, Tipps & Tricks, Tests zur Musikproduktion.

KEYS – Informationen und News

Bedroom Producers Blog – Freeware For Musicians!

gearnews.de – Der Equipment-Blog mit heißen News für Gitarre, Recording & Synthesizer

Dein Musiker-Magazin seit 1999 – AMAZONA.de

delamar ⋆ Fachmagazin für Musiker ⋆ Tests, Tutorials & Ratgeber

Fazit

Halte Dir immer vor Augen: Es ist Egal wie du es machst – die Qualität vom Endprodukt zählt!

Soundpaint Engine Sample Instrument

Man testet ja gerne auch mal neue Sachen, obwohl man schon GENUG hat. Einiges ist dann aber doch Interessant genug um sich damit zu beschäftigen.

Soundpaint Engine Sample Instrument 7

Vor einiger Zeit hatte ich einen Beitrag über „SOUNDPAINT“ gelesen und es wurde fast als Native Instruments KONTAKT Killer bezeichnet ^^

Soundpaint™ is a free music instrument technology that offers you the ability to play completely realistic music instruments.

Soundpaint™ also comes with a free Vintage Steinway Grand Piano, so you can feel the touch of real-time rendered piano.

The Soundpaint™ Engine renders all instruments, dynamically in real-time. Resulting in a truly realistic feel, playability and behavior compared to conventional sample technologies.

Soundpaint™ is also backed by the most extensively deeep-sampled instrument catalogue in the world by Academy, TEC, and Emmy Award Winning Producers.

Try It Free – Soundpaint

Soundpaint lebt derzeit vom Verkauf von Packs. Diese klingen sehr gut und geben viel Raum für Kreative Gestaltung und Umformung. Was derzeit aber nicht geht, ist eigene Samples in die Engine zu importieren um eigene Presets oder Packs zu erstellen. Da hört es mit der Freiheit schnell auf. Doch mir wurde auf Anfrage versichert, dass man daran arbeitet:

We currently do not have User Sample Import available for the Soundpaint engine, but that is coming Q1 of 2022. Although it in not currently available, it will be soon 🙂

Soundpaint Support

Interessant ist es für mich dennoch, weil die Preisgestaltung sehr günstig und das Klangpotential top ist. NI Kontakt kostet immerhin als Vollversion 400€!

Informationen über die Technik von Soundpaint könnt ihr hier nachlesen!

BABY Audio Sale und noch mehr…

Auch BABY Audio sind beim Black Friday Sale dabei…

BABY Audio Sale und noch mehr... 11
https://babyaud.io
Get our best deals of the year.   It only happens once every year. That time of year is now!   Welcome to BABY Audio’s 2021 Black Friday Sale. We’re excited to offer you the best deals on your new favorite plugins.   As always, we’re rewarding our community and active newsletter subscribers with a little extra something. That means you’ll get an additional 10% off when checking out with the code: BABYFAM10 – It’s our way of saying thank you for subscribing to, and reading, our newsletters.  
  GO TO BLACK FRIDAY SALE

GEARNEWS hat gestern noch ALLE Deals aufgeführt – soviel hab ich dann doch nicht recherchiert ^^

Vielleicht findet ja der Ein oder Andere was für sich – ist jedenfalls wieder großzügiger Preisnachlass an allen Ecken

Black Friday und Cyber Monday Deals 2021: Verpasse keinen Rabatt! – gearnews.de

Big DEAL bei IZotope

Heute ist quasi schon Weihnachten bei mir! iZotope hat auf seiner Produkt Seite ein heißes Angebot bei dem ich nicht wiederstehen kann.

Big DEAL bei IZotope 15

Bei dem „More“ handelt es sich noch um die Hall , Verb und Room Plugins „Excalibur“, „R2“ und „Phoenix Verb“. Da kann man nicht meckern!


Kleiner Hinweis noch zur Installation: Bei mir wurden die „externen“ Plugins Excalibur, R2 und Phoenix Verb nicht über das iZotope Product Portal zur Installation angeboten. Hier muss man sich den Installer über die Download Page holen und die Aktivierung benötigt zusätzlich einen iLOK Account. Man kann sie nicht „Only Computer“ aktivieren.

Howto – DJ mit der Akai Force

Die Akai Force wurde nach erscheinen etwas zwiegespalten wahrgenommen. Das lag unter anderem auch daran, dass einige der Vollmundig beworbenen Key Features nicht oder nur begrenzt funktionierten. Die Force macht quasi den Spagat zwischen MPC und Controller und ist ein Freistehender Musik Computer, mit Midi und CV Controller. Mit der Anbindung an Ableton bieten sich umfangreiche Möglichkeiten. Was aber bisher gar nicht richtig funktioniert hatte war das „auflegen“!

Mit Firmware 3.0.6 war bislang der RAM die Limitation. Ich konnte hier nur maximal 8 Tracks laden – dann war Schluss. Ich bin nun dankbarer Beta Tester und habe mit Beta Firmware 3.1.1.1 einen Meilenstein vor mir. Ich will hier also mal beschreiben wie man mit der „Sampler-Groovebox“ Force ein DJ Set vorbereitet.

Beginnen wir mit einem neuen Projekt:

Neues Projekt mit 2 Audio Tracks & Zuweisung des X-Faders
Neues Projekt mit 2 Audio Tracks & Zuweisung des X-Faders
FX Air Kill EQ und Maximizer auf beide Tracks
FX Air Kill EQ und Maximizer auf beide Tracks
Unter "Menü" -> Macros: Zuweisen der Kill EQ High/Mid/Low auf die Knöpfe unter "Project 2"
Unter „Menü“ -> Macros: Zuweisen der Kill EQ High/Mid/Low auf die Knöpfe unter „Project 2“

Um nun auch eine Cue-Vorhör-Funktion zu haben müssen wir in den Preferences einige wichtige Einstellungen machen (Layout ist 3.1.1x in älteren FW ist Multi Audio und Diskstreaming nicht verfügbar!!!)

Diskstreaming einschalten und für die Beaterkennung die weitreichendste Range wählen
Diskstreaming einschalten und für die Beaterkennung die weitreichendste Range wählen

Da man die Force auch erweitern kann und auch eigene Kits mit eigenen Samples und bereits erworbenen Packs bauen kann empfiehlt es sich in die Force eine SSD einzubauen. Man sollte dann auch den Temporären Ordner auf die SSD schwenken.

Temporären Ordner auf SSD erstellen
Temporären Ordner auf SSD erstellen
Vorhör-Output auf Kanäle 3/4 einstellen
Vorhör-Output auf Kanäle 3/4 einstellen

Nun kann man zurück in die MIXER Einstellungen

In der Mixer Config kann man die Schaltung der SOLO Buttons auf CUE umstellen
In der Mixer Config kann man die Schaltung der SOLO Buttons auf CUE umstellen

Nun kann man mit dem Crossfader die Tracks blenden und kann Vorhören, wenn man den neuen Track mit den SOLO-Button anwählt.

Kommen wir also zum Import der Tracks und Vorbereiten des Sets:

Mit "SHIFT" kann man die Tracks erstmal in einen POOL laden
Mit „SHIFT“ kann man die Tracks erstmal in einen POOL laden

Nach 6-8 Tracks wird man wieder vor der magischen Grenze stehen, die bislang in jeder Firmware war. Der RAM ist voll. In der neuen Firmware kann man nun über das Projektmanagement das neue Diskstreaming verwenden.

Switching von Memory Load zu Diskstreaming
Switching von Memory Load zu Diskstreaming
Man erkennt aktives Diskstreaming über die farbige Hervorhebung
Man erkennt aktives Diskstreaming über die farbige Hervorhebung

Hat man seine Tracks so importiert kann man daran gehen, sie im Sampler an die Maingeschwindigkeit anzupassen und so zu trimmen dass der Takt passt. falls man automatischen Warp aktiviert hat sollte man das nach jedem laden erstmal aus stellen.

Weit am Anfang einzoomen um Ersten Cue Point setzen - Auf Takt wird es einfacher
Weit am Anfang einzoomen um Ersten Cue Point setzen – Auf Takt wird es einfacher

Kennt man die Tracks gut, kann man auch entsprechend das Intro behalten. Das selbe am Ende. Ich bevorzuge dann ein Klick auf „Trim Clip“ der den Track dann zuschneidet.

Original Geschwindigkeit über "Detect" oder "Tap Tempo" finden
Original Geschwindigkeit über „Detect“ oder „Tap Tempo“ finden

Im Bild hatte ich den Fehler beim Fotografieren gemacht und den Warp noch aktiv gelassen – so wird das natürlich nix. Der Warp muss deaktiviert sein! Schaltet man den Warp ein sollte das GRID sichtbar auf Takt einschnappen. Über SHIFT – 5 kann man das Metronom zur Hilfe aktivieren.

Nach aktivieren des Warp Mode das Ende nachtrimmen
Nach aktivieren des Warp Mode das Ende nachtrimmen

Hier gut zu sehen wie der Track bis zuletzt auf dem Takt Grid klebt. Macht er das nicht muss man nochmal an der Originalgeschwindigkeit nachtunen.

Jetzt kann man noch den Clip benennen – der Titel macht sich da gut ^^

Jetzt noch die Grid Settings modifizieren und schon weis mal immer wo man im Track ist.
Jetzt noch die Grid Settings modifizieren und schon weis mal immer wo man im Track ist.

Nun kann man seine Performance schön vorbereiten. Findet man dass ein Track vielleicht von der Reihenfolge nicht passt, kann man Clips in der Matrix Anzeige problemlos kopieren und umordnen ( Copy… Delete)

Wenn man seine Performance dann noch etwas aufpimpen will, kann man weitere Spuren mit Kits oder Synths-Klängen laden und zum laufenden Track spielen.

Ich habe da mal was vorbereitet – Vielleicht hilft es ja dem Einen oder Anderen.

DIE ODYSSEE – meine Suche nach einem Neuen Phono Verstärker =0)

„Arbeit zieh Arbeit nach sich“ sagt man ja so. Das kann man auch darauf interpolieren wenn man sich neue Technik anschafft. Nachdem ich ja nun meine Musikanlage neu machen musste und ich mich auch für einen Neuen (alten) Plattenspieler mit Halbautomatik BJ 1980 entschieden hab, musste jetzt irgendwas noch kommen… klar wäre ja auch zu langweilig.

Der Vivanco PA111 ist mit dem Jaytec Plattenspieler abgewandert und ich bekam einen Profitec TC-400 vom Arbeitskollegen geschenkt, der ihn nicht gebrauchen kann. Zuerst schien alles toll, bis ich mal DJ Platten aus den 2000ern aufgelegt hatte und mir das Ohrenschmalz krieselte.

Als „Test“ habe ich dann einen PP500 mit Regler gekauft der gut funktioniert aber eindeutig zu leise ist. Zumindest waren hier keine Verzerrungen bei den „Spezialplatten“. Aber so kann ich mit dem Tascam nicht auspegeln, da fehlen so 20db.

Also hab ich mal die Hosen mit den tiefen Hosentaschen angezogen und habe einen Oehlbach 6060 Pro gekauft. PENG – Saubere Leistung kein verzerren – Wäre bei dem Preis aber auch ein Ding gewesen ^^

Und jetzt analysieren wir das ganze mal um dem Phono Voodoo auf die schliche zu kommen:

Ich nutze ein Ortofon Elektro System

Technische Daten

DIE ODYSSEE - meine Suche nach einem Neuen Phono Verstärker =0) 35
Ortofon Elektro Daten

Das TC 400 verzerrt wahrscheinlich deshalb, weil hier der Eingang schon zuviel Leistung abbekommt. Schauen wir mal ins Datenblatt:

DIE ODYSSEE - meine Suche nach einem Neuen Phono Verstärker =0) 37
TC 400 Daten

Damit wäre es also erklärt – dieser Vorverstärker funktioniert sicher bestens mit einem anderen Tonabnehmer System welches nicht über 3,3mV abgibt.

Aber warum ist dann der PP500 so leise. Was sagt hier das Datenblatt:

DIE ODYSSEE - meine Suche nach einem Neuen Phono Verstärker =0) 39
PP 500 Daten
DIE ODYSSEE - meine Suche nach einem Neuen Phono Verstärker =0) 41
PP 500 Anschlüsse Nachgearbeitet

Zumindest eine Höhere Eingangs Sensitivität. So ein bissl ist das ganze verwirrend aber ich übersetze es mal in Eingang okay but Verstärkungsleistung Scheisse.

Insgesamt ist der PP500 aber nicht schlecht aber man muss z.B. auch bedenken dass ein lackierter GND Anschluss nicht wirklich gut ist zum Potenzialausgleich. Da nach 3x Schraube drehen auch das Gewinde sich vertschüsste hab ich da nachgearbeitet – richtig schön isses nicht!

Auf Juhdjube gibt es ein Video welches ich sehr interessant fand. Da bastelt jemand den PP400 um, was in einer saubereren Dynamik Kurve und höherer Leistung endet. Aber ich hab ehrlich keine Lust den Lötkolben zu schwingen. Wahrscheinlich ist dieser Phono Verstärker gedacht als Line Wandler für einen Mixer ohne Phono Eingang oder Anlage mit Reciever. Für meine Zwecke taugt er leider nix.

….NUN!

Was kann nun der Oehlbach 6060 Pro was die anderen nicht können? Er hat Schalter xD

DIE ODYSSEE - meine Suche nach einem Neuen Phono Verstärker =0) 43
Oehlbach 6060 Daten

Auf jeden Fall eine vernünftige Verstärkung und er kann auf jeden Fall die 7,5mV vom MM System ab. Meine Problem-Testplatte kommt Sauber rüber ohne Verzerrungen. Aufnahmesignal ist sehr präsent. So wie ich das wollte.

Fazit: Ich will es nicht unbedingt als Bestätigung nehmen für das Sprichwort: „Wer billig kauft kauft zweimal“. Jeder Phono Preamp hat seine Daseinsberechtigung aber es gibt eben Konstellationen wo es nicht passt. Man kann natürlich auch bis zu 6000€ nur für einen Phono Vorverstärker ausgeben. Ich mach das nicht! Leider steht viel HIFI Voodoo in diversen Foren. Das ist mir dann doch etwas zu Schräg wenn über Nadel Auflagegewicht Optimierungen im Milligramm Bereich gefachsimpelt wird.

Man kann also nur den Tipp geben: Schaut euch die Technischen Daten eurer Systeme an und der Geräte die ihr kaufen wollt – manchmal hilft aber auch nur ausprobieren weiter.

Es gibt auch mittlerweile interessante Phono Verstärker mit Röhrentechnik für um die 100€ – damit kann man sicher auch glücklich werden wenn es denn passt. Nicht alle Rezensionen sind Hilfreich. Auf der Suche nach Daten und Erfahrungen zum PP500 z.B habe ich eine Rezension gelesen, die von dann so genannte „Phono Experten“ zerflückt wurde und der Rezensionsschreiber sich dann doch noch revidiert hat. Nur weil etwas Made in China ist, heisst es nicht, dass es nix Taugt!