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Baby Audio Spaced Out Plugin

Baby Audio Spaced Out Plugin

Die Baby Audio Plugin Familie hat Zuwachs bekommen. „Spaced Out“ nennt sich das neue Delay Plugin welches überragendes Kreativ und Klang Potential aufweist.

Über einen 16-Step-Sequenzer lassen sich Echos in unterschiedlichen Intensitäten genauestens platzieren. Damit der Klang auch wirklich spacig wird, stellt die Reverb-Sektion diverse Hallräume zur Auswahl, die sich über fünf zusätzliche Parameter anpassen lassen.

Es lohnt sich auf jeden Fall mal die Sounddemos anzuhören.

Der Einführungspreis ist wieder reduziert – da musste ich natürlich sofort zuschlagen. Wem das Geld etwas fehlt kann bei Keys eine von 8 Lizenzen gewinnen.

Killer Network Dienste blockieren Windowsupdate

Seit knapp 3 Wochen wundere ich mich, dass mir dauernd die Windows Aktivierung rausfliegt und das Windowsupdate bis zu 20 Minuten rödelt, bis es mit einem Fehlercode abbricht. Die Fehlermeldung sagt: Windows Aktivierungsserver / Windows Update Server nicht erreichbar! Komischer Weise funktioniert die Verbindung aber sofort, wenn ich mein Smartphone als Hotspot aktiviere und mich dann mit dem Rechner drauf verbinde.

Nachdem ich nun erst den Router noch in verdacht hatte, habe ich nun doch den Fehler auf dem Rechner gefunden.

Die von Rivet Network KILLER Dienste laufen immer mit und scheinbar hat hier die Fuzzilogik ein Problem und droppt wichtigen Netzverkehr zu den Servern. Die soll eigentlich so eine Art QoS darstellen und man kann sicher einiges über die KILLER App noch einstellen aber das nutze ich nicht. Ebenfalls der IOBIT Driverbooster hatte massive Probleme mit seiner Datenbank.

Nachdem ich nun den Router wirklich komplett zurückgesetzt und frisch eingerichtet habe und den Fehler nicht eingrenzen konnte bin ich nochmal an die Netzwerktreiber gegangen. Siehe da nach Deaktivierung der KILLER Dienste war sofort der Knoten gelöst.

So ein Drecksfuckscheißmistsaudämlicher!!!!

NVFlash Tool mit Tücken

Was soll ich sagen ich hab mal wieder Scheiße gebaut und nicht richtig gelesen und Zack war mein MSI GT80 ohne Grafik. Der Laptop schaltet aber nicht so ohne weiteres auf die CPU Grafik zurück. Dazu muss man die Grafikkarten ausbauen.

Einen Vorteil hat das: Man kann die Heatpipes mal richtig sauber machen und die Wärmeleitpaste erneuern. Nach 6 Jahren ist die knüppelhart.

Nachdem ich die Grafikkarten getauscht hatte ist der Rechner wieder hochgefahren. Was das eigentliche Problem dann analysierbar machte. Denn die primäre Grafikkarte War nicht nur ohne ROM sondern auch die ID war wohl Schrott.

Das ganze sah dann so aus:

Press ‚y‘ to confirm (’s‘ to skip, ‚a‘ to abort):

Adapter: GeForce GTX 980M (10DE,13D7,1462,1132) H:–:NRM B:02,PCI,D:00,F:00

WARNING: Debug port will be disabled during EEPROM access.

Warning: Please make sure the NVIDIA Display Driver is not loaded by disabling using Device Manager before continuing
Else update may fail, and system may crash!
Press ‚y‘ to continue (any other key to abort):

Command failed to complete mailbox0 = FFFFFFFF
Command id:0010 Command: Unknown Command failed
Error: NV_UCODE_ERR_CODE_CMD_TIMEOUT
Command failed to complete mailbox0 = FFFFFFFF
Command id:0002 Command: NV_UCODE_CMD_COMMAND_EID failed
Error: NV_UCODE_ERR_CODE_CMD_TIMEOUT

Command failed to complete mailbox0 = FFFFFFFF
Command id:0011 Command: Unknown Command failed
Error: NV_UCODE_ERR_CODE_CMD_TIMEOUT
No more matches found.

Der von MSI gelieferte NVFlash ist null dokumentiert und bietet keine Hilfe Option an. Also muss man einen „Richtigen“ NVFlash laden und die ROM mit der Option „–index=1 biosname.rom“ auf dem Slot 2 flashen. Fragt mich bitte nicht wie man das machen will wenn man nur einen Slot im Laptop hat.

Insgesamt war es wieder ein lehrreicher Tag heute: Immer LESEN was man VOR dem Flash machen muss. In meinem Fall hätte ich beide Grafik-Adapter deaktivieren müssen im Gerätemanager.

Hier ist noch ein Ausführliches HowTo

Baby Audio Plugins – eine Empfehlung wert

Ich lebe ja nach dem Simplify your Life Prinzip und wenn ich was finde was mich so richtig flasht, dann gebe ich natürlich gerne eine Empfehlung weiter.

Hier bin ich auf die Plugins von Baby Audio aufmerksam geworden.

Zunächst liest sich das nicht so spektakulär: ein Delay Effekt, ein Compressor, ein LoFi Effekt und jetzt neu ein „Punch Tool“… Nunja … Bis man sich das anhört und die Schaltbilder anschaut! Nichts was sich nicht irgendwie selber als Effektkette zusammenschrauben lassen könnte aber das einfache und übersichtliche Outfit der Plugins und das Klangpotenzial ist mir das Geld wert. Der Bundlepreis von 120$ ist mehr als okay.

Gehen wir mal ins Detail: I Heart NY ist ein simpler Parallel Compressor – Another one ^^ macht mit den 3 Reglern aber seinen Dienst.

Comeback Kid ist ein Delay mit sehr tollen Presets und simpler Übersichtlicher Oberfläche. Für meine Musik bietet es super Potenzial, obwohl ich ja schon von OUTPUT Wahnsinns Gute Effekte habe.

Super VHS macht als LoFo Effekt einen tollen Vintage Sound, es Leiert etwas, es Zischt und knistert etwas, es flasht einfach!

Und der Neuzugang Parallel Aggressor sorgt mit seinem durchdachten Signalweg für einfache Präsenz und Punch Steuerung. Manchmal ist so eine „Ein-Knopf“ Lösung wie iZotope Neutrino doch nicht so das richtige auch wenn das mit KI ist. ^^

Die Plugins gibts für Mac und PC als VST2 und VST3 sowie AU und AAX in 32bit und 64bit!

Meine Erfahrung mit splice.com

Googelt man mal ne Runde über splice.com findet mal einige YT Videos und auch Blog Einträge die diese Seite beleuchten. Ich habe einen Voucher beim Kauf von der AKAI Force dabei gehabt und mich mal dem Abenteuer gestellt und möchte hier meine Erfahrung mit splice.com teilen.



Das Portal bietet Zugang zu enorm vielen Samples und VST Geräten u.a. auch zu Geräten die es teilweise schon gar nicht mehr vom Hersteller zu kaufen gibt (z.B. reFX Slayer oder QuadraSID). Das gibt einem natürlich massiven Input, erschlägt aber auch! Man sollte also klar überlegen worin man investieren will! Glücklicherweise gibt es einiges zum testen. Auch einige Samples werden kuratiert vorgeschlagen.

Das ganze basiert auf einem Abo Modell. Man kann verschiedene Kontingente buchen. Das kleinste für knapp 8€ im Monat beinhaltet 100 Credits was etwa 100 Samples entspricht. Man verliert den Zugriff auf die Samples nicht wenn man das Abo still legt.

So ein Abo Modell ist nicht ganz verkehrt wenn man genau selektiert was man braucht. Findet man allerdings ein ganzes Sample Pack toll, muss man seine Credits gleich mal aufstocken. Hier habe ich aber auch nicht wirklich ein Niceprice-Angebot gefunden und es stehen auch keine Preise richtig an den Packs dran, das finde ich etwas schade. Der Ansatz, dass man nicht ein ganzes Samplepack kauft, weil man nur 1 oder 2 Samples darin interessant findet, ist aber schon ganz in Ordnung.

Splice bietet aber auch noch einen Blog den es zu lesen lohnt, gerade wenn man in die Musikproduktion einsteigen will. Aber auch für alte Hasen gibt’s den einen oder anderen Kniff. Hier gibt es viele gute Tipps und auch Tutorials.

Splice bietet auch eine Community um sich mit anderen Künstlern auszutauschen oder Projekte zu sharen. Man kann sich also gern Hilfe holen wenn man mit seinem Track nicht so richtig weiter kommt.

Nichtsdestotrotz muss man eben entscheiden ob einem das Geld für ein Abo den ganzen Spaß wert ist. Es gibt dort auch Packs von Künstlern wie Aoki oder Deadmouse, quasi so als Halde von Projekten die nicht zu ende gemacht worden sind. Kann man machen – ich weis aber nicht ob man damit einen Nebenbei-Euro abgreift. Das wird sicher nur lukrativ für große Künstler sein.

Fazit

Gerade bei so Packs, die wie Resteverwertung anmuten, halte ich die Finger weg. Es ist zwar alles Gema Frei aber man sollte schon seinen eignen Touch finden. Ansonsten ist das Angebot an Instrumenten und Effekten wirklich massiv wenn auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Ich selbst bin kein Freund von Abo Modellen. Ich kaufe lieber was mir taugt und das habe ich dann.

Die Neue ist da! AKAI Force jetzt NEU im Studio!

Zuerst wollte ich als Beitragsüberschrift wählen: „Shizoworld goes to Blinki Blinki Shit“ aber die Force ist alles andere als Shit! ^^

Vor ein paar Jahren noch habe ich mich lustig gemacht über den Einzug der Bunt beleuchteten Fancy-Controller. Nach einigen Gesprächen fand ich das aber durchaus durchdacht was da einige entwickeln, denn so ein Native Instruments Kontroller der anzeigt wo der Key-Split anfängt ist schon toll.

März und April sind irgendwie meine Aufräum- und Optimierungsmonate /0\ und Corona ist da draußen! Ich bin eh lieber drin!!! Nachdem ich als nun schon in wertvolle neue Software Instrumente investiert hab musste ich mich um meinen Workflow und die Eingabegeräte nochmal bemühen. Mein Beat Thang ist nun 3 Jahre hier und hat mir gute Dienste geleistet. Leider hat er irgendwie eine MIDI Allergie. Es kann mitten in der Session passieren, dass er einfach abstürzt! Das ist natürlich nervend, also musste ich mir was neues Überlegen und bin auf meiner Recherche letztendlich an der AKAI Force hängen geblieben.

Zuerst hatte ich eine Roland MC-707 im Auge. Ein Kollege ist begeistert von der AIRA engine und der TR-8S und der TB-3. Aber dann dachte ich über Projekt export nach und wie das bisher mit dem Beat Thang funktioniert. Das sollte etwas komfortabler werden. AKAI produziert ja ebenfalls die Hardware für die PUSH 2 von Ableton aber ein reiner Kontroller für 600€ da fehlt mir etwas der Mehrwert.

Und jetzt steht die AKAI Force hier und leuchtet mich erwartungsfroh an mit ihren 64 Triggerpads.


Die Lernkurve war am ersten Tag schon sehr hart! Ich kannte mich vorher nicht mit dem MPC Workflow aus. Auch war es nicht möglich die Force vorher zu testen. Und so habe ich mich auf des Experiment quasi blind eingelassen und musste meinen bestehenden Workflow und die Integration ins Live quasi neu lernen. Dank einiger YT Video von z.B. Pink Buddha ist aber inzwischen schon ein fetter Drum and Bass Sound entstanden.

Woran ich am meisten gescheitert bin: Ich dachte dass die Force mit USB angebunden auch einen Midi Controller macht – macht sie aber nicht. MIDI Geht hinten raus und ich musste meinen alten E-MU MIDI1x1 anschließen. Aber so geht jetzt mit einem MIDI Track in der Force das was ich spielen will ins Ableton. Es fehlt mir jetzt allerdings das Pitch- und Mod Wheel. Da bin ich auch davon ausgegangen das die AKAI Leute vielleicht daran denken und den X/Y Controller so eine Funktion spendieren! Vielleicht kommt das ja noch. Der Roland MC-707 hätte hier einen Ribbon Controller dabei gehabt. (Korrektur: Die Push 2 hat einen Ribbon Kontroller! Wie die Roland MC707 das gelöst hätte weis ich auch nicht)

Womit ich jetzt noch etwas Zeit zum einlernen verbringen werde sind die diversen „NOTE MODES“. Es ist im „PIANO MODE“ nun wunderbar möglich über 4 Oktaven spielen zu können. Das ist bei einigen Native Instruments Kontakt Geräten nötig und hat mich am Beat Thang schon etwas eingeschränkt. Allerdings erschließen sich mir die CHORD- und SCALE MODES noch nicht so richtig. Ich bin nur froh dass AKAI da an diverse Player gedacht hat denn wenn man nur mit dem Keyboard klar kommt oder Gitarrengriffe kennt, hat man hier Möglichkeiten das Tastenlayout so zu ändern wie man am besten damit klar kommt.

Als Standalone Maschine ist die AKAI Force wirklich der Hammer! Man hat nicht nur einen Sampler wie man ihn von den MPC Geräten kennt. Man hat auch 4 AIR MUSICTECH Geräte eingebaut die immens viele Sound in hervorragender Qualität liefern. Das ganze Ding arbeitet intern mit 32bit float 44khz. Ab Firmware 3.03 (aktuell schon 3.04) ist Ableton Live Link integriert und damit der Workflow von Standalone und Ableton Live genial gelöst. Eine intern verbaute SSD oder SD-Card geben der Force zusätzlich Futter für Samples aus Libraries die man schon hat. Der interne Speicher von 16GB ist schon mit 12GB gefüllt. Die vorinstallierten Sounds orientieren sich an den Stand 2019 favorisierten Musikstilen EDM, House, Future Bass. Durch den Sampler ist auch Filmmusik und Orchestrales durchaus möglich. Allerdings „Scratch Effekte“ wie es bei dem Beat Thang machbar waren gehen hier nicht. Dafür können eine Vielzahl von Effekten frei verwenden werden.

Eine MOBILE Maschine ist die AKAI Force ebenfalls nicht! Aber als ich dann mal überlegt habe, wann ich den Beat Thang mal MOBIL genutzt hatte…. LOL NIE!!! Immer war irgendwo Strom da und ich bin auch nicht so im Zug unterwegs und muss da Musik machen. Aber DAS kann der Beat Thang und dafür ist er entwickelt worden. Mobil samplen und dann kann man die Sounds spielen wie als hätte man ein Klavier unterm Arm. Die AKAI Force ist mit 4 Kilo auch kein Kompaktes Gerät hat aber die notwendige Größe dass man wunderbar ohne PC Songs entwickeln kann. Durch Einbau einer 1TB SSD hat sie jetzt auch meine komplette Sample Library onboard inklusive der BKE Sounds die ich natürlich weiter verwenden will.

Ich will nicht wieder mit meinem Lieblingssatz „Irgendwas iss halt immer“ enden. Ich hoffe dass AKAI noch einen Pitch- & MOD Wheel FX für den X/Y Controller bringt. Vielleicht weis der Support da noch einen Workaround. Ansonsten denke ich dass es für mich kein Fehlkauf ist, schon alleine weil ich nun nach 3 Tagen schon sehr gut damit klar komme. Ich bin froh jetzt erst die AKAI Force „entdeckt“ zu haben denn wenn ich schon in diversen Tests lese waren da einige Kinderkrankheiten…

Jetzt kann ich auch hochoffiziell sagen: „The Force is with me!“ xD