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Android bleibt Android… nur in schneller

Sony Z5cIm Februar 2017 habe ich den Wechsel vom Sony Z1c zum Sony Z5c durchgezogen. Das Z5c war gebraucht und kam „nur noch„ 260€. Nun nach gut 2,5 Jahren mit dem Gerät war ich immer noch sehr zufrieden und habe mich dennoch zu einem neuen Gerät durchgerungen.

Ein Xiaomi Mi 9 Lite mit Qualcomm 710 SoC und 6 GB RAM und 128 GB Speicher und Android 9 \0/Xiaomi Mi9 Lite

Ich jammere erstmal bevor ich zum positiven kommen (Typisch Deutsch halt ^^)

Ich habe viel überlegt und verglichen. Das neue Sony Xperia 5 hatte es mir ja stark angetan. Wenn man einmal ein Gerät hatte was wirklich so die Eierlegende Wollmilchsau war dann grübelt man über jede Abstriche 3mal nach. Das Sony Z5c (Z1c) war wasserdicht, hatte eine Klinkenbuchse für Kopfhörer, Stereo Lautsprecher nach vorn zum Display raus (direkt in Face Sound!! Junge!!!) und war kompakt und leitungsstark. Kompakt ist heute ja kaum noch ein Gerät und das ist schade.

Das Sony Xperia 5 ist Hardcore von den Hardware Specs hat aber keine Klinkenbuchse – das macht sich doof, wenn man es nutzen will ab er nur die Wahl hat das Gerät zu laden oder Mukke zu hören über einen Adapter! Da denken irgendwie manche Entwickler nicht mit. Und wenn man schon mal 5h mit Navi im Auto unterwegs ist (BJ 2003 mit Tapedeck und Kassettenadapter auf Klinke!!!) wäre es doof, wenn dann der Akku alle ist.

Das Xiaomi Mi 9 Lite kam Anfang des Monats raus – der Preis ~270€

  • Es ist nicht wasserdicht =0(
  • Es hat aber eine Klinkenbuchse =0)
  • Es ist 6“ Groß =0(
  • Material ist aber toll und Gorilla Glass 6 TOP =0)
  • Sound kommt Unten aus einem Mono Quäker =0( dafür ist der Sound aber ganz ordentlich =0)
  • Android 9 ab Werk =0)) und Android 10 steht schon in den Startlöchern =0)))

Was mich zu den inneren Werten kommen lässt. Das alte Sony Z5c wird mit einem SoC 810 von 2015 befeuert, ist auf Android 7.1.2 stehen geblieben und das Display ist kein AMOLED dafür superhell – saugt aber auch wahnsinnig am Akku.

Das Xiaomi Mi9 Lite hat keinen Highend SoC sondern „NUR“ den 710 von 2018 was aber dennoch für beachtlichen Performance Schub sorgt. Benchmarks zeigen zwar keine ~440xxx Punkte im Antutu wie der 855 vom Mi 9T Pro aber selbst ~212xxx Punkte sind über 100% mehr Bumms als das Z5c erreicht. Auch der AI Test lässt das Z5c bissl alt aussehen.

Antutu Z5c Z5c AI Test Antutu Mi9 lite Mi9 Lite AI

Leider merkt man die Performance aber auch beim Xiaomi Mi 9 Lite – Das Gerät läuft superflüssig, gerade im Browser sind der RAM und Speicher und die SoC Performance echt spürbar. Da ich auch noch eine 400 GB SD-Card einbaue ist die Zugriffszeit vom Android System spürbar schneller geworden.

Manche Apps / Spiele sind aber nicht kompatibel oder müssen neu gekauft werden.

Aber das Absolute Highlight des Mi 9 Lite ist die Triple Cam… Alter Falter!!! Ich war mit der Z5c Cam mit 23MP schon sehr zufrieden und auch die Dunkel Ergebnisse waren okay. Aber was diese MultiCAM Systeme heute zaubern ist der absolute Hammer!!! Und in dem Gerät selbst mit dem „Midrange“ SoC ist die Cam superschnell am auslösen selbst im 48MP-Mode.

Bissl Bloatware ist drauf aber das ist im Vergleich zu der Sony ROM echt wenig und lässt sich deinstallieren oder per ADB Befehl wegzaubern.

Sony… Google… Eine Anleitung Android zu entschlacken

In meinem Fall ist Facebook, Youtube, Duo, Play Filme, Google Fotos, Maps, Lens und Chrome runtergeflogen und per ADB die MIUI Apps / Dienste: Hybrid, Hybrid accessory, MiDrop(ShareMe), MiMusik, MiShare und Notes.

Hier ist noch eine Liste der Xiaomi Miui Software zum debloaten … allerdings gab es auch die Warnung dass man sich mit entfernen der eingestrickten Sicherheitslösung die ROM zerschießen kann. Es ist mir auch etwas unklar wieso man einem modernen Phone, was mMn Übermotorisiert ist und genug RAM hat für die nächsten 30 Jahre, einen Daten-Cleaner gönnt, wo man doch weis dass dies für Android und Lunix Derivate eher kontraproduktiv ist ¯\_(ツ)_/¯

Hatte ich schon erwähnt, dass der Akku auch gut dimensioniert ist. Gut 1,5 Tage komm ich hin aber ich bin auch die ersten Tage viel am dran rumdrücken und so ist das Display viel an. Da geht sicher noch einiges mehr wenn es nicht so oft aktiviert wird. Kabel muss ich mir jetzt USB-C kaufen… aber das war ja fast klar, dass man bei einem Neuen Phone auch neuen Bröselkram an Kabel und Hülle und so braucht.

Zum Android 9 muss ich nicht viel sagen. Man Kommt damit klar, wenn man sich 2 Tage mit beschäftigt – MIUI ist auch nicht verkehrt nur doof, dass die „Zurück“ und „Task“ Buttons vertauscht sind. Irgendwas ist halt immer ^^

Native Instruments Komplete Kontrol – Free

Heute kommt eine Mail rein: „Vielen Dank für den Kauf oder die Registrierung deines neuen Produktes….DEINE PRODUKTE: KOMPLETE START – Blocks Base“ ich so: Häh ich hab doch garnix gekauft???

Aber hey – das ist was Gutes ^^ Native Instruments hat seine Produktpalette erneuert und dazu gehört das neue Native Instruments Komplete Kontrol! Es wird als Freeware angeboten und bringt mehr mit als man sonst von Freeware erwartet:

  • Mehr als 2.000 erstklassige Sounds für Produktion und Performance
  • 15 hochwertige Synths und Instrumente, dazu Effekte, Loops und Samples
  • Mit KOMPLETE KONTROL kannst du alle Sounds in deiner DAW browsen, vorhören und spielen…

Insgesamt bekommt man also erstmal ein Dickes Paket. Und wie ich jetzt testen konnte funktioniert das richtig toll. Es erinnert mich an die KORE Produkte – da hatte man am Interface komplette Zugriffe auf die ganze Library. Aber Komplete Kontrol funktioniert hier noch etwas besser denn es scannt alle VST ebenfalls nach kompatiblen Patches ab und man kann sogar Sample / Kontakt Libraries einbinden. Ich habe u.a. Sample Libraries die ebenfalls ein Kontakt-Instrument beigefügt haben. Diese kann Komplete Kontrol nun laden. Ebenfalls ist die Integration solcher „unlizenzierten“ Libraries in Kontakt wesentlich verbessert worden – Also Libraries die nicht in der Liste vom Kontakt-Player angezeigt werden.

Was sofort auffällt, Komplete Kontrol kann Samples sofort laden und spielen. Das ist zwar nur ein rudimentärer Sampler aber das ist erstmal eine tolle Entwicklung wenn man überlegt dass der KONTAKT Sampler als Vollversion ja 399€ kostet. Der Kontakt Player gibt einem ja nur zeitlich limitiert die Möglichkeit seinen Umfang zu nutzen. Es gibt einem nun eine gute Kontrolle über eine Sample Library und Sounds, denn man kann auch nach Keywords entsprechend Sounds und Klänge suchen, das Gerät wird geöffnet und man kann es spielen. So findet man ziemlich einfach und schnell passende Sounds.

Bei der Gelegenheit habe ich natürlich die komplette Instrumenten Palette erneuert. Macht etwas Arbeit aber genauso findet man auch einige Fehler im System und kann diese beheben. Man trennt sich manchmal ungern von Geräten aber wenn sie nicht mehr sauber laufen oder nur Fehler produzieren wirds Zeit ADIEU zu sagen.

Zum einen musste ich Firebird 2 von Tone2 entfernen. Ein wirklich traumhafter Bassline Synth mit potential.
Der Zweite AutoGun von Imageline. Das Freeware Gerät besitzt die ungeheure Preset-Library von „4.294.967.296 amazing presets to explore“. Beide sind nun leider irgendwie sehr instabil mit dem ganzen x64 Host Unterbau und so schmiert mir der Ableton Live 10 schon mal ab. Darauf hab ich einfach keine Lust mehr und angesichts meiner Instrumente und Samples die hier sonst noch rumliegen kann ich auf die Geräte verzichten. Auch nicht zuletzt weil die NI-Geräte einfach einen Genialen Sound haben und sehr viel Möglichkeiten bieten.

Danke Native Instruments – ich bin wieder mal schwer begeistert!!!

Problemlösungsansatz „Codec“ bei älterer Software

Man kennt das: Man hat vor 10 Jahren (plus) mal viel Geld für eine Software ausgegeben und nutzt sie noch gerne. Sicher hat die Neueste Version tolle neue Features aber man will einfach nicht nochmal Geld ausgeben für etwas was noch seinen Dienst tut. Ich kenne auch Software die wird nicht mehr gepflegt. Die kann man auch nicht mehr kaufen aber sie ist Super für einen bestimmten Einsatz Zweck. Nur denken die Entwickler, dass der Kern der Marktwirtschaft immer darin besteht, dem Kunden ein Neues Produkt zu verkaufen. Denn die Spirale muss sich immer weiter drehen im Kapitalismus… Wachstum… BAH!!!

Ich kann auch ein paar Beispiele nennen. Als ich 2003 rum mit dem ganzen Video und Medienkram anfing kaufte ich AIST Movie Pack. Ein tolle Videoschnitt und Compositoring Software die allerdings auch mangels stabilem OS Untergrund gern mal abschmierte. Das Ding gibts nicht mehr und seit Windows 7 läuft sie auch nicht mehr… bzw der Renderer rendert nix mehr. Die Firma existiert auch nicht mehr – ergo kein Support an den man sich wenden könnte. Und so zieht sich das bei mir schon ne ganze Weile. Es gibt aber auch Software und vor allem auch Plugins die Ihren Dienst noch nach Jahren gut tun auch auf einem Windows 10 mit 64bit. Natürlich sind das noch Programme die nur auf 32 bit laufen. Mein gutes Propellerheads Reason 2.5 lief mit Win 10 x64 1709 noch super aber beim Upgrade auf 1803 und auch jetzt mit 1809 startet es einfach nicht mehr. Solche Sachen finde ich unschön. Dabei laufen selbst noch Programme wie Photoshop 9 (CS2) After Effects 6 / 7 (CS2) oder Corel Draw 10 problemlos… naja… bis man wieder auf ein neues Problem stößt.

Im aktuellen Fall, mit dem ich mich dieses Wochenende rumgeschlagen habe, will ein Adobe Produkt nicht exportieren weil es meint, mit dem ordnungsgemäß installierten Quicktime 7.7.9 nicht zu können. Quicktime ist so ein Produkt, wo ich mir seit 20 Jahren wirklich den Kopf zerbreche, wie man sich von einem Codecpack so dumm abhängig machen kann oder es als Hersteller wirklich sehr unbilliger Software so dumm verwendet dass das komplette Produkt spinnt. Ich finde Forenweise Einträge: „Adobe Premiere / After Effects Fehler mit Quicktime“. In den Elements Versionen die ebenfalls nutze gibt es zum Glück kein Problem und alle Codecs werden mitgeliefert. Um 2005 rum war das aber nicht Standard. Und so sieht man sich wieder mit alten Problemen konfrontiert.

Quicktime wird ständig nur als Player bezeichnet – mir schwillt ungewollt der Kamm wenn ich das auf namhaften Technikseiten lese – z.B. wenn ich nach „Quicktime Alternative“ suche… da bekommt man dann den VLC Player empfohlen. Quicktime ist eine Codec-Library die u.A. um 2000 rum bereits im Stande war HD Videoformat zum codieren gerade im Film / Kino und TV Sektor kommst du ohne diese Codecs nicht aus. DVCPRO, Sorenson Video, Mpeg, FLV, MOV etc waren nicht umsonst Standard. Und die Updates waren nicht nur dazu da den Player gegen Angriffe abzusichern sondern auch die Codecs zu erweitern. So konnte Quicktime 6 auch noch nix mit MP4 anfangen. Ich möchte jetzt ungern ausholen und Leute mit dem ganzen Codec Lizenz Gedöns langweilen – kurz: Ich verstehe bis heute nicht wie man eine Software für 2000€ verkaufen kann aber dann nicht daran denkt die Codecs da sauber mit bei zu packen.

Jedenfalls sagte mit jetzt meine Software: „Exportieren iss nicht und Importieren nur Bilder. MP4 kenn ich nicht“ und ich so: „HÄH!!!!“ Und jetzt fängt man an zu recherchieren. Quicktime 7.7.9 ist die allerletzte Version – da kommt wohl auch nix mehr. After Effects 6 war 2003 und die Version 7 (CS2) 2006 raus gekommen. Komischer weise meckerte die V6 nicht aber V7 jetzt auf einmal.

Ich mach es mal kurz: mit der Quicktime 7.7.3 fahre ich jetzt gut und alles funktioniert. Warum die 7.7.9 nicht akzeptiert wird kann ich nicht beantworten aber manchmal ist es wirklich besser nicht ständig auf die „Neueste“ Version zu setzen. Mein zweites Problemkind Resolume 2.4.1 läuft auch mit der alten QT Version – was will man also mehr. Ich habe mal die Seite Oldversion.com verlinkt wo die Quicktime Versionen gut gelistet sind – Auch so etwas was ich nicht verstehe dass eine Firma wie Apple kein Archiv für seinen Shice anbietet: „Friss oder stirb – wenn dein Scheiß nicht läuft iss nicht unser Problem.“

Zu Quicktime möchte ich noch einen Tipp loswerden: Wenn man eine ältere Version einsetzt und den Player nicht unbedingt benötigt, in den Ordner „C:\Program Files (x86)\QuickTime“ gehen und den Player in „QuickTimePlayer.exe.deakt“ umbenennen. Ebenfalls die Updater.exe nicht vergessen!! Ab Version 7 liegt diese im Ordner „C:\Program Files (x86)\Apple Software Update“ und wird in „SoftwareUpdate.exe.deakt“ umbenannt. Erstens hat man so die Sicherheit, dass nicht unbeabsichtigt eine manipulierte Datei mit dem Player geöffnet wird. VLC ist auch mein favorisierter Medienplayer und kann ohne Probleme Quicktime-Medien wiedergeben und wird ständig weiter entwickelt. Und dann nervt der Updater auch nicht ständig dass er eine neue Version gefunden hat (Die ja nicht Funktioniert mit der alten Software aber das weis der ja nicht – Da wäre ne KI echt sinnvoll).

Adobe verschenkt die Creative Suite 2

Wie man sich clever eine Musik Bibliothek aufbaut

Zugegeben bei Musik gibt es so Meinungsreibereien. Ich bin ja jemand der gern für Musik die mir gefällt Geld ausgibt und dann CDs oder auch MP3 als Download kauft. Amazon und Bandcamp sind für mich da so die Besten Quellen und Medimops oder ZOverstocks als Gebraucht Händler sehr zuverlässige Quellen. Dagegen gibt es jetzt Meinungen wo es heißt: Ich höre Stream das ist kostenlos. Oder man bezahlt halt bei Diensten einen Premium Tarif. Kann man machen wie man will, spätestens beim nächsten Internet Wartungsfenster hat man nix mehr davon.

Deshalb finde ich es gut, dass sich manch ein Software Entwickler Gedanken macht und nützliche Software entwickelt. ich kenne es noch aus der Kindheit, da haben wir mit dem Finger auf dem Record-Button am Kassettenrecorder gehangen und die Hitparade aufgenommen. Das Urheberrecht sichert immer noch eine Privatkopie zu und das ist auch gut so. Wie oft höre ich einen Song im Net-Radio und kann den nirgends kaufen!

Damit ist jetzt Schluss

Jeder kann sich kostengünstig eine schöne Bibliothek seiner Lieblingsmusik aufbauen. Ich sage bewusst nicht kostenlos da ich einiges getestet habe und die komplett Kostenlosen Lösungen gehen heute nur noch bedingt gut.

2005 hatte ich Clipinc.fx von Tobit Software genutzt welches eine fantastische Welt eröffnete und clever genug war Moderation oder Jingles heraus zu schneiden und die einzelnen Tracks in einem Ordner abzulegen. Wenn ein Track öfter läuft speichert es automatisch die bessere und längere Version ab. Das geht aber nur gut bei Sendern die viel Musik spielen und wenig labern. Man sollte da wirklich gut überlegen bei welchem Stream man anfängt den Record-Button zu betätigen sonst hat man nur halbe Tracks – das macht auch keinen Spaß. ID3 Tags sollten auch vernünftig gesendet werden sonst sind die Tracks kryptisch und mit Hieroglyphen beschriftet.

Clipinc gibt es leider so nicht mehr. Die Software wurde Radio.fx getauft und wird bereits seit 2014 nicht mehr weiter entwickelt. Man kann sie noch downloaden und als BASIC Version nutzen. Da hat man leider nicht die ganze Welt der Internet Radios zur Verfügung – einige Sender werden nicht gefunden und man kann die Streamadresse auch selbst nicht irgendwo einpflegen. Die Neueste Version setzt auf einen Spotify Account (kostet also Geld)

Ich brauche da etwas anderes und ich habe auch etwas empfehlenswertes gefunden.

Es nennt sich Audials Radiotracker 2019 und funktioniert super. In der „Free/Demo“ Version kann man 25 Titel speichern. Wenn man sich für den Kauf entscheidet ist es eine Jahreslizenz – sie wird wahrscheinlich Ende 2020 ablaufen ohne dass ich die Software dann weiter nutzen kann. Es wird wohl jedes Jahr eine Neue Version herausgebracht was man sich dann wieder gern Bezahlen lassen möchte. Ausführlich werden die Services von Audials hier beschrieben. Allerdings lohnt sich das Geld ja mehr als genug wenn man überlegt wie viel man dann quasi an Musiktiteln auf der Platte ablegt. In 3 Tagen sind bei 4 simultanen Streams mit ähnlicher Musik über 800 Titel in 256kbit Soundqualität bereits gespeichert.

Kleiner Tweak Tipp: Man sollte dringend in den Optionen / Einstellungen die Optionen „Anzeige von Anwender Informationen“ alles weg haken sonst wird man beim Start der Software und beim Schließen und immer mal zwischendurch genervt man möge doch das Größere Produkt kaufen (◔_◔)

Das ist ein mehr als Fairer Preis obwohl man da wieder etwas meckern müsste dass ja die Künstler davon nix erhalten werden. Da aber Radio Sender via Lizenz auch Geld an Verwertungsgesellschaften zahlen müssen sehe ich das Problem eher als vernachlässigbar an und das Recht der Privatkopie im Vordergrund. Wie oft hört man Sätze wie „Kein Geld für Sowas“ aber dann leistet man sich Amazon Prime oder Netflix oder Spotify… dafür ist Geld da – aber hat man dann dort den Account gelöscht ist auch die Musik weg.

Mein gutes Sony Z5 compact mit LineageOS – Howto

Nachdem ich ja in diesem Beitrag mein Sony Z5 compact (suzuran) soweit entkernt habe, dass es sich wieder gut anfühlt, habe ich nun noch einen drauf gelegt und mich wieder mal mit LineageOS beschäftigt.

Sony… Google… Eine Anleitung Android zu entschlacken

Mit dem Sony Z1 compact war meine Erfahrung damals mit CyanogenOS sehr negativ, da die Camera nicht wirklich lief. Dieses Problem gibt es nun mit LineageOS 14.1 nicht mehr. Das letzte Image ist auf Android 7.1.2 mit allen Security Patches (Stand 12/2018) und ich hoffe dass es noch etwas weiter gepflegt wird. Das ganze läuft bis jetzt sehr gut und auch die Alternativ Apps zu Sonys Galerie, Musik Player oder Kamera sind gelungen. Der einzige Bug den ich festgestellt habe ist dass SIM Kontakte Import/Export wohl nicht geht – Das kann man aber über Sync mit Google oder via VCF Export/Import vom Altgerät leicht kompensieren.

Um das allerdings zu Installieren benötigt man ein paar Tools – ich mach das auf Windows Basis:

Auf der Website wird es sehr gut erklärt hier also etwas komprimiert nur das wichtigste auf das man achten muss.

https://download.lineageos.org/suzuran
https://wiki.lineageos.org/gapps.html

man benötigt das GAPPS NANO für den Google Playstore. Ebenfalls werden Treiber für das Telefon im ADB / Fasboot-Mode benötigt und die aktuelle ADB Library von Google.

https://developer.android.com/studio/releases/platform-tools
https://developer.sony.com/develop/drivers/
https://developer.android.com/studio/run/win-usb

Man beginnt also mit Entsperrung des Bootloaders nach dieser Anleitung von Sony:

Wichtig hier nicht nur Haken unter Developer Einstellungen USB debugging sondern auch bei OEM Entsperrung machen! Sonst bekommt man bei der Fastboot Prozedur ständig eine Fehlermeldung!

https://developer.sony.com/develop/open-devices/get-started/unlock-bootloader/

Nun braucht man einen Neuen Bootloader – Empfohlen wird hier der TeamWin. Die letzte Version war hier 3.2.3 und funktionierte TOP

https://forum.xda-developers.com/crossdevice-dev/sony/twrp-3-1-0-z5-z5c-z5p-t3571050

recovery_v3.2.3_22.08.2018.img

Nun geht man wirklich sorgfältig nach der Anleitung weiter vor aber das flashen ist nicht ganz Ohne. Hier musste ich feststellen dass der Befehl nicht „fastboot flash recovery Recovery.img“ lautet, sondern „fastboot flash FOTAKernel recovery_v3.2.3_22.08.2018.img“ !!!

Wie ich feststellen musste ist der Absatz mit dem Wipe sehr sehr wichtig auch bei der SD-Card wenn eine drin ist!!! Zuerst unter Wipe -> Advanced Wipe und alles anhaken und löschen. Dann mit Format Data die Partition wieder erreichbar machen. Danach mit der Sideload Prozedur beginnen.

Der Rest ist nicht weiter schwer mit den Befehl „adb sideload filename.zip“ LineageOS & GoogleApps NANO von PC auf das Mobil-Gerät zaubern und das war es schon.

Have Fun!

Kleiner Tipp noch: Wenn beim Sideload oder anderem Prozess ein Fehler kommt und nach Eingabe von „adb devices“ mehr als 1 Device angezeigt wird mit „adb kill-Server“ kurz den Deamon neu starten. Dann sollte der Prozess los laufen.

Dieses kleine Tool finde ich recht praktisch, weil es die aktuellen Sicherheits-Schwachstellen kennt und prüft. Danach wird angezeigt ob das Gerät anfällig ist.

Mit LineageOS 14.1 ist weder KRACK noch DirtyCow, BlueBorne oder STAGEFRIGHT ein Thema mehr! Danke LineageOS!!!


Was mich halt wieder zu der Frage treibt: Warum schaffen es Sony oder andere Hersteller nicht für ein Phone BJ 2015 die Software zu pflegen welches mit einem (damals) Highend Chip versehen wurde und andere Phones mit Snapdragon 810 SOC und 2 GB RAM schaffen es sogar bis zum aktuellen Android 9 von Google Seite aus.

Es kann doch nicht so schwer sein die Treiber von Qualcomm in ein neues Linux Kernel zu stricken und zwar so vernünftig dass man nicht dauernd nach einem Update nur noch die Hälfte Akkuleistung hat. Qualcomm liefert doch die Treiber für seine Chips an die OEMs. Und Google liefert die Sicherheitspatches. Die Restliche Softwareanpassung dürfte ja sogar über das Update von Android Studio funktionieren. Also bitte die Herren Entwickler – strengt euch mal bitte etwas an! Man sieht ja dass es auch anders geht und ein Phone nicht nach 2 Jahren veraltet ist wie es die Hersteller und Medien gerne kommunizieren!

Auf die Idee ein Drittgeschäft mit Updates / Upgrades kommt wieder keiner?!

Wenn es vernünftig kommuniziert wird (von Anfang an: z.B.: 2 Jahre Software Support bei Kauf und danach Option Jährlich/Einmalig Preis X für Upgrades) und das vernünftig gemacht wird zahl ich gerne für anständigen Software Support einen Preis wenn dadurch sichergestellt ist dass alles ordentlich funktioniert. Wenn Ihr euch das Geld halt nicht verdienen wollt dann muss ich das eben über den Creative Commons Gedanken jemanden anderen geben der die Nische für sich entdeckt hat =0P

Der Weihnachtsmann war da!

Es ist Weihnachten 2018 und man überlegt, was man sich mal Gutes tun kann. Ich hab auch anderen was Gutes getan aber medientechnisch muss ich mich leider selbst beschenken. Meine Hauptlieferanten von Software haben leider irgendwie keine „Sale“ Angebote (oder zumindest auch welche die auf Updates anwendbar sind). Aber nach langem Überlegen habe ich Geld für die Updates auf Native Instruments Traktor Pro 3 und Ableton Live 10 Standard in die Hand genommen – und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt! \0/

Natürlich ging wieder nicht alles reibungslos. Einige Plug-in hatten Probleme mit Live 10, bis ich drauf gekommen bin Live mal im Admin-Mode zu starten – Zack!!! Problem gelöst – nach 3 Stunden tüfteln ^^

Nachdem ich nun endlich mit Windows 10 1809 soweit bin, dass die Microsoft Updates wirklich alles wieder gefixt haben was an Fehlern nach Freigabe im Oktober auftraten, ist jetzt mit den Updates meiner Kernsoftware auch soweit alles tutti, dass man wieder einen Performance Zuwachs vom System bemerkt. Das Schlimmste, was ich ständig bemerke ist, dass man ein Update macht (Betriebssystem oder Tool) und plötzlich merkt man, dass irgendwas nicht sauber funktioniert.  Dabei soll doch ein Update irgendwas verbessern?!

<Grummel>

Mal abgesehen davon, dass im Jahr 2018 irgendwelche selbsternannten Security Futzies, CPU-Fehler so massiv ausnutzbar gemacht haben, dass erst mal ein halbes Jahr die Rechnerhütte nur gefühlt 50% Leistung hatte (Spectre & Meltdown) sind wir jetzt endlich soweit, dass man mit einem 4.Generation Intel i7 wieder vernünftig und performant arbeiten kann – Und der hat eine SSD verbaut. Ich möchte nicht wissen wie Leute mit ner normalen HDD fluchen, weil die Krücke so langsam ist durch die verhunzten Patches und was man da alles unter die Leute geschoben hat.

Kommen wir mal zum Kurz Review der beiden Tools:


Traktor Pro 3 hat mich gelockt weil es NI endlich geschafft hat einen Kompressor in die Audio Engine zu stricken. Jetzt werden Tracks nicht nur halbwegs automatisch via Auto-Gain ausgepegelt, sondern die Engine komprimiert auch noch das Audio Signal und beugt damit Übersteuerung vor. Entweder nur über den Master oder sogar auch auf den Decks. Insgesamt macht sich wirklich eine bessere Audioqualität bemerkbar bei Pitch und die Auslastung des System bei Play und Parallel Audio Analyse ist enorm gesunken. Mit Traktor Pro 2 hatte ich teils Peaks bis auf 80% CPU Auslastung – das ist nun weg. Auch die neue Optik gefällt mir sehr gut.

Bei Ableton Live 10 war ich sehr vorsichtig, schon weil ich mit dem Upgrade von 6 auf 9 solche bösen Überraschungen erlebt hab. Aber auch hier war der Fehler wieder nur rudimentär. IM ADMIN MODE STARTEN!!!!
Die Library übernahm Live 10 ohne Probleme und auch hier ist ein sauberer Performance anstieg und weniger Auslastung zu merken. Das freut mich denn endlich kann ich sagen dass dieses 64bit endlich mal Vorteile bringt. Die Oberfläche ist hier auch schön überarbeitet worden und gefällt mir gut. Man findet alles wieder. Und Arrangements die gut 80% CPU in Live 9 beanspruchten sind in Live 10 auf knappe 60% gesunken. Und sogar mein Sound-Hack-Problem ist gefixt ohne dass ich irgendwo Treiber geändert habe. In Live 9 hatte ich bei VST Instrumenten gerne mal den Effekt, dass ich beim spielen irgendwie den Ton zuerst links dann rechts hatte. Also Tonanschlag – Sound links und dann rechts…und auch wenn der Ton verklang war ein leichtes knacksen als würde die Audio Engine in den Standby fallen. Nervig so was… aber nun weg – Sehr Geil.

Resümierend war mein Weihnachten für mich verhältnismäßig teuer aber ich freue mich trotzdem.

Jetzt erst mal Backup machen!!!

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