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Codec

Problemlösungsansatz „Codec“ bei älterer Software

Man kennt das: Man hat vor 10 Jahren (plus) mal viel Geld für eine Software ausgegeben und nutzt sie noch gerne. Sicher hat die Neueste Version tolle neue Features aber man will einfach nicht nochmal Geld ausgeben für etwas was noch seinen Dienst tut. Ich kenne auch Software die wird nicht mehr gepflegt. Die kann man auch nicht mehr kaufen aber sie ist Super für einen bestimmten Einsatz Zweck. Nur denken die Entwickler, dass der Kern der Marktwirtschaft immer darin besteht, dem Kunden ein Neues Produkt zu verkaufen. Denn die Spirale muss sich immer weiter drehen im Kapitalismus… Wachstum… BAH!!!

Ich kann auch ein paar Beispiele nennen. Als ich 2003 rum mit dem ganzen Video und Medienkram anfing kaufte ich AIST Movie Pack. Ein tolle Videoschnitt und Compositoring Software die allerdings auch mangels stabilem OS Untergrund gern mal abschmierte. Das Ding gibts nicht mehr und seit Windows 7 läuft sie auch nicht mehr… bzw der Renderer rendert nix mehr. Die Firma existiert auch nicht mehr – ergo kein Support an den man sich wenden könnte. Und so zieht sich das bei mir schon ne ganze Weile. Es gibt aber auch Software und vor allem auch Plugins die Ihren Dienst noch nach Jahren gut tun auch auf einem Windows 10 mit 64bit. Natürlich sind das noch Programme die nur auf 32 bit laufen. Mein gutes Propellerheads Reason 2.5 lief mit Win 10 x64 1709 noch super aber beim Upgrade auf 1803 und auch jetzt mit 1809 startet es einfach nicht mehr. Solche Sachen finde ich unschön. Dabei laufen selbst noch Programme wie Photoshop 9 (CS2) After Effects 6 / 7 (CS2) oder Corel Draw 10 problemlos… naja… bis man wieder auf ein neues Problem stößt.

Im aktuellen Fall, mit dem ich mich dieses Wochenende rumgeschlagen habe, will ein Adobe Produkt nicht exportieren weil es meint, mit dem ordnungsgemäß installierten Quicktime 7.7.9 nicht zu können. Quicktime ist so ein Produkt, wo ich mir seit 20 Jahren wirklich den Kopf zerbreche, wie man sich von einem Codecpack so dumm abhängig machen kann oder es als Hersteller wirklich sehr unbilliger Software so dumm verwendet dass das komplette Produkt spinnt. Ich finde Forenweise Einträge: „Adobe Premiere / After Effects Fehler mit Quicktime“. In den Elements Versionen die ebenfalls nutze gibt es zum Glück kein Problem und alle Codecs werden mitgeliefert. Um 2005 rum war das aber nicht Standard. Und so sieht man sich wieder mit alten Problemen konfrontiert.

Quicktime wird ständig nur als Player bezeichnet – mir schwillt ungewollt der Kamm wenn ich das auf namhaften Technikseiten lese – z.B. wenn ich nach „Quicktime Alternative“ suche… da bekommt man dann den VLC Player empfohlen. Quicktime ist eine Codec-Library die u.A. um 2000 rum bereits im Stande war HD Videoformat zum codieren gerade im Film / Kino und TV Sektor kommst du ohne diese Codecs nicht aus. DVCPRO, Sorenson Video, Mpeg, FLV, MOV etc waren nicht umsonst Standard. Und die Updates waren nicht nur dazu da den Player gegen Angriffe abzusichern sondern auch die Codecs zu erweitern. So konnte Quicktime 6 auch noch nix mit MP4 anfangen. Ich möchte jetzt ungern ausholen und Leute mit dem ganzen Codec Lizenz Gedöns langweilen – kurz: Ich verstehe bis heute nicht wie man eine Software für 2000€ verkaufen kann aber dann nicht daran denkt die Codecs da sauber mit bei zu packen.

Jedenfalls sagte mit jetzt meine Software: „Exportieren iss nicht und Importieren nur Bilder. MP4 kenn ich nicht“ und ich so: „HÄH!!!!“ Und jetzt fängt man an zu recherchieren. Quicktime 7.7.9 ist die allerletzte Version – da kommt wohl auch nix mehr. After Effects 6 war 2003 und die Version 7 (CS2) 2006 raus gekommen. Komischer weise meckerte die V6 nicht aber V7 jetzt auf einmal.

Ich mach es mal kurz: mit der Quicktime 7.7.3 fahre ich jetzt gut und alles funktioniert. Warum die 7.7.9 nicht akzeptiert wird kann ich nicht beantworten aber manchmal ist es wirklich besser nicht ständig auf die „Neueste“ Version zu setzen. Mein zweites Problemkind Resolume 2.4.1 läuft auch mit der alten QT Version – was will man also mehr. Ich habe mal die Seite Oldversion.com verlinkt wo die Quicktime Versionen gut gelistet sind – Auch so etwas was ich nicht verstehe dass eine Firma wie Apple kein Archiv für seinen Shice anbietet: „Friss oder stirb – wenn dein Scheiß nicht läuft iss nicht unser Problem.“

Zu Quicktime möchte ich noch einen Tipp loswerden: Wenn man eine ältere Version einsetzt und den Player nicht unbedingt benötigt, in den Ordner „C:\Program Files (x86)\QuickTime“ gehen und den Player in „QuickTimePlayer.exe.deakt“ umbenennen. Ebenfalls die Updater.exe nicht vergessen!! Ab Version 7 liegt diese im Ordner „C:\Program Files (x86)\Apple Software Update“ und wird in „SoftwareUpdate.exe.deakt“ umbenannt. Erstens hat man so die Sicherheit, dass nicht unbeabsichtigt eine manipulierte Datei mit dem Player geöffnet wird. VLC ist auch mein favorisierter Medienplayer und kann ohne Probleme Quicktime-Medien wiedergeben und wird ständig weiter entwickelt. Und dann nervt der Updater auch nicht ständig dass er eine neue Version gefunden hat (Die ja nicht Funktioniert mit der alten Software aber das weis der ja nicht – Da wäre ne KI echt sinnvoll).

Adobe verschenkt die Creative Suite 2

Pro Tipps zum Vinyl digitalisieren

Ihr kennt das: Ihr kauft eine Plattenkiste und möchtet die Scheiben digitalisieren. Ihr kennt die Scheiben womöglich noch gar nicht wisst auch nicht wie oft sie bereits gelaufen sind. Naja das merkt ihr spätestens beim „Machen“ ^^

Aber mal grundsätzlich eine Vorgehensweise wie man seine analogen Schätze gut digitalisiert.

Ich braucht: einen PC, eine Aufnahmesoftware, ein Audio-Interface, Kabel und natürlich einen Plattenspieler.

Das Setup sollte klar sein. Plattenspieler entweder über Vorverstärker (Line) oder Phono mit dem Audiointerface verbinden, möglichst so, dass wenig Grundrauschen entsteht. Viele neue Plattenspieler haben bereits einen Umschalter und den Verstärker schon integriert – Ihr merkt den Unterschied wenn ihr im Leerlauf des Plattenspielers die Aufnahme startet und euch den Grundpegel anschaut – erfahrungsgemäß ist Line besser. Welche Aufnahme Software ihr nutzt ist quasi egal – jede hat Vor- und Nachteile (hauptsächlich im Workflow und der Effekte) aber auch Freeware wie Audacity muss sich nicht verstecken.

Als nächstes solltet ihr Euer Aufnahmesystem etwas kalibrieren. Wie ihr merken werdet sind alle Platten unterschiedlich auch wenn es Richtlinien und Normen gibt wie die Platten gemastert werden. Wichtig ist hier einen guten Mittelwert zu finden damit die Pegel gut kommen aber es nicht übersteuert. Ihr müsst hier den Spagat zwischen eurem Audiointerface und der Aufnahmesoftware hin bekommen. Beim Platten samplen sollte man nie hart aussteuern sondern besser -6db Headroom lassen egal was die Anzeige da am Audio Interface anzeigt. Wichtig ist was die Software anzeigt und wo da die Pegel sind. Bevor man anfängt jede Platte nachzupegeln nimmt man besser mit einem Guten Mittelwert und etwas Headroom auf.

Ich für meinen Teil möchte gerne den analogen Klang der Platte so unverfälscht wie möglich haben – deshalb lasse ich die Finger von EQs. Meine Pegel hoppsen bei -9 bis -3db rum obwohl da manchmal auch schon eine Vinyl-Seite komplett an der 0db kratzt – wenn man das merkt regelt man besser etwas runter – nichts ist nerviger als eine übersteuerte Aufnahme. Die Anzeige am VMS4 hat einen 10db Headroom und Pegelt bei +7 im Roten Bereich rum – naja wie gesagt das digitale ist ausschlaggebend. Lasst euch nicht von Knacksern verunsichern – So ein Crackle kann schon mal komplett übersteuern – da könnt ihr aber auch mit dem besten Werkzeug nix zaubern der Fehler ist auf der Platte. Es gibt diverse Werkzeuge um Knackser zu entfernen aber immer etwas zu lasten des Audiosignals. Interessierte lesen bitte HIER. Auch hier sollte man sich im klaren sein: Einen Knackser oder sogar eine Stelle wo die Nadel springt kann man nicht auf der Platte reparieren – man kann versuchen das Auflagegewicht der Nadel etwas zu erhöhen – das wars auch schon. Je nachdem wie oft die Platte schon gelaufen ist und wo sie gelaufen ist gehört das einfach zu „Alterung“ des Mediums – aber deshalb lieben wir Vinyl ja auch! So etwas konserviert man mit einem Achselzucken einfach mit ¯\_(ツ)_/¯

Hat man so sein Setup abgestimmt geht es ans Vinyl. Ich las letztens einen Beitrag wie man Vinyl am Besten pflegt ^^ Okay mal im Ernst: Hat sich das irgendwann geändert? Antistatik-Bürste oder Tuch und einen Pinsel für die Nadel. Wir gehen hier mal von einer Plattenkiste aus die man nicht kennt. Ich halte nix von einer „Plattenwaschmaschine“ – das ist rausgeschmissenes Geld. Genauso kann man sich das Geld für spezielles Reinigungsmittel sparen.
Ich mach das Oldscool: Eimer, Fit, handwarmes Wasser, einen weichen Putz/ Abwaschlappen ein sauberes Baumwoll Abtrocken Handtuch (ohne Semmelkrümel oder Fett ^^)

Wir wollen den Analogen Sound möglichst ohne Knistern – was macht knistern… richtig Staub. Also waschen wir mit Fit Wasser die Plattenrillen sauber damit sich auch jahrelang angesammelter Staub löst. Den nassen Lappen leicht aus wringen damit es nicht so klitsch-nass wird und vor allem das Label in der Mitte braucht nicht unbedingt nass werden. 3-4 mal pro Seite rund abwischen und dann mit dem Abtrocken Tuch ebenfalls in runden Bewegungen trocknen… Auflegen – Los gehts. Und ihr werdet Staunen wie schnell in dem Wasser der Schmutz zunimmt.

Beim Nachbearbeiten streiten sich die Geister. Ich hatte mit so einem Audio Restaurations Lab von Magix meine Platten als erstes 2008 aufgenommen – gesampelt dann Rauschen und Knackser entfernt – Das Ergebnis hat mich eine Zeit befriedigt aber nun mache ich mir die Arbeit nochmal und gehe anders vor. Beim A-B Vergleich meiner alten Aufnahmen ist eindeutig weniger Rauschen da. Aber eben auch weniger Höhen Brillianz. Denn Rauschen ist eine hochfrequente Welle, bei der gefiltert auch einige Hohe Frequenzen des Audio Signals abgesenkt werden. Da kann man zwar mit EQ dann gegenwirken aber ich möchte jetzt wie gesagt lieber den puren Analogen Klang der Platte mit allen Knacksern und eben dem typischen Rauschen konservieren. Die Hersteller werben ja mit bestimmten Tools die die Aufnahmen „verbessern“ sollen. Man muss sich aber nur Überlegen: Das Signal auf der Platte ist bereits gemastert. Man sollte hier wirklich überlegen ob ein Master-Plugin oder EQ wirklich eine Verbesserung ist oder man nicht besser Augenmerk auf das bestmögliche Abtasten / Aufnehmen legen sollte. Ein hochwertiges Abtastsystem kann hier mehr bewirken als Digitale Zauberei.

Einzig sinnvoll ist mMn hier im Nachgang das Normalisieren auf 98% Pegelintensität – das zieht leider auch das Rauschen etwas auf aber damit ist das Signal voll digital ausgepegelt. Hier sollte man gern auch mal die Pegel vergleichen ( rückgängig ) – Durch Knackser kann es passieren das der Pegel eher abfällt als aufgefüllt wird. Dann sollte man lieber das original lassen.

Zu letzt noch ein Wort des Formats: Ganz Audiophile legen wert auf höchstmögliche Qualität – kann man machen ist aber bei mancher Musik einfach Quatsch. Natürlich kann man Aphex Twin auch mit 196 khz FLAC genießen – aber Speicherplatz ist eben irgendwann voll.


Bildquelle

Ich hatte die Aufnahmen 2008 mit 44Khz 16 bit gemacht und als MP3 mit 160kbs abgespeichert (~7MB pro Track) – einfach aus Economischen Gründen da die Platte bald platzte. Heute sieht das nicht anders aus aber die Größenordnungen sind etwas anders. Ich habe jetzt MP3 mit 320kbs als Standard und nehme mit 48Khz 16 bit auf, was DVD Soundstandard entspricht. Das ist ausreichend – besser wird eine Vinyl auch mit 196Khz nicht klingen schon alleine weil das System am Plattenspieler nominalen Frequenzgang von 20-22000 Hz besitzt.

Aber mag jeder experimentieren – mir geht es heute nur darum aufzuzeigen, dass man sich nicht von Digitalen Zauberwerkzeugen blenden lassen soll!

Kurz noch was zu verwellten Platten. Das ist an sich kein Problem – nur selten hört man durch die physische Verformung auch ein leiern oder es springt die Nadel. Es ist nur unschön wenn das System so hibbelt wie ich wenn ich auf Post warte.

Abhilfe: Vinyl bügeln nennt man das. Im Baumarkt 2 große Fliesen holen (mind. 30x30cm) – im Ofen auf 50 grad erhitzen (nicht Wärmer!!!) – herausnehmen – Das Vinyl in der Papierhülle zwischen die Fliesen mit der glatten Seite jeweils oben und unten und abkühlen lassen (1-3 Stunden)

Risse sind dagegen nicht reparabel. Hier springt zwangsläufig die Nadel und im schlimmsten Fall zerstört euch das die Nadel. Aus solchen Platten lassen sich aber dekorative Schüsseln für Kekse oder Bonbons herstellen ^^

Vinylschüssel

Wie man sich clever eine Musik Bibliothek aufbaut

Zugegeben bei Musik gibt es so Meinungsreibereien. Ich bin ja jemand der gern für Musik die mir gefällt Geld ausgibt und dann CDs oder auch MP3 als Download kauft. Amazon und Bandcamp sind für mich da so die Besten Quellen und Medimops oder ZOverstocks als Gebraucht Händler sehr zuverlässige Quellen. Dagegen gibt es jetzt Meinungen wo es heißt: Ich höre Stream das ist kostenlos. Oder man bezahlt halt bei Diensten einen Premium Tarif. Kann man machen wie man will, spätestens beim nächsten Internet Wartungsfenster hat man nix mehr davon.

Deshalb finde ich es gut, dass sich manch ein Software Entwickler Gedanken macht und nützliche Software entwickelt. ich kenne es noch aus der Kindheit, da haben wir mit dem Finger auf dem Record-Button am Kassettenrecorder gehangen und die Hitparade aufgenommen. Das Urheberrecht sichert immer noch eine Privatkopie zu und das ist auch gut so. Wie oft höre ich einen Song im Net-Radio und kann den nirgends kaufen!

Damit ist jetzt Schluss – Jeder kann sich kostengünstig eine schöne Bibliothek seiner Lieblingsmusik aufbauen. Ich sage bewusst nicht kostenlos da ich einiges getestet habe und die komplett Kostenlosen Lösungen gehen heute nur noch bedingt gut.

2005 hatte ich Clipinc.fx von Tobit Software genutzt welches eine fantastische Welt eröffnete und clever genug war Moderation oder Jingles heraus zu schneiden und die einzelnen Tracks in einem Ordner abzulegen. Wenn ein Track öfter läuft speichert es automatisch die bessere und längere Version ab. Das geht aber nur gut bei Sendern die viel Musik spielen und wenig labern. Man sollte da wirklich gut überlegen bei welchem Stream man anfängt den Record-Button zu betätigen sonst hat man nur halbe Tracks – das macht auch keinen Spaß. ID3 Tags sollten auch vernünftig gesendet werden sonst sind die Tracks kryptisch und mit Hieroglyphen beschriftet.

Clipinc gibt es leider so nicht mehr. Die Software wurde Radio.fx getauft und wird bereits seit 2014 nicht mehr weiter entwickelt. Man kann sie noch downloaden und als BASIC Version nutzen. Da hat man leider nicht die ganze Welt der Internet Radios zur Verfügung – einige Sender werden nicht gefunden und man kann die Streamadresse auch selbst nicht irgendwo einpflegen. Die Neueste Version setzt auf einen Spotify Account (kostet also Geld)

Ich brauche da etwas anderes und ich habe auch etwas empfehlenswertes gefunden.

Es nennt sich Audials Radiotracker 2019 und funktioniert super. In der „Free/Demo“ Version kann man 25 Titel speichern. Wenn man sich für den Kauf entscheidet ist es eine Jahreslizenz – sie wird wahrscheinlich Ende 2020 ablaufen ohne dass ich die Software dann weiter nutzen kann. Es wird wohl jedes Jahr eine Neue Version herausgebracht was man sich dann wieder gern Bezahlen lassen möchte. Ausführlich werden die Services von Audials hier beschrieben. Allerdings lohnt sich das Geld ja mehr als genug wenn man überlegt wie viel man dann quasi an Musiktiteln auf der Platte ablegt. In 3 Tagen sind bei 4 simultanen Streams mit ähnlicher Musik über 800 Titel in 256kbit Soundqualität bereits gespeichert.

Kleiner Tweak Tipp: Man sollte dringend in den Optionen / Einstellungen die Optionen „Anzeige von Anwender Informationen“ alles weg haken sonst wird man beim Start der Software und beim Schließen und immer mal zwischendurch genervt man möge doch das Größere Produkt kaufen (◔_◔)

Das ist ein mehr als Fairer Preis obwohl man da wieder etwas meckern müsste dass ja die Künstler davon nix erhalten werden. Da aber Radio Sender via Lizenz auch Geld an Verwertungsgesellschaften zahlen müssen sehe ich das Problem eher als vernachlässigbar an und das Recht der Privatkopie im Vordergrund. Wie oft hört man Sätze wie „Kein Geld für Sowas“ aber dann leistet man sich Amazon Prime oder Netflix oder Spotify… dafür ist Geld da – aber hat man dann dort den Account gelöscht ist auch die Musik weg.

WebP Bildformat in Photoshop nutzen

Bislang waren meine Zusammenstöße mit WebP eher minimal. Ab und an lädt man aber ein Bild herunter, welches dann keine Vorschau liefert und nur im Browser aufgeht und man wundert sich, wieso der super tolle Adobe Photoshop dieses Format nicht aufbekommt. Gerade als Google Nutzer ist auch durchaus mal eine „Automatische-Bildoptimierung“ dabei die der Google-Drive als WebP (Weppi) synct.

Nunja Googles neues Format bringt einige Vorteile. So kann man hier nachlesen:

WebP is a modern image format that provides superior lossless and lossy compression for images on the web. Using WebP, webmasters and web developers can create smaller, richer images that make the web faster.
WebP lossless images are 26% smaller in size compared to PNGs. WebP lossy images are 25-34% smaller than comparable JPEG images at equivalent SSIM quality index.
Lossless WebP supports transparency (also known as alpha channel) at a cost of just 22% additional bytes. For cases when lossy RGB compression is acceptable, lossy WebP also supports transparency, typically providing 3× smaller file sizes compared to PNG.

Klingt alles Super aber wie bekommt man es auf? Die Lösung ist recht simpel und ich war mit 2 Suchergebnissen auf dieser Seite angelangt.

Hier gibt es für WebP ein Plugin für Photoshop ab CS2. Das .8bi Plugin muss nur unter

64bit C:\Program Files\Common Files\Adobe\Plug-Ins\Deine Photoshop Version\File Formats

32bit C:\Program Files (x86)\Common Files\Adobe\Plug-Ins\Deine Photoshop Version\File Formats

eingefügt werden und schon kann man damit arbeiten.

Dennoch merkwürdig dass Adobe das Format nach 6 Jahren immer noch nicht nativ unterstützt.

Komplikationen mit Video Convertern beheben

Es ist sicher jedem Medienschaffenden schon einmal so ergangen. Man will ein Video convertieren von z.b. VOB/DVD in ein AVI/DivX/Xvid um es an einem TV über HDD abspielen zu können aber aus irgendeinem Grund bricht der Konverterprozess ab oder die Programme stürzen ab mit Fehlermeldung. Und der Support weis manchmal auch nicht so schnell über die möglichen Fehlerquellen Bescheid. Hier kommt eine kleine Geschichte wie sie mir wieder am Wochenende passiert ist.

Bislang habe ich zum konvertieren immer zuverlässig meinen AVS Video Converter oder XMediaRecode her genommen… nun klappen mir beide Programme in unregelmäßigen Abständen zu. Ich habe kein Codecpack installiert, denn alles nötige haben die Programme dabei. Bis auf XVID. Den musste ich nach installieren.

Im Grunde habe ich auch keine großen Änderungen am System gemacht bis auf kleinere Updates ( Windows-Update, Grafikarten Treiber und einen Bitdefender Antivirus der meinen MS Security Essentials für ein Jahr ersetzen soll, da ich die Lizenz über Netzwelt.de gewonnen hatte und die AVS Software Suite hatte auch gerade noch ein Update bekommen)

Nun ging die Suche los nach dem möglichen Übeltäter der meinen AVS Video Converter immer abstürzen lies:

Grafikkarten Treiber sind aktualisiert
Chipsatz Treiber sind aktualisiert
Xvid ist Aktuell
XMediaRecode ist aktuell
QuickTime hatte ich grad noch aktualisiert
VLC Mediaplayer ist aktualisiert (bricht aber auch beim konvertieren ab)
Adobe Premiere Elements bringt beim Import von Vob keine Audiospur und kaggt dann ab ( Toll Branchenführer sag ich nur)

AVS Software Suite ist nach kontaktieren des Support komplett deinstalliert und aktualisiert neu installiert worden, und auch die Einstellungen habe ich verändert wie der Support es vorgeschlagen hatte. Jedes Mal das selbe Fehlerbild.

Es muss doch Möglichkeiten geben das zu fixen. Bestimmt nur ein Runtime oder DLL Problem. Ich habe jetzt 2 Tools gefunden die Helfen könnten:
das Erste:
https://www.free-codecs.com/download/Codec_Tweak_Tool.htm

gibt eine Übersicht über die Codecs und fixt Registryprobleme… hatte aber nix gebracht ( oder ich hätte einen Systemneustart machen müssen, was aber grad nicht geht, da ich noch andere Prozesse am laufen hab)

und das Microsoft Fix Tool ist hier zu finden:
https://support.microsoft.com/mats/video_freezes_or_crashes/

welches mir meinen tollen Xvid-Codec V1.3.2 anmosert… und somit habe ich ihn mal testweise deinstalliert in der Hoffnung das die Converter sich wirklich nur an dem Systemcodec verschluckt haben und selber einen gleichwertigen mitbringen.

Wieder selbes Fehlerbild!!!

Nun denken wir nochmal scharf nach: das einzige was ich am System geändert habe ist der Anti Virus von „MS Security Essentials“ auf „Bitdefender Internet Security 2014“ und der hupt aber auch nicht rum ob er was blockt… es wird doch nicht… DOCH!!! Es ist der Anti Virus!!!

Ich habe den Antivirus einfach mal abgestellt und siehe da es läuft!! Keine Absturz!! Keine Fehlermeldung!! Keine 100% Systemauslastung und damit Kein Absturz des Konverters. Wie Simpel manchmal die Lösung ist und man sitzt einfach mal 3 Tage und zermartert sich den Kopf. Nun habe ich den Antivirus von „Normal“ auf „Tolerant“ eingestellt und die Prozesse vom Scannen ausgeschlossen. Eine Fehlermeldung an Bitdefender habe ich raus gesendet – keine Ahnung was er im Hintergrund macht aber jedenfalls sorgt es dafür das der Konverterprozess abstürzt. Also falls sich jemand da draußen auch mit solchen Problemen rumplagt – hier wäre eine kleine Anleitung um das Fehlerbild zu analysierenund vielleicht hängts bei Euch ja auch nur am AntiVirus =0]

Ich habe zumindest jetzt für die Converter Prozesse im Anti Virus (egal von wem) eine Ausnahme eingestellt damit ich solchen Ärger nicht mehr habe und vernünftig arbeiten kann.

Vielleicht ja auch für den einen oder anderen interessant:

Video Encoding Tutorial für Mobil Geräte

Video Encoding Tutorial für Mobil Geräte

Jeder, der ein modernes Handy besitzt, möchte sicher einmal ein Musikvideo oder evtl. sogar einen Film für sein Handy encodieren. Und sicher steht jeder Mal vor der Frage: welchen Codec muss ich nehmen und welche Einstellungen sind richtig, um ein Video fürs Handy zu machen, welches klein ist und doch gute Qualität hat? Jetzt kommt sicher der Einwand „Die Heutigen Smartphones können ja sogar HD oder schon 4K Videos abspielen“ Hier sage ich aber klar: Ein 5 Zoll HD oder 4k Display an einem Phone ist absoluter Nonsens! Gut es gibt Tablets die etwas größer sind. Sicher hat das Telefon auch internen Speicher aber jeder weiß wie schnell 16 GB voll sein können und nicht jedes Gerät hat einen SD-Card Slot – demnach ist es sinnvoll wenn man ganze Filme oder Serien mobil dabei haben möchte diese nicht in voller HD Qualität zu speichern. Zur Probe schaut euch an eurem PC ein 320×240 Video an und haltet mal über das Bild euer Smartphone =0D man muss hier also einen Kompromiss finden.

Hier ist nun ein keines Tutorial, wie man mit einem Encoder (in dem Fall nehme ich gerne das SUPER oder XMediaRecode her <Freeware>) eine gute Qualität  bekommt. Es ist kein Tutorial wie man Filme rippt!!! Das ist nach wie vor illegal

Zunächst habe ich die Erfahrung gemacht, dass einige Sony Ericsson-Handys und auch andere ältere Handys nur bestimmte Bildgrößen abspielen können. Ein K850i kann Videos mit einer Auflösung von 320×240 problemlos abspielen. Ein W810i kann jedoch nur 176×144 abspielen. Bevor man also anfangt seine 200 Lieblings-Musikvideos zu encoden, testet bitte vorher, ob das Handy die Videogröße beherrscht. Es kann auch einfach an der falschen Einstellung für das Seitenverhältnis liegen. Bei Symbian oder Android sollte es diese Einschränkungen nicht geben jedoch habe ich auch lernen müssen, dass ein .MP4 File manchmal nicht läuft. Die besten Erfahrungen in Sachen Kompatibilität habe ich also mit dem .3GP Format machen können.

Zum Codec: alle Videos werden für Mobiles im MPEG4 encodiert. Nur unterscheiden sich leider die Codecs hin und wieder. Wenn man den SUPER nimmt, hat man den Vorteil, dass es einige Presets gibt. XMediaRecode ist etwas schneller aber man muss genau wissen was man einstellt. Am sichersten geht man, wenn man im .3GP (Sony Ericsson) encodiert. Es gibt im SUPER auch ein Preset für Nokia Phones. Man hat auch die Möglichkeit direkt ein mp4 zu erstellen, aber wird diese Dateiendung eben auch nicht von allen Phones gleichermaßen unterstützt. Daher empfiehlt sich 3gp. Als Codec wird dann MPEG4 eingestellt und als Audiocodec AAC LC.

Nun zur Video Größe (Size): wenn man getestet hat, ob das Handy die hohe Videogröße verkraftet, stellt man 320×240 (352×240 für 16×9) ein, sonst 176×144. Das Seitenverhältnis ist entweder 4:3 oder 16:9 je nach Ausgangsmaterial und die Framerate stellt man auf 25frames/s. Nun könnte man noch etwas experimentieren aber meine Empfehlung für die Bitrate sind 240kb/s bis 384kbs ( Standard bei Presetauswahl sind 144kb/s) bei der Optionen, sollte man Haken setzen bei Top Quality, HiQuality und 3gp V5.

Unter „Other Options“ stellt man am besten Deinterlace ein. Deinterlace ist deshalb wichtig, damit man bei schnellen Bewegungen keine Streifen sieht, sondern ordentliche ganze Bilder. (Quaderbildung bei Dunklen Abschnitten ist bei diesen kleinen Bitraten leider unausweichlich – das Podrennen bei Starwars wird also nie richtig Gut aussehen =0D )

Dies Sind die Einstellungen für den SUPER aber sie sind gleichzusetzen im XMediaRecode.

Der Sound ist eigentlich das einfachste. Da unser Video ja auf Größe optimiert sein soll reicht eine Samplefrequenz von 22khz aus. Natürlich will man Stereo und man kann hier zwischen 56kb/s bis 96kb/s variieren, je nachdem, wie wichtig einem die Soundqualität ist.

Mit diesen Einstellungen und Optionen ist es möglich einen Film von 2,18GB (HD 720p) auf 132MB zu komprimieren mit (relativ) TOP-Sound und Bildqualität. So passt da einiges an Unterhaltung auf eine 32 oder 64GB Card.

Hier nochmal Kurzfassung der Eckdaten:

352×240 4:3 25fps 384kbs HiQ 3gpv5 22Khz 64kbs