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Neues One-Knob Mixing und Mastering Plugin von Cradle | The God Particles

Zugegeben „The God Particles“ klingt etwas pathetisch aber dennoch bin ich von den Ergebnissen des Plugins begeistert. Mag man von One-Knob Plugins halten was man will – im Endeffekt zählt das Ergebnis. Und das kann sich hier wirklich hören lassen.

Ich bin vor einiger Zeit ja auf das Noveltech Character aufmerksam geworden. Das war quasi meine erste One-Knob Erfahrung. Wenn man das Bittersweet und Stereo Tool V3 mal als Freeware aussen vor lässt. Im Endeffekt – wenn es die Ohren überzeugt ist es kein verschwendetes Geld wenn es auch noch Arbeit erleichtert.

Neues One-Knob Mixing und Mastering Plugin von Cradle | The God Particles | noveltech character 01 lo
Neues One-Knob Mixing und Mastering Plugin von Cradle | The God Particles | bittersweet v3 full.jpg

Auch wenn die „Mojo“ Effektkette bei dem Plugin nicht weiter erklärt wird, kann ich sagen, dass es großartigen Klang macht. Einziger Wermutstropfen sind die 30% Prozessorlast. Hier sehe ich klar Verbesserungspotential.

In Zeiten wo einige lieber eine KI zur Klangverbesserung ran lassen und Cloud Mastering Dienste aus dem Boden wie Pilze sprießen, sind solche Plugins für schnelle Ergebnisse keine Fehlinvestition. iZotope Tools haben es vorgemacht und sich gut etabliert.

Man muss nur für sich selbst entscheiden was man vielleicht schon doppelt und dreifach hat an Effekten und welches Plugin vielleicht doch nicht so zum eigenen Workflow passt. Im Endeffekt hat jede DAW ein riesiges Arsenal an Effekten und Prozessoren dabei woraus man auch selbst eine eigenen Effektkette bauen kann.

Steinberg beendet VST2 Support

Vor einigen Tagen las ich, dass Steinberg nun für seine Produkte die VST2 Schnittstelle einstampft. Also Steinberg, mach was du willst aber iss schon schön blöd. Ich will dir auch aus Sicht eines Producers erklären warum.

Steinberg VST Logo
Steinberg VST Logo

Als Producer setzt man ggf auch Freeware ein die man selbst gut findet. Hier gibt es auch ziemlich Gutes und dies wird teils sogar noch NUR als 32Bit Plugin angeboten. Aus Gründen, die wir Producer teils nicht verstehen, werden von den Herstellern manchmal keine Anstalten gemacht, diese Plugins zu aktualisieren. Die Steinberg Mastering Edition zum Beispiel wurde ja auch nie wieder neu auf den Markt gebracht oder euer Synth DCota.

Jetzt weis ich nicht wie so ein Entwickler Hirn tickt. Ich als Producer möchte aber nach einem Update, dass trotzdem meine Projekte mitsamt ihrer Plugins und Instrumenten weiter funktionieren. Auch der alte Scheiß, den ich vielleicht vor 10 Jahren gemacht habe, der aber nun im Sync gebucht wird und ich das neu bearbeiten muss. Und genau hier arbeitet ihr auf einen Shitstorm hin.

Es spielt da auch keine Rolle, wenn Ihr Euer VST2 mittlerweile veraltet findet und lieber VST3 eingesetzt sehen wollt. Es gibt immer noch Entwickler die Plugins ONLY VST2 bauen und gerade so ne 64bit Version fertig bekommen. Es ist schade, dass Ihr davor die Augen verschließt!

Tipps für den Studiostart

Tipps für den Studiostart | Ashampoo Snap Dienstag 4. Januar 2022 09h11m11s 001

Du interessierst dich für Musik? Du willst gern selbst Musik machen und dir ein Home Studio aufbauen? Bestenfalls spielst du auch schon ein Instrument. Nur du weist nicht was du nutzen sollst? Jeder sagt dir was anderes?

Ich las letztens auch wieder folgendes:

„Im Prinzip lieben wir im Tonstudio aus optischen und akustischen Gründen das klanglich nahezu immer überlegene Outgear, benutzen aber überwiegend aus Bequemlichkeit die mitgelieferten oder dazugekauften Plug-ins der jeweiligen DAW.“

Test: WES Audio Rhea, Stereo Vari-mu Kompressor – AMAZONA.de

Das ist mMn Quatsch. Okay jede Hardware hat auch ihren Vorteil, Kostet aber teils unnötig viel Geld. Das kann man sich nur leisten, wenn man schon Erfolgreich ist und entsprechend aufrüsten will. Ich versuche Leute eher davon zu überzeugen, Sinnvoll zu investieren. Was ich damit meine wirst du gleich erfahren.

Hardware ist wichtig denn ohne sie kannst du nix machen.

Ob du jetzt auf ein MPC ähnliches Gerät setzt oder eine Groovebox oder PC / Tablet, es gibt dir nur die Grundlage für dein tun. Mit irgendwas musst du das ganze Aufnehmen, Mixen und Mastern. Das Erste in die Richtung ist ein Audio Interface oder Mixer. Hier kannst du nur nach deinen Ansprüchen und Budget entscheiden. Als DJ empfiehlt sich ein Controller mit vernünftigem Audio Interface, um auch die Eingänge aufnehmen zu können. Da hat man es schon schwer genug etwas passendes zu finden. Ansonsten lebt man immer mit 2 oder mehreren Geräten, die einem den Anspruch erfüllen. Hat Vorteile, weil man z.B. auch einzeln die Geräte tauschen kann aber jedes Gerät sorgt auch für Fehleranfälligkeit. Nichts stört den Workflow und die Produktivität so sehr wie eine Fehlersuche!

Jede Hardware ist nur so gut wie die Software die sie antreibt.

Man kann heutzutage auf eine Vielzahl von kostenloser Software zurückgreifen. Die ist auch richtig gut. Aber es gibt eindeutig zu viele Plugins doppelt und dreifach: EQs, Kompressoren…

Auf kvraudio.com und plugins4free.com kann man sich damit eindecken – hilft nur nicht den Überblick zu behalten. Jede DAW hat sowas dabei! Es ist daher etwas sinnvoller sein Toolset zu beherrschen. Es nutzt einem nichts, 2000 Plugins zu haben, wenn man nicht mehr durchblickt, was sie machen oder für was sie gut sind. Es nutzt auch nix nur das teuerste haben zu wollen oder dann das Zeug von Crackware Seiten zu holen nur um zu fetzen. Das hilft weder Dir noch dem Entwickler der Software und bringt nur Ärger.

Jede DAW hat eine Testversion – wenn nicht, vergiss es gleich wieder diese zu kaufen ^^ Teste dich durch

Cakewalk by BandLab | BandLab Products

Studio One | PreSonus

Mixcraft 9 Recording Studio multitrack recording software. | Acoustica

Bitwig | Home | Bitwig

Ableton Live 11 kostenlos probieren für 90 Tage – Testversion herunterladen | Ableton

Cubase: Dein Begleiter für die Musikproduktion | Steinberg

Logic Pro – Apple (DE)

REAPER | Audio Production Without Limits

FL Studio [Official] | Overview (image-line.com)

MPC software (akaipro.com)

Worauf du achten solltest:

Wie intuitiv ist die Software für dich? Kommst du gut klar? Hast du alle Funktionen die du brauchst? Gibt es Funktionen die du nicht brauchst? Schau dir die Kosten an – Liegt es in deinem Budget?

Wenn man z.B. erst eine kleinere Version kauft kann man sich später immer noch für ein Upgrade entscheiden.

Ich hatte z.B. starke Probleme mit der MPC Software obwohl sie sehr Leistungsfähig ist. Der Workflow an der Akai Force ist für mich allerdings verständlich.

Hast du nun einen Überblick über die DAW Software, siehst du welche „Plugins“ schon da sind und wie du sie verschalten kannst. Irgendwas fehlt natürlich immer – dafür gibt es ja die externen Plugin Anbieter. Auch hier solltest du erst mal selbst testen. Nichts ist frustrierender wenn man sich angefixt vom Hersteller Video gleich zum Kauf entschieden hat und dann kommt man damit nicht klar oder erzielt nicht das was mal will. Es gibt Unmengen an Klangerzeugern und Effekten da draußen aber nicht alles passt unbedingt zu deiner Musik. Z.B. ein Oxford Kanalzug Plugin mit warmen 70er Sound macht bei Technomusik wenig Sinn. Aber es wird durchaus Leute geben die dann sagen – Doch! Bezahl besser die 300€ weils geil iss ^^

Das liebe Geld

Ich halte es für sinnvoll, zu honorieren was andere leisten, bringt jedem einem Mehrwert. Wenn ein Anbieter eine Freeware herstellt und einen Donation Button irgendwo hat, bekommt er etwas von mir, weil ich ihm damit meine Wertschätzung mitteile wenn mir das Plugin taugt. Sowas finde ich respektvoller, als wenn eine Software mit Werbung durchzogen ist.

Wie ich nun auch von Instagram weis gibt es genug Leute die auch mit Insider Tipps nicht geizen. Diese Tipps musste man sich vor Jahren noch mühselig aus teuren Fachbüchern oder in teuren Workshops erkaufen. Auf Insta gibts Tipps und Loops und Midifiles kostenlos… Nach Eingabe ein paar Daten wie Email usw. Auch hier Vorsicht (Jetzt kommt wieder der Datenschutz Onkel) Daten sind die neue Internet Währung – Nix ist Kostenlos auf dieser Welt! Dein Spamfilter wird es dir danken.

Um jetzt für dich die passenden Werkzeuge wie Analyser, Finalizer, Audioprozessoren, Midi Generatoren etc. zu finden hilft es, bei diversen Fachzeitschriften oder Blogs immer mal rein zu schauen. Auch hier der Hinweis: die sind nicht immer Neutral. Vieles ist verkaufte Werbung und wird dort halt publiziert. Aber wenn es dem eignen Workflow verbessert und in das Budget passt nimmt man es gerne mit. Vor allem wenn man beim Einführungspreis noch n paar Währungseinheiten sparen kann.

Meine Empfehlungen hier sind

Beat | Nachrichten, Tipps & Tricks, Tests zur Musikproduktion.

KEYS – Informationen und News

Bedroom Producers Blog – Freeware For Musicians!

gearnews.de – Der Equipment-Blog mit heißen News für Gitarre, Recording & Synthesizer

Dein Musiker-Magazin seit 1999 – AMAZONA.de

delamar ⋆ Fachmagazin für Musiker ⋆ Tests, Tutorials & Ratgeber

Fazit

Halte Dir immer vor Augen: Es ist Egal wie du es machst – die Qualität vom Endprodukt zählt!

Soundpaint Engine Sample Instrument

Man testet ja gerne auch mal neue Sachen, obwohl man schon GENUG hat. Einiges ist dann aber doch Interessant genug um sich damit zu beschäftigen.

Soundpaint Engine Sample Instrument | Soundpaint

Vor einiger Zeit hatte ich einen Beitrag über „SOUNDPAINT“ gelesen und es wurde fast als Native Instruments KONTAKT Killer bezeichnet ^^

Soundpaint™ is a free music instrument technology that offers you the ability to play completely realistic music instruments.

Soundpaint™ also comes with a free Vintage Steinway Grand Piano, so you can feel the touch of real-time rendered piano.

The Soundpaint™ Engine renders all instruments, dynamically in real-time. Resulting in a truly realistic feel, playability and behavior compared to conventional sample technologies.

Soundpaint™ is also backed by the most extensively deeep-sampled instrument catalogue in the world by Academy, TEC, and Emmy Award Winning Producers.

Try It Free – Soundpaint

Soundpaint lebt derzeit vom Verkauf von Packs. Diese klingen sehr gut und geben viel Raum für Kreative Gestaltung und Umformung. Was derzeit aber nicht geht, ist eigene Samples in die Engine zu importieren um eigene Presets oder Packs zu erstellen. Da hört es mit der Freiheit schnell auf. Doch mir wurde auf Anfrage versichert, dass man daran arbeitet:

We currently do not have User Sample Import available for the Soundpaint engine, but that is coming Q1 of 2022. Although it in not currently available, it will be soon 🙂

Soundpaint Support

Interessant ist es für mich dennoch, weil die Preisgestaltung sehr günstig und das Klangpotential top ist. NI Kontakt kostet immerhin als Vollversion 400€!

Informationen über die Technik von Soundpaint könnt ihr hier nachlesen!

BABY Audio Sale und noch mehr…

Auch BABY Audio sind beim Black Friday Sale dabei…

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GEARNEWS hat gestern noch ALLE Deals aufgeführt – soviel hab ich dann doch nicht recherchiert ^^

Vielleicht findet ja der Ein oder Andere was für sich – ist jedenfalls wieder großzügiger Preisnachlass an allen Ecken

Black Friday und Cyber Monday Deals 2021: Verpasse keinen Rabatt! – gearnews.de

zplane Black Friday Deals

Auch zplane bietet Black Friday Deals an. 30% kann man mitnehmen!

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