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Howto – DJ mit der Akai Force

Die Akai Force wurde nach erscheinen etwas zwiegespalten wahrgenommen. Das lag unter anderem auch daran, dass einige der Vollmundig beworbenen Key Features nicht oder nur begrenzt funktionierten. Die Force macht quasi den Spagat zwischen MPC und Controller und ist ein Freistehender Musik Computer, mit Midi und CV Controller. Mit der Anbindung an Ableton bieten sich umfangreiche Möglichkeiten. Was aber bisher gar nicht richtig funktioniert hatte war das „auflegen“!

Mit Firmware 3.0.6 war bislang der RAM die Limitation. Ich konnte hier nur maximal 8 Tracks laden – dann war Schluss. Ich bin nun dankbarer Beta Tester und habe mit Beta Firmware 3.1.1.1 einen Meilenstein vor mir. Ich will hier also mal beschreiben wie man mit der „Sampler-Groovebox“ Force ein DJ Set vorbereitet.

Beginnen wir mit einem neuen Projekt:

Neues Projekt mit 2 Audio Tracks & Zuweisung des X-Faders
Neues Projekt mit 2 Audio Tracks & Zuweisung des X-Faders
FX Air Kill EQ und Maximizer auf beide Tracks
FX Air Kill EQ und Maximizer auf beide Tracks
Unter "Menü" -> Macros: Zuweisen der Kill EQ High/Mid/Low auf die Knöpfe unter "Project 2"
Unter „Menü“ -> Macros: Zuweisen der Kill EQ High/Mid/Low auf die Knöpfe unter „Project 2“

Um nun auch eine Cue-Vorhör-Funktion zu haben müssen wir in den Preferences einige wichtige Einstellungen machen (Layout ist 3.1.1x in älteren FW ist Multi Audio und Diskstreaming nicht verfügbar!!!)

Diskstreaming einschalten und für die Beaterkennung die weitreichendste Range wählen
Diskstreaming einschalten und für die Beaterkennung die weitreichendste Range wählen

Da man die Force auch erweitern kann und auch eigene Kits mit eigenen Samples und bereits erworbenen Packs bauen kann empfiehlt es sich in die Force eine SSD einzubauen. Man sollte dann auch den Temporären Ordner auf die SSD schwenken.

Temporären Ordner auf SSD erstellen
Temporären Ordner auf SSD erstellen
Vorhör-Output auf Kanäle 3/4 einstellen
Vorhör-Output auf Kanäle 3/4 einstellen

Nun kann man zurück in die MIXER Einstellungen

In der Mixer Config kann man die Schaltung der SOLO Buttons auf CUE umstellen
In der Mixer Config kann man die Schaltung der SOLO Buttons auf CUE umstellen

Nun kann man mit dem Crossfader die Tracks blenden und kann Vorhören, wenn man den neuen Track mit den SOLO-Button anwählt.

Kommen wir also zum Import der Tracks und Vorbereiten des Sets:

Mit "SHIFT" kann man die Tracks erstmal in einen POOL laden
Mit „SHIFT“ kann man die Tracks erstmal in einen POOL laden

Nach 6-8 Tracks wird man wieder vor der magischen Grenze stehen, die bislang in jeder Firmware war. Der RAM ist voll. In der neuen Firmware kann man nun über das Projektmanagement das neue Diskstreaming verwenden.

Switching von Memory Load zu Diskstreaming
Switching von Memory Load zu Diskstreaming
Man erkennt aktives Diskstreaming über die farbige Hervorhebung
Man erkennt aktives Diskstreaming über die farbige Hervorhebung

Hat man seine Tracks so importiert kann man daran gehen, sie im Sampler an die Maingeschwindigkeit anzupassen und so zu trimmen dass der Takt passt. falls man automatischen Warp aktiviert hat sollte man das nach jedem laden erstmal aus stellen.

Weit am Anfang einzoomen um Ersten Cue Point setzen - Auf Takt wird es einfacher
Weit am Anfang einzoomen um Ersten Cue Point setzen – Auf Takt wird es einfacher

Kennt man die Tracks gut, kann man auch entsprechend das Intro behalten. Das selbe am Ende. Ich bevorzuge dann ein Klick auf „Trim Clip“ der den Track dann zuschneidet.

Original Geschwindigkeit über "Detect" oder "Tap Tempo" finden
Original Geschwindigkeit über „Detect“ oder „Tap Tempo“ finden

Im Bild hatte ich den Fehler beim Fotografieren gemacht und den Warp noch aktiv gelassen – so wird das natürlich nix. Der Warp muss deaktiviert sein! Schaltet man den Warp ein sollte das GRID sichtbar auf Takt einschnappen. Über SHIFT – 5 kann man das Metronom zur Hilfe aktivieren.

Nach aktivieren des Warp Mode das Ende nachtrimmen
Nach aktivieren des Warp Mode das Ende nachtrimmen

Hier gut zu sehen wie der Track bis zuletzt auf dem Takt Grid klebt. Macht er das nicht muss man nochmal an der Originalgeschwindigkeit nachtunen.

Jetzt kann man noch den Clip benennen – der Titel macht sich da gut ^^

Jetzt noch die Grid Settings modifizieren und schon weis mal immer wo man im Track ist.
Jetzt noch die Grid Settings modifizieren und schon weis mal immer wo man im Track ist.

Nun kann man seine Performance schön vorbereiten. Findet man dass ein Track vielleicht von der Reihenfolge nicht passt, kann man Clips in der Matrix Anzeige problemlos kopieren und umordnen ( Copy… Delete)

Wenn man seine Performance dann noch etwas aufpimpen will, kann man weitere Spuren mit Kits oder Synths-Klängen laden und zum laufenden Track spielen.

Ich habe da mal was vorbereitet – Vielleicht hilft es ja dem Einen oder Anderen.

Erfahrungen mit Pioneer XDJ Aero und Rekordbox vs. Traktor Pro 3

Ich wage mich gerade aus meiner „Traktor Pro 3 Komfortzone“ und habe mich zu einem Kauf eines Pioneer XDJ Aero mit Rekordbox entschieden. Hauptintension war im Grunde, mein Setup etwas umzustellen, damit ich nicht Controller und teuren Laptop zu Gigs schleppen muss.

Bisher (und auch weiterhin aber dazu später mehr) setze ich auf ein American Audio VMS4 Audio-Interface mit Traktor Pro 3. Darauf bin ich eingespielt.

American Audio VMS4
Native Instruments Traktor Pro 3

Als ich den Pioneer XDJ Aero sah dachte ich mir, dass der eine gute Investition ist. Geplant war, dass er den VMS4 ablöst, auch wenn er kein 4 Kanal Mischer ist aber 2 Kanäle plus Mikrofon reichen mir im Grunde auch.

Die Technischen Daten sagen dass beide 24bit Audiointerfaces sind wobei nun nach allen Tests klar ist das das wieder Blenderzahlen sind. Intern wird vielleicht 24bit AD-gewandelt aber die Soundinterfaces sind 16 Bit bei beiden! Die VMS4 hat dank Firmware Update allerdings 48khz der XDJ NUR 44khz. Das war so die erste Enttäuschung.

Dann wurde mir irgendwie klar, dass der XDJ Aero überhaupt keinen Audio-Input hat! [O.O] Man kann zwar die Inputs intern in der Recordingsession zusammen mixen und auf den USB Stick aufnehmen aber es gibt keine Möglichkeit am Soundinterface das Signal abzugreifen!!! Das war für meinen Plan ein derber Rückschlag, schließlich wollte ich es als Studio Soundinterface nutzen. Ein Gerät was mal für 1000€ über die Theke ging und vom „Weltmarktführer für Club Technik“ kommt, hat eine Soundkarte an Board, die nur rauspustet aber nichts aufnehmen kann!!!drölf!

Pioneer XDJ Aero
Rekordbox

Das hat meine Erwartungen massiv gedämpft. Ich will nicht sagen dass ich enttäuscht bin… naja obwohl doch!!! Nachdem ich also ne Runde geweint hab, habe ich mal einen Blick in Rekordbox geworfen. Es ist anders als Traktor aber dennoch irgendwie bekannt. Rekordbox musste natürlich meine Tracks alle analysieren, wozu er für die ~27000 Tracks gute 20h brauchte (3x weil ich irgendwie Haken in den Voreinstellungen vergessen hatte). Danach ist alles wie in Traktor mit BPM und Keys in einer Datenbank. Hier mal Traktor vs Rekordbox: Die Datenbank in Traktor ist knappe 8 GB, die von Rekordbox fast das doppelte!!! Die Datenbank von Rekordbox kann aber auf einen anderen Drive verschoben werden.

Was mir an Rekordbox noch fehlt ist eine Möglichkeit die ID3 Tags auf mehreren Dateien zu schreiben. Bei Traktor geht das mit einem Rechtsklick und setzen des „Analyse Lock“ und wieder entfernen des Lock – damit werden die Infos der Datenbank von Traktor in die ID3 Tags der Musikdaten geschrieben. Traktor schreibt die Tags in den Dateien aber nur wenn man den Lock setzt und nicht automatisch.

Bei Rekordbox sehe ich, dass sobald ich z.B. das Tempo tappe oder manuell ändere die info in der Datei geändert wird. Da muss ich aber quasi alle Musikdaten manuell nochmal anhören damit die Tags berichtigt werden. Selbst Rekordbox vom „Weltmarktführer“ macht also manchmal Fehler und erkennt den Beat nicht richtig ^^.

Was mich zum Workflow am XDJ Aero bringt! Ich habe hier 2 Versuche gemacht. Einmal einfach einen Ordner mit MP3 Dateien auf den USB Stick kopiert und einmal über Rekordbox auf den Stick exportiert. Der Vorteil über Rekordbox: Man kann über Artist oder Album oder Key schnell passende Tracks finden und wenn man in Rekordbox gut gearbeitet hat passt auch der Beat perfekt. Nachteil: der Export ist etwas lahmarschig. Kann aber auch an meinem Stick liegen.

Wenn die Tracks einfach drauf kopiert sind, trotzdem sie alle ID3 Tags haben, benötigt der XDJ einen Moment um den Beat zu analysieren. Das mutet so etwas an wie in der analogen Zeit, wo man erstmal in den Track einfühlen musste und manuell Matchen musste…so wie bei Vinyl. Es gibt leider keine „Tap-Tempo“ Funktion. Daran hat der „Weltmarktführer“ auch nicht wirklich gedacht! Aber der Workflow ist bekannt und läuft wie geschmiert.

Der XDJ Aero ist als Standalone Gerät dann aber wirklich toll. Er kann als Controller für Traktor funktionieren – als Soundinterface stellt er sich aber da doof an! Die Verbindung zu Rekordbox 6 klappt immer noch einwandfrei, auch wenn er bereits als „Archiviert“ gilt. Lustigerweise wird nirgends richtig kommuniziert, dass er NUR im Exportmode von Rekordbox funktioniert und NICHT im Performance Mode! Auf der Seite von Rekordbox und auch in dem Forum habe ich das nirgends gefunden und mich gewundert, warum er die Decks nicht steuert, obwohl alles eingerichtet ist. Im Export Mode erscheint dafür dann ein „LINK“ Button und peng kann er die Tracks aus Rekordbox laden und alles Steuern.

Der XDJ Aero kann als WLAN Client oder eigner Access Point funktionieren. So kann man auch die Tracks mit Rekordbox aufs Handy Exportieren und dann am XDJ Aero nutzen. Das ist so das nächste was ich probieren werde. Er ersetzt zwar nicht mein VMS4 Sound-Interface aber dafür ist er leichter als Laptop und Controller.

Fazit: Als Soundinterface für mich eine Enttäuschung! Als Standalone DJ Gerät erstmal eine Gewöhnung aber dennoch eine gute Lösung für meine Anforderungen!


Es erfordert nun doch noch ein gewisses Maß an umdenken um mit Rekordbox und Pioneer klar zu kommen. Der XDJ AERO hat ja nun keinen „TAP-Tempo“ Button und so sollte die Library gut vorbereitet werden. Wer schonmal Downtempo | Chillout und Dubstep | Drum and Bass aufgelegt hat kennt das vielleicht. Egal wie clever und großspurig die KI zum analysieren der Tracks beworben wird, es gibt immer einen Track der eben nicht das richtige Tempo analysiert bekommt! Ebenfalls ein riesiges Manko was hier der Weltmarktführer für Clubtechnik auf den Tisch legt: Es wird kein exFAT oder NTFS unterstützt. Gerade bei USB Sticks >32GB ist es schwierig die Dinger in FAT32 zu formatieren. Windows 10 gibt einfach keine Option dafür frei und man muss mit Trick 17 arbeiten oder Software wie „Rufus“ nutzen. Hinterher hat man zwar FAT32 aber die Performance der Sticks oder SD-Cards lässt massiv nach. So wird aus einem 80MB/s Stick schonmal nur ne Zugriffsrate von 7-12MB/s.

Damit dauert dann ein Export Vorgang schonmal mehrere Stunden. Ebenfalls rekordbox for Android benötigt ein Overhaul. Hier exportiert es via WLAN… Das sind auch keine schnellen Datentransferraten und man kann nicht einfach die Tracks auf die Karte oder das Gerät kopieren und sagen: „Hier sind die Tracks – wenn du exportierst musst du die nicht nochmal kopieren“! Rekordbox exportiert stoisch in die Systemseitig angegebenen Ordner für die Library. Unter Android kann rekordbox zwar mit exFAT umgehen aber die Export Session zieht sich über Stunden!!!

Zugegeben macht man das EINMAL und man hat dann die Library auf dem Gerät hat es sich erledigt aber das kann durchaus etwas cleverer laufen! Für den XDJ AERO brauch ich wohl nicht zu hoffen das da nochmal eine Firmware kommt mit der dann exFAT geht. Aber die ganze Scheiße jetzt in die Cloud zu schieben ist mMn auch nicht der richtige Ansatz, denn ich nutze das Cloud Angebot nicht.

Ich hab da jetzt mal 2 Verbesserungsvorschläge eingereicht, mal sehen ob man sich herunterlässt sich das mal durchzulesen.


Der Rekordbox Export auf Android macht mich fast verrückt!!!!

Jetzt ist es schon 2x passiert dass die Verbindung abgebrochen ist während der Übertragung und damit sogar das Filesystem im Android die SD-Card zerrunkst ist. Das ganze ist auch sehr kompliziert gedacht und ich hoffe dass Pioneer / Alpha Theta meinen Vorschlag überdenkt und das etwas umbaut.

Rekordbox nutzt zum Export auf Android WLAN! Als ob eine MTP Verbindung PC <-> Android nicht schon lahmarschig genug wäre, wird das jetzt auch noch über WLAN mit schwindelerregenden 12-26MB/s (WLAN 5GHz) übertragen. Hat man nur eine 2,4 GHz Verbindung ist es noch langsamer! Man muss nur mal rechnen wie lange man da für ~230GB an Zeit braucht.

Um es noch weiter zu verkomplizieren muss Rekordbox die Files die auf dem PC in einer Ordnerstruktur nach „Album und Künstler“ abgelegt sind um übersetzen und legt sie im Android in einem „Content“ Ordner nach Künstler sortiert ab. Man kann nicht den bekannten Ordner vom PC nehmen und auf die SD-Card im Handy kopieren und sagen “ Hier liegt die Mukke vom PC – nutze diese bitte“ NEIN! rekordbox will es unbedingt neu Importieren. Wenn sich der Prozess irgendwie Verschluckt ist die Export Datenbank im Handy quasi obsolet und es findet die Importieren Tracks nicht mehr! /0\

Hier ein Tipp wie man sich das repariert:

im „C:\Users\DeinUser\AppData\Roaming\Pioneer\rekordbox\Temp“ wird die Exportdatenbank abgelegt. Wenn der Export abstürzt ist hier quasi das Export-Master zu finden.

Im Android unter „..\Android\data\jp.pioneer.prosv.android.rbm\files\PIONEER\rekordbox“ bzw im Root Folder „..\PIONEER\rekordbox“ muss man jetzt die „export*.backup.pdb“ files und die „export.reset.pdb“ löschen und vom PC Ordner die „export.pdb“ und die „exportExt.pdb“ herüber kopieren. Dann kann man die rekordbox wieder starten und beide Geräte koppeln und den Export neu anstoßen.

Man kommt aber nicht drumherum den Export neu anzustoßen weil der Prozess schauen muss ob das File vollständig da ist und damit rödelt dann alles nochmal los und dauert und dauert und dauert.

Pioneer / Alpha Theta seid mir nicht Böse aber das sieht in euren Werbe- und Erklärvideos alles so Supi-Apple-Like-Easy-Schickimicki aus aber wenn man sich als Profi dann mal mit eurem Zeug beschäftigt fragt man sich wie sich DAS in der Club Welt durchsetzen konnte!!! Wahrscheinlich nur mangels Alternativen! Oder weil die „Größen“ der Party DJs nur auf dem Stick 20 – 60 Tracks haben oder einen vorproduzierten Mix. Anders kann ich mir diese Defizite nicht erklären, die ja selbst in der Allerneuesten rekordbox Version zu finden sind. Ich rede nicht von V4 von 2010… ich rede wirklich von der Aktuellen V6.0.2 aus dem Jahre 2020!

Die Neue ist da! AKAI Force jetzt NEU im Studio!

Zuerst wollte ich als Beitragsüberschrift wählen: „Shizoworld goes to Blinki Blinki Shit“ aber die Force ist alles andere als Shit! ^^

Vor ein paar Jahren noch habe ich mich lustig gemacht über den Einzug der Bunt beleuchteten Fancy-Controller. Nach einigen Gesprächen fand ich das aber durchaus durchdacht was da einige entwickeln, denn so ein Native Instruments Kontroller der anzeigt wo der Key-Split anfängt ist schon toll.

März und April sind irgendwie meine Aufräum- und Optimierungsmonate /0\ und Corona ist da draußen! Ich bin eh lieber drin!!! Nachdem ich als nun schon in wertvolle neue Software Instrumente investiert hab musste ich mich um meinen Workflow und die Eingabegeräte nochmal bemühen. Mein Beat Thang ist nun 3 Jahre hier und hat mir gute Dienste geleistet. Leider hat er irgendwie eine MIDI Allergie. Es kann mitten in der Session passieren, dass er einfach abstürzt! Das ist natürlich nervend, also musste ich mir was neues Überlegen und bin auf meiner Recherche letztendlich an der AKAI Force hängen geblieben.

Zuerst hatte ich eine Roland MC-707 im Auge. Ein Kollege ist begeistert von der AIRA engine und der TR-8S und der TB-3. Aber dann dachte ich über Projekt export nach und wie das bisher mit dem Beat Thang funktioniert. Das sollte etwas komfortabler werden. AKAI produziert ja ebenfalls die Hardware für die PUSH 2 von Ableton aber ein reiner Kontroller für 600€ da fehlt mir etwas der Mehrwert.

Und jetzt steht die AKAI Force hier und leuchtet mich erwartungsfroh an mit ihren 64 Triggerpads.

Die Neue ist da! AKAI Force jetzt NEU im Studio! 25


Die Lernkurve war am ersten Tag schon sehr hart! Ich kannte mich vorher nicht mit dem MPC Workflow aus. Auch war es nicht möglich die Force vorher zu testen. Und so habe ich mich auf des Experiment quasi blind eingelassen und musste meinen bestehenden Workflow und die Integration ins Live quasi neu lernen. Dank einiger YT Video von z.B. Pink Buddha ist aber inzwischen schon ein fetter Drum and Bass Sound entstanden.

Woran ich am meisten gescheitert bin: Ich dachte dass die Force mit USB angebunden auch einen Midi Controller macht – macht sie aber nicht. MIDI Geht hinten raus und ich musste meinen alten E-MU MIDI1x1 anschließen. Aber so geht jetzt mit einem MIDI Track in der Force das was ich spielen will ins Ableton. Es fehlt mir jetzt allerdings das Pitch- und Mod Wheel. Da bin ich auch davon ausgegangen das die AKAI Leute vielleicht daran denken und den X/Y Controller so eine Funktion spendieren! Vielleicht kommt das ja noch. Der Roland MC-707 hätte hier einen Ribbon Controller dabei gehabt. (Korrektur: Die Push 2 hat einen Ribbon Kontroller! Wie die Roland MC707 das gelöst hätte weis ich auch nicht)

Womit ich jetzt noch etwas Zeit zum einlernen verbringen werde sind die diversen „NOTE MODES“. Es ist im „PIANO MODE“ nun wunderbar möglich über 4 Oktaven spielen zu können. Das ist bei einigen Native Instruments Kontakt Geräten nötig und hat mich am Beat Thang schon etwas eingeschränkt. Allerdings erschließen sich mir die CHORD- und SCALE MODES noch nicht so richtig. Ich bin nur froh dass AKAI da an diverse Player gedacht hat denn wenn man nur mit dem Keyboard klar kommt oder Gitarrengriffe kennt, hat man hier Möglichkeiten das Tastenlayout so zu ändern wie man am besten damit klar kommt.

Als Standalone Maschine ist die AKAI Force wirklich der Hammer! Man hat nicht nur einen Sampler wie man ihn von den MPC Geräten kennt. Man hat auch 4 AIR MUSICTECH Geräte eingebaut die immens viele Sound in hervorragender Qualität liefern. Das ganze Ding arbeitet intern mit 32bit float 44khz. Ab Firmware 3.03 (aktuell schon 3.04) ist Ableton Live Link integriert und damit der Workflow von Standalone und Ableton Live genial gelöst. Eine intern verbaute SSD oder SD-Card geben der Force zusätzlich Futter für Samples aus Libraries die man schon hat. Der interne Speicher von 16GB ist schon mit 12GB gefüllt. Die vorinstallierten Sounds orientieren sich an den Stand 2019 favorisierten Musikstilen EDM, House, Future Bass. Durch den Sampler ist auch Filmmusik und Orchestrales durchaus möglich. Allerdings „Scratch Effekte“ wie es bei dem Beat Thang machbar waren gehen hier nicht. Dafür können eine Vielzahl von Effekten frei verwenden werden.

Eine MOBILE Maschine ist die AKAI Force ebenfalls nicht! Aber als ich dann mal überlegt habe, wann ich den Beat Thang mal MOBIL genutzt hatte…. LOL NIE!!! Immer war irgendwo Strom da und ich bin auch nicht so im Zug unterwegs und muss da Musik machen. Aber DAS kann der Beat Thang und dafür ist er entwickelt worden. Mobil samplen und dann kann man die Sounds spielen wie als hätte man ein Klavier unterm Arm. Die AKAI Force ist mit 4 Kilo auch kein Kompaktes Gerät hat aber die notwendige Größe dass man wunderbar ohne PC Songs entwickeln kann. Durch Einbau einer 1TB SSD hat sie jetzt auch meine komplette Sample Library onboard inklusive der BKE Sounds die ich natürlich weiter verwenden will.

Ich will nicht wieder mit meinem Lieblingssatz „Irgendwas iss halt immer“ enden. Ich hoffe dass AKAI noch einen Pitch- & MOD Wheel FX für den X/Y Controller bringt. Vielleicht weis der Support da noch einen Workaround. Ansonsten denke ich dass es für mich kein Fehlkauf ist, schon alleine weil ich nun nach 3 Tagen schon sehr gut damit klar komme. Ich bin froh jetzt erst die AKAI Force „entdeckt“ zu haben denn wenn ich schon in diversen Tests lese waren da einige Kinderkrankheiten…

Jetzt kann ich auch hochoffiziell sagen: „The Force is with me!“ xD

Wie man sich clever eine Musik Bibliothek aufbaut

Zugegeben bei Musik gibt es so Meinungsreibereien. Ich bin ja jemand der gern für Musik die mir gefällt Geld ausgibt und dann CDs oder auch MP3 als Download kauft. Amazon und Bandcamp sind für mich da so die Besten Quellen und Medimops oder ZOverstocks als Gebraucht Händler sehr zuverlässige Quellen. Dagegen gibt es jetzt Meinungen wo es heißt: Ich höre Stream das ist kostenlos. Oder man bezahlt halt bei Diensten einen Premium Tarif. Kann man machen wie man will, spätestens beim nächsten Internet Wartungsfenster hat man nix mehr davon.

Deshalb finde ich es gut, dass sich manch ein Software Entwickler Gedanken macht und nützliche Software entwickelt. ich kenne es noch aus der Kindheit, da haben wir mit dem Finger auf dem Record-Button am Kassettenrecorder gehangen und die Hitparade aufgenommen. Das Urheberrecht sichert immer noch eine Privatkopie zu und das ist auch gut so. Wie oft höre ich einen Song im Net-Radio und kann den nirgends kaufen!

Damit ist jetzt Schluss

Wie man sich clever eine Musik Bibliothek aufbaut 29

Jeder kann sich kostengünstig eine schöne Bibliothek seiner Lieblingsmusik aufbauen. Ich sage bewusst nicht kostenlos da ich einiges getestet habe und die komplett Kostenlosen Lösungen gehen heute nur noch bedingt gut.

2005 hatte ich Clipinc.fx von Tobit Software genutzt welches eine fantastische Welt eröffnete und clever genug war Moderation oder Jingles heraus zu schneiden und die einzelnen Tracks in einem Ordner abzulegen. Wenn ein Track öfter läuft speichert es automatisch die bessere und längere Version ab. Das geht aber nur gut bei Sendern die viel Musik spielen und wenig labern. Man sollte da wirklich gut überlegen bei welchem Stream man anfängt den Record-Button zu betätigen sonst hat man nur halbe Tracks – das macht auch keinen Spaß. ID3 Tags sollten auch vernünftig gesendet werden sonst sind die Tracks kryptisch und mit Hieroglyphen beschriftet.

Clipinc gibt es leider so nicht mehr. Die Software wurde Radio.fx getauft und wird bereits seit 2014 nicht mehr weiter entwickelt. Man kann sie noch downloaden und als BASIC Version nutzen. Da hat man leider nicht die ganze Welt der Internet Radios zur Verfügung – einige Sender werden nicht gefunden und man kann die Streamadresse auch selbst nicht irgendwo einpflegen. Die Neueste Version setzt auf einen Spotify Account (kostet also Geld)

Ich brauche da etwas anderes und ich habe auch etwas empfehlenswertes gefunden.

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Es nennt sich Audials Radiotracker 2019 und funktioniert super. In der „Free/Demo“ Version kann man 25 Titel speichern. Wenn man sich für den Kauf entscheidet ist es eine Jahreslizenz – sie wird wahrscheinlich Ende 2020 ablaufen ohne dass ich die Software dann weiter nutzen kann. Es wird wohl jedes Jahr eine Neue Version herausgebracht was man sich dann wieder gern Bezahlen lassen möchte. Ausführlich werden die Services von Audials hier beschrieben. Allerdings lohnt sich das Geld ja mehr als genug wenn man überlegt wie viel man dann quasi an Musiktiteln auf der Platte ablegt. In 3 Tagen sind bei 4 simultanen Streams mit ähnlicher Musik über 800 Titel in 256kbit Soundqualität bereits gespeichert.

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Kleiner Tweak Tipp: Man sollte dringend in den Optionen / Einstellungen die Optionen „Anzeige von Anwender Informationen“ alles weg haken sonst wird man beim Start der Software und beim Schließen und immer mal zwischendurch genervt man möge doch das Größere Produkt kaufen (◔_◔)

Das ist ein mehr als Fairer Preis obwohl man da wieder etwas meckern müsste dass ja die Künstler davon nix erhalten werden. Da aber Radio Sender via Lizenz auch Geld an Verwertungsgesellschaften zahlen müssen sehe ich das Problem eher als vernachlässigbar an und das Recht der Privatkopie im Vordergrund. Wie oft hört man Sätze wie „Kein Geld für Sowas“ aber dann leistet man sich Amazon Prime oder Netflix oder Spotify… dafür ist Geld da – aber hat man dann dort den Account gelöscht ist auch die Musik weg.

Der Weihnachtsmann war da!

Es ist Weihnachten 2018 und man überlegt, was man sich mal Gutes tun kann. Ich hab auch anderen was Gutes getan aber medientechnisch muss ich mich leider selbst beschenken. Meine Hauptlieferanten von Software haben leider irgendwie keine „Sale“ Angebote (oder zumindest auch welche die auf Updates anwendbar sind). Aber nach langem Überlegen habe ich Geld für die Updates auf Native Instruments Traktor Pro 3 und Ableton Live 10 Standard in die Hand genommen – und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt! \0/

Natürlich ging wieder nicht alles reibungslos. Einige Plug-in hatten Probleme mit Live 10, bis ich drauf gekommen bin Live mal im Admin-Mode zu starten – Zack!!! Problem gelöst – nach 3 Stunden tüfteln ^^

Nachdem ich nun endlich mit Windows 10 1809 soweit bin, dass die Microsoft Updates wirklich alles wieder gefixt haben was an Fehlern nach Freigabe im Oktober auftraten, ist jetzt mit den Updates meiner Kernsoftware auch soweit alles tutti, dass man wieder einen Performance Zuwachs vom System bemerkt. Das Schlimmste, was ich ständig bemerke ist, dass man ein Update macht (Betriebssystem oder Tool) und plötzlich merkt man, dass irgendwas nicht sauber funktioniert.  Dabei soll doch ein Update irgendwas verbessern?!

<Grummel>

Mal abgesehen davon, dass im Jahr 2018 irgendwelche selbsternannten Security Futzies, CPU-Fehler so massiv ausnutzbar gemacht haben, dass erst mal ein halbes Jahr die Rechnerhütte nur gefühlt 50% Leistung hatte (Spectre & Meltdown) sind wir jetzt endlich soweit, dass man mit einem 4.Generation Intel i7 wieder vernünftig und performant arbeiten kann – Und der hat eine SSD verbaut. Ich möchte nicht wissen wie Leute mit ner normalen HDD fluchen, weil die Krücke so langsam ist durch die verhunzten Patches und was man da alles unter die Leute geschoben hat.

Kommen wir mal zum Kurz Review der beiden Tools:

Der Weihnachtsmann war da! 37


Traktor Pro 3 hat mich gelockt weil es NI endlich geschafft hat einen Kompressor in die Audio Engine zu stricken. Jetzt werden Tracks nicht nur halbwegs automatisch via Auto-Gain ausgepegelt, sondern die Engine komprimiert auch noch das Audio Signal und beugt damit Übersteuerung vor. Entweder nur über den Master oder sogar auch auf den Decks. Insgesamt macht sich wirklich eine bessere Audioqualität bemerkbar bei Pitch und die Auslastung des System bei Play und Parallel Audio Analyse ist enorm gesunken. Mit Traktor Pro 2 hatte ich teils Peaks bis auf 80% CPU Auslastung – das ist nun weg. Auch die neue Optik gefällt mir sehr gut.

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Bei Ableton Live 10 war ich sehr vorsichtig, schon weil ich mit dem Upgrade von 6 auf 9 solche bösen Überraschungen erlebt hab. Aber auch hier war der Fehler wieder nur rudimentär. IM ADMIN MODE STARTEN!!!!
Die Library übernahm Live 10 ohne Probleme und auch hier ist ein sauberer Performance anstieg und weniger Auslastung zu merken. Das freut mich denn endlich kann ich sagen dass dieses 64bit endlich mal Vorteile bringt. Die Oberfläche ist hier auch schön überarbeitet worden und gefällt mir gut. Man findet alles wieder. Und Arrangements die gut 80% CPU in Live 9 beanspruchten sind in Live 10 auf knappe 60% gesunken. Und sogar mein Sound-Hack-Problem ist gefixt ohne dass ich irgendwo Treiber geändert habe. In Live 9 hatte ich bei VST Instrumenten gerne mal den Effekt, dass ich beim spielen irgendwie den Ton zuerst links dann rechts hatte. Also Tonanschlag – Sound links und dann rechts…und auch wenn der Ton verklang war ein leichtes knacksen als würde die Audio Engine in den Standby fallen. Nervig so was… aber nun weg – Sehr Geil.

Resümierend war mein Weihnachten für mich verhältnismäßig teuer aber ich freue mich trotzdem.

Jetzt erst mal Backup machen!!!

Native Instruments Traktor Preparation-List

Native Instruments Traktor Preparation-List 41
Daniel BlumDaniel Blum2018-01-16 11:40:50+0100 – Updated: 2018-01-16 11:40:50+0100

User experience….

In Native Instruments Traktor gibt es immer schon eine Preparation-List um Tracks für den Mix zu selektieren. Seid irgendwann letztens geht diese Liste nicht mehr bei mir. Bin ich aber scheinbar auch nicht der einzige denn im Forum gibts ein paar Einträge aber keinen „Vordruck“ für diese Datei im XML Format um die sich schnell wieder zu richten wenn sie weg ist und es gibt auch keinen Automatismus der diese Datei von alleine wieder erstellt wenn sie fehlt oder kaputt oder gelöscht ist. Das ist es was ich meine wenn ich manchen Programmierern fehlendes Nutzerverständnis vorwerfe.

So Ich frage nun wieder mal den Support – und reinstalliere das Teil zum drölften Mal

Shared to the collection Technik Gedöns Neu
+1’d by: Christoph S

Daniel Blum – 2018-02-06 19:35:45+0100

LOL der FIX war wieder so einfach aber man kommt nicht drauf.

Man erstelle eine neue Playlist in dem Playlist Ordner und nun kann man die auch selektieren und als Preparation nutzen.

Die Liste wird virtuell in der Collection geführt und existiert nicht als Datei

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