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Killer Network Dienste blockieren Windowsupdate

Seit knapp 3 Wochen wundere ich mich, dass mir dauernd die Windows Aktivierung rausfliegt und das Windowsupdate bis zu 20 Minuten rödelt, bis es mit einem Fehlercode abbricht. Die Fehlermeldung sagt: Windows Aktivierungsserver / Windows Update Server nicht erreichbar! Komischer Weise funktioniert die Verbindung aber sofort, wenn ich mein Smartphone als Hotspot aktiviere und mich dann mit dem Rechner drauf verbinde.

Nachdem ich nun erst den Router noch in verdacht hatte, habe ich nun doch den Fehler auf dem Rechner gefunden.

Die von Rivet Network KILLER Dienste laufen immer mit und scheinbar hat hier die Fuzzilogik ein Problem und droppt wichtigen Netzverkehr zu den Servern. Die soll eigentlich so eine Art QoS darstellen und man kann sicher einiges über die KILLER App noch einstellen aber das nutze ich nicht. Ebenfalls der IOBIT Driverbooster hatte massive Probleme mit seiner Datenbank.

Nachdem ich nun den Router wirklich komplett zurückgesetzt und frisch eingerichtet habe und den Fehler nicht eingrenzen konnte bin ich nochmal an die Netzwerktreiber gegangen. Siehe da nach Deaktivierung der KILLER Dienste war sofort der Knoten gelöst.

So ein Drecksfuckscheißmistsaudämlicher!!!!

NVFlash Tool mit Tücken

Was soll ich sagen ich hab mal wieder Scheiße gebaut und nicht richtig gelesen und Zack war mein MSI GT80 ohne Grafik. Der Laptop schaltet aber nicht so ohne weiteres auf die CPU Grafik zurück. Dazu muss man die Grafikkarten ausbauen.

Einen Vorteil hat das: Man kann die Heatpipes mal richtig sauber machen und die Wärmeleitpaste erneuern. Nach 6 Jahren ist die knüppelhart.

Nachdem ich die Grafikkarten getauscht hatte ist der Rechner wieder hochgefahren. Was das eigentliche Problem dann analysierbar machte. Denn die primäre Grafikkarte War nicht nur ohne ROM sondern auch die ID war wohl Schrott.

Das ganze sah dann so aus:

Press ‚y‘ to confirm (’s‘ to skip, ‚a‘ to abort):

Adapter: GeForce GTX 980M (10DE,13D7,1462,1132) H:–:NRM B:02,PCI,D:00,F:00

WARNING: Debug port will be disabled during EEPROM access.

Warning: Please make sure the NVIDIA Display Driver is not loaded by disabling using Device Manager before continuing
Else update may fail, and system may crash!
Press ‚y‘ to continue (any other key to abort):

Command failed to complete mailbox0 = FFFFFFFF
Command id:0010 Command: Unknown Command failed
Error: NV_UCODE_ERR_CODE_CMD_TIMEOUT
Command failed to complete mailbox0 = FFFFFFFF
Command id:0002 Command: NV_UCODE_CMD_COMMAND_EID failed
Error: NV_UCODE_ERR_CODE_CMD_TIMEOUT

Command failed to complete mailbox0 = FFFFFFFF
Command id:0011 Command: Unknown Command failed
Error: NV_UCODE_ERR_CODE_CMD_TIMEOUT
No more matches found.

Der von MSI gelieferte NVFlash ist null dokumentiert und bietet keine Hilfe Option an. Also muss man einen „Richtigen“ NVFlash laden und die ROM mit der Option „–index=1 biosname.rom“ auf dem Slot 2 flashen. Fragt mich bitte nicht wie man das machen will wenn man nur einen Slot im Laptop hat.

Insgesamt war es wieder ein lehrreicher Tag heute: Immer LESEN was man VOR dem Flash machen muss. In meinem Fall hätte ich beide Grafik-Adapter deaktivieren müssen im Gerätemanager.

Hier ist noch ein Ausführliches HowTo

Erfahrungen mit Pioneer XDJ Aero und Rekordbox vs. Traktor Pro 3

Ich wage mich gerade aus meiner „Traktor Pro 3 Komfortzone“ und habe mich zu einem Kauf eines Pioneer XDJ Aero mit Rekordbox entschieden. Hauptintension war im Grunde, mein Setup etwas umzustellen, damit ich nicht Controller und teuren Laptop zu Gigs schleppen muss.

Bisher (und auch weiterhin aber dazu später mehr) setze ich auf ein American Audio VMS4 Audio-Interface mit Traktor Pro 3. Darauf bin ich eingespielt.

American Audio VMS4

Native Instruments Traktor Pro 3

Als ich den Pioneer XDJ Aero sah dachte ich mir, dass der eine gute Investition ist. Geplant war, dass er den VMS4 ablöst, auch wenn er kein 4 Kanal Mischer ist aber 2 Kanäle plus Mikrofon reichen mir im Grunde auch.

Die Technischen Daten sagen dass beide 24bit Audiointerfaces sind wobei nun nach allen Tests klar ist das das wieder Blenderzahlen sind. Intern wird vielleicht 24bit AD-gewandelt aber die Soundinterfaces sind 16 Bit bei beiden! Die VMS4 hat dank Firmware Update allerdings 48khz der XDJ NUR 44khz. Das war so die erste Enttäuschung.

Dann wurde mir irgendwie klar, dass der XDJ Aero überhaupt keinen Audio-Input hat! [O.O] Man kann zwar die Inputs intern in der Recordingsession zusammen mixen und auf den USB Stick aufnehmen aber es gibt keine Möglichkeit am Soundinterface das Signal abzugreifen!!! Das war für meinen Plan ein derber Rückschlag, schließlich wollte ich es als Studio Soundinterface nutzen. Ein Gerät was mal für 1000€ über die Theke ging und vom „Weltmarktführer für Club Technik“ kommt, hat eine Soundkarte an Board, die nur rauspustet aber nichts aufnehmen kann!!!drölf!

Pioneer XDJ Aero

Rekordbox

Das hat meine Erwartungen massiv gedämpft. Ich will nicht sagen dass ich enttäuscht bin… naja obwohl doch!!! Nachdem ich also ne Runde geweint hab, habe ich mal einen Blick in Rekordbox geworfen. Es ist anders als Traktor aber dennoch irgendwie bekannt. Rekordbox musste natürlich meine Tracks alle analysieren, wozu er für die ~27000 Tracks gute 20h brauchte (3x weil ich irgendwie Haken in den Voreinstellungen vergessen hatte). Danach ist alles wie in Traktor mit BPM und Keys in einer Datenbank. Hier mal Traktor vs Rekordbox: Die Datenbank in Traktor ist knappe 8 GB, die von Rekordbox fast das doppelte!!! Die Datenbank von Rekordbox kann aber auf einen anderen Drive verschoben werden.

Was mir an Rekordbox noch fehlt ist eine Möglichkeit die ID3 Tags auf mehreren Dateien zu schreiben. Bei Traktor geht das mit einem Rechtsklick und setzen des „Analyse Lock“ und wieder entfernen des Lock – damit werden die Infos der Datenbank von Traktor in die ID3 Tags der Musikdaten geschrieben. Traktor schreibt die Tags in den Dateien aber nur wenn man den Lock setzt und nicht automatisch.

Bei Rekordbox sehe ich, dass sobald ich z.B. das Tempo tappe oder manuell ändere die info in der Datei geändert wird. Da muss ich aber quasi alle Musikdaten manuell nochmal anhören damit die Tags berichtigt werden. Selbst Rekordbox vom „Weltmarktführer“ macht also manchmal Fehler und erkennt den Beat nicht richtig ^^.

Was mich zum Workflow am XDJ Aero bringt! Ich habe hier 2 Versuche gemacht. Einmal einfach einen Ordner mit MP3 Dateien auf den USB Stick kopiert und einmal über Rekordbox auf den Stick exportiert. Der Vorteil über Rekordbox: Man kann über Artist oder Album oder Key schnell passende Tracks finden und wenn man in Rekordbox gut gearbeitet hat passt auch der Beat perfekt. Nachteil: der Export ist etwas lahmarschig. Kann aber auch an meinem Stick liegen.

Wenn die Tracks einfach drauf kopiert sind, trotzdem sie alle ID3 Tags haben, benötigt der XDJ einen Moment um den Beat zu analysieren. Das mutet so etwas an wie in der analogen Zeit, wo man erstmal in den Track einfühlen musste und manuell Matchen musste…so wie bei Vinyl. Es gibt leider keine „Tap-Tempo“ Funktion. Daran hat der „Weltmarktführer“ auch nicht wirklich gedacht! Aber der Workflow ist bekannt und läuft wie geschmiert.

Der XDJ Aero ist als Standalone Gerät dann aber wirklich toll. Er kann als Controller für Traktor funktionieren – als Soundinterface stellt er sich aber da doof an! Die Verbindung zu Rekordbox 6 klappt immer noch einwandfrei, auch wenn er bereits als „Archiviert“ gilt. Lustigerweise wird nirgends richtig kommuniziert, dass er NUR im Exportmode von Rekordbox funktioniert und NICHT im Performance Mode! Auf der Seite von Rekordbox und auch in dem Forum habe ich das nirgends gefunden und mich gewundert, warum er die Decks nicht steuert, obwohl alles eingerichtet ist. Im Export Mode erscheint dafür dann ein „LINK“ Button und peng kann er die Tracks aus Rekordbox laden und alles Steuern.

Der XDJ Aero kann als WLAN Client oder eigner Access Point funktionieren. So kann man auch die Tracks mit Rekordbox aufs Handy Exportieren und dann am XDJ Aero nutzen. Das ist so das nächste was ich probieren werde. Er ersetzt zwar nicht mein VMS4 Sound-Interface aber dafür ist er leichter als Laptop und Controller.

Fazit: Als Soundinterface für mich eine Enttäuschung! Als Standalone DJ Gerät erstmal eine Gewöhnung aber dennoch eine gute Lösung für meine Anforderungen!


Es erfordert nun doch noch ein gewisses Maß an umdenken um mit Rekordbox und Pioneer klar zu kommen. Der XDJ AERO hat ja nun keinen „TAP-Tempo“ Button und so sollte die Library gut vorbereitet werden. Wer schonmal Downtempo | Chillout und Dubstep | Drum and Bass aufgelegt hat kennt das vielleicht. Egal wie clever und großspurig die KI zum analysieren der Tracks beworben wird, es gibt immer einen Track der eben nicht das richtige Tempo analysiert bekommt! Ebenfalls ein riesiges Manko was hier der Weltmarktführer für Clubtechnik auf den Tisch legt: Es wird kein exFAT oder NTFS unterstützt. Gerade bei USB Sticks >32GB ist es schwierig die Dinger in FAT32 zu formatieren. Windows 10 gibt einfach keine Option dafür frei und man muss mit Trick 17 arbeiten oder Software wie „Rufus“ nutzen. Hinterher hat man zwar FAT32 aber die Performance der Sticks oder SD-Cards lässt massiv nach. So wird aus einem 80MB/s Stick schonmal nur ne Zugriffsrate von 7-12MB/s.

Damit dauert dann ein Export Vorgang schonmal mehrere Stunden. Ebenfalls rekordbox for Android benötigt ein Overhaul. Hier exportiert es via WLAN… Das sind auch keine schnellen Datentransferraten und man kann nicht einfach die Tracks auf die Karte oder das Gerät kopieren und sagen: „Hier sind die Tracks – wenn du exportierst musst du die nicht nochmal kopieren“! Rekordbox exportiert stoisch in die Systemseitig angegebenen Ordner für die Library. Unter Android kann rekordbox zwar mit exFAT umgehen aber die Export Session zieht sich über Stunden!!!

Zugegeben macht man das EINMAL und man hat dann die Library auf dem Gerät hat es sich erledigt aber das kann durchaus etwas cleverer laufen! Für den XDJ AERO brauch ich wohl nicht zu hoffen das da nochmal eine Firmware kommt mit der dann exFAT geht. Aber die ganze Scheiße jetzt in die Cloud zu schieben ist mMn auch nicht der richtige Ansatz, denn ich nutze das Cloud Angebot nicht.

Ich hab da jetzt mal 2 Verbesserungsvorschläge eingereicht, mal sehen ob man sich herunterlässt sich das mal durchzulesen.


Der Rekordbox Export auf Android macht mich fast verrückt!!!!

Jetzt ist es schon 2x passiert dass die Verbindung abgebrochen ist während der Übertragung und damit sogar das Filesystem im Android die SD-Card zerrunkst ist. Das ganze ist auch sehr kompliziert gedacht und ich hoffe dass Pioneer / Alpha Theta meinen Vorschlag überdenkt und das etwas umbaut.

Rekordbox nutzt zum Export auf Android WLAN! Als ob eine MTP Verbindung PC <-> Android nicht schon lahmarschig genug wäre, wird das jetzt auch noch über WLAN mit schwindelerregenden 12-26MB/s (WLAN 5GHz) übertragen. Hat man nur eine 2,4 GHz Verbindung ist es noch langsamer! Man muss nur mal rechnen wie lange man da für ~230GB an Zeit braucht.

Um es noch weiter zu verkomplizieren muss Rekordbox die Files die auf dem PC in einer Ordnerstruktur nach „Album und Künstler“ abgelegt sind um übersetzen und legt sie im Android in einem „Content“ Ordner nach Künstler sortiert ab. Man kann nicht den bekannten Ordner vom PC nehmen und auf die SD-Card im Handy kopieren und sagen “ Hier liegt die Mukke vom PC – nutze diese bitte“ NEIN! rekordbox will es unbedingt neu Importieren. Wenn sich der Prozess irgendwie Verschluckt ist die Export Datenbank im Handy quasi obsolet und es findet die Importieren Tracks nicht mehr! /0\

Hier ein Tipp wie man sich das repariert:

im „C:\Users\DeinUser\AppData\Roaming\Pioneer\rekordbox\Temp“ wird die Exportdatenbank abgelegt. Wenn der Export abstürzt ist hier quasi das Export-Master zu finden.

Im Android unter „..\Android\data\jp.pioneer.prosv.android.rbm\files\PIONEER\rekordbox“ bzw im Root Folder „..\PIONEER\rekordbox“ muss man jetzt die „export*.backup.pdb“ files und die „export.reset.pdb“ löschen und vom PC Ordner die „export.pdb“ und die „exportExt.pdb“ herüber kopieren. Dann kann man die rekordbox wieder starten und beide Geräte koppeln und den Export neu anstoßen.

Man kommt aber nicht drumherum den Export neu anzustoßen weil der Prozess schauen muss ob das File vollständig da ist und damit rödelt dann alles nochmal los und dauert und dauert und dauert.

Pioneer / Alpha Theta seid mir nicht Böse aber das sieht in euren Werbe- und Erklärvideos alles so Supi-Apple-Like-Easy-Schickimicki aus aber wenn man sich als Profi dann mal mit eurem Zeug beschäftigt fragt man sich wie sich DAS in der Club Welt durchsetzen konnte!!! Wahrscheinlich nur mangels Alternativen! Oder weil die „Größen“ der Party DJs nur auf dem Stick 20 – 60 Tracks haben oder einen vorproduzierten Mix. Anders kann ich mir diese Defizite nicht erklären, die ja selbst in der Allerneuesten rekordbox Version zu finden sind. Ich rede nicht von V4 von 2010… ich rede wirklich von der Aktuellen V6.0.2 aus dem Jahre 2020!

Erste Erfahrung mit Windows 10 „2004“

Eigentlich wollte ich ja kein „Altes Windows von 2004“ auf meinem Rechner ^^! Ich habe gestern allerdings sofort als es verfügbar war das Upgrade angestoßen und bin mehr als begeistert!

Das Upgrade lief bei mir sehr fix durch, HP hat wohl so seine Probleme damit. Was ich aber am geilsten Finde: ich muss keinen Aktivierungsmarathon durchfahren. Alle Musik Tools die ich nutze sind weiterhin aktiviert und laufen! Nur die Grafiktreiber habe ich gleich mal aktualisiert und Genesis Pro hatte ein kleines Problem was aber schnell gefixt war. Erfahrungsgemäß hatte es diesmal nicht die Aktivierung meiner Elastic Sample Library geschmissen. Sehr sehr schön!!!

Was mich aber am meisten begeistert: Die Karre läuft wie der Teufel!!! Ich habe weniger CPU Last bei allen Musik Anwendungen, weniger Latenz und es läuft supersmooth!!! Bitte Microsoft verbastel das bitte nicht wieder!!! So wie das JETZT läuft ist es richtig!!!

Auch die Akkuleistung stimmt wieder – was allerdings auch an den Grafiktreibern hat liegen können.

Win 10 2004 ist nun auch endlich mal konsistent was Darstellungen der Systemsteuerungselemente angeht. das hat mich genervt im Darkmode über den Dateiexplorer nix lesen zu können. Damit sind quasi meine Hauptsächlichen Meckerpunkte endlich gefixt. So kann das jetzt bitte bleiben!!!!

Die Neue ist da! AKAI Force jetzt NEU im Studio!

Zuerst wollte ich als Beitragsüberschrift wählen: „Shizoworld goes to Blinki Blinki Shit“ aber die Force ist alles andere als Shit! ^^

Vor ein paar Jahren noch habe ich mich lustig gemacht über den Einzug der Bunt beleuchteten Fancy-Controller. Nach einigen Gesprächen fand ich das aber durchaus durchdacht was da einige entwickeln, denn so ein Native Instruments Kontroller der anzeigt wo der Key-Split anfängt ist schon toll.

März und April sind irgendwie meine Aufräum- und Optimierungsmonate /0\ und Corona ist da draußen! Ich bin eh lieber drin!!! Nachdem ich als nun schon in wertvolle neue Software Instrumente investiert hab musste ich mich um meinen Workflow und die Eingabegeräte nochmal bemühen. Mein Beat Thang ist nun 3 Jahre hier und hat mir gute Dienste geleistet. Leider hat er irgendwie eine MIDI Allergie. Es kann mitten in der Session passieren, dass er einfach abstürzt! Das ist natürlich nervend, also musste ich mir was neues Überlegen und bin auf meiner Recherche letztendlich an der AKAI Force hängen geblieben.

Zuerst hatte ich eine Roland MC-707 im Auge. Ein Kollege ist begeistert von der AIRA engine und der TR-8S und der TB-3. Aber dann dachte ich über Projekt export nach und wie das bisher mit dem Beat Thang funktioniert. Das sollte etwas komfortabler werden. AKAI produziert ja ebenfalls die Hardware für die PUSH 2 von Ableton aber ein reiner Kontroller für 600€ da fehlt mir etwas der Mehrwert.

Und jetzt steht die AKAI Force hier und leuchtet mich erwartungsfroh an mit ihren 64 Triggerpads.


Die Lernkurve war am ersten Tag schon sehr hart! Ich kannte mich vorher nicht mit dem MPC Workflow aus. Auch war es nicht möglich die Force vorher zu testen. Und so habe ich mich auf des Experiment quasi blind eingelassen und musste meinen bestehenden Workflow und die Integration ins Live quasi neu lernen. Dank einiger YT Video von z.B. Pink Buddha ist aber inzwischen schon ein fetter Drum and Bass Sound entstanden.

Woran ich am meisten gescheitert bin: Ich dachte dass die Force mit USB angebunden auch einen Midi Controller macht – macht sie aber nicht. MIDI Geht hinten raus und ich musste meinen alten E-MU MIDI1x1 anschließen. Aber so geht jetzt mit einem MIDI Track in der Force das was ich spielen will ins Ableton. Es fehlt mir jetzt allerdings das Pitch- und Mod Wheel. Da bin ich auch davon ausgegangen das die AKAI Leute vielleicht daran denken und den X/Y Controller so eine Funktion spendieren! Vielleicht kommt das ja noch. Der Roland MC-707 hätte hier einen Ribbon Controller dabei gehabt. (Korrektur: Die Push 2 hat einen Ribbon Kontroller! Wie die Roland MC707 das gelöst hätte weis ich auch nicht)

Womit ich jetzt noch etwas Zeit zum einlernen verbringen werde sind die diversen „NOTE MODES“. Es ist im „PIANO MODE“ nun wunderbar möglich über 4 Oktaven spielen zu können. Das ist bei einigen Native Instruments Kontakt Geräten nötig und hat mich am Beat Thang schon etwas eingeschränkt. Allerdings erschließen sich mir die CHORD- und SCALE MODES noch nicht so richtig. Ich bin nur froh dass AKAI da an diverse Player gedacht hat denn wenn man nur mit dem Keyboard klar kommt oder Gitarrengriffe kennt, hat man hier Möglichkeiten das Tastenlayout so zu ändern wie man am besten damit klar kommt.

Als Standalone Maschine ist die AKAI Force wirklich der Hammer! Man hat nicht nur einen Sampler wie man ihn von den MPC Geräten kennt. Man hat auch 4 AIR MUSICTECH Geräte eingebaut die immens viele Sound in hervorragender Qualität liefern. Das ganze Ding arbeitet intern mit 32bit float 44khz. Ab Firmware 3.03 (aktuell schon 3.04) ist Ableton Live Link integriert und damit der Workflow von Standalone und Ableton Live genial gelöst. Eine intern verbaute SSD oder SD-Card geben der Force zusätzlich Futter für Samples aus Libraries die man schon hat. Der interne Speicher von 16GB ist schon mit 12GB gefüllt. Die vorinstallierten Sounds orientieren sich an den Stand 2019 favorisierten Musikstilen EDM, House, Future Bass. Durch den Sampler ist auch Filmmusik und Orchestrales durchaus möglich. Allerdings „Scratch Effekte“ wie es bei dem Beat Thang machbar waren gehen hier nicht. Dafür können eine Vielzahl von Effekten frei verwenden werden.

Eine MOBILE Maschine ist die AKAI Force ebenfalls nicht! Aber als ich dann mal überlegt habe, wann ich den Beat Thang mal MOBIL genutzt hatte…. LOL NIE!!! Immer war irgendwo Strom da und ich bin auch nicht so im Zug unterwegs und muss da Musik machen. Aber DAS kann der Beat Thang und dafür ist er entwickelt worden. Mobil samplen und dann kann man die Sounds spielen wie als hätte man ein Klavier unterm Arm. Die AKAI Force ist mit 4 Kilo auch kein Kompaktes Gerät hat aber die notwendige Größe dass man wunderbar ohne PC Songs entwickeln kann. Durch Einbau einer 1TB SSD hat sie jetzt auch meine komplette Sample Library onboard inklusive der BKE Sounds die ich natürlich weiter verwenden will.

Ich will nicht wieder mit meinem Lieblingssatz „Irgendwas iss halt immer“ enden. Ich hoffe dass AKAI noch einen Pitch- & MOD Wheel FX für den X/Y Controller bringt. Vielleicht weis der Support da noch einen Workaround. Ansonsten denke ich dass es für mich kein Fehlkauf ist, schon alleine weil ich nun nach 3 Tagen schon sehr gut damit klar komme. Ich bin froh jetzt erst die AKAI Force „entdeckt“ zu haben denn wenn ich schon in diversen Tests lese waren da einige Kinderkrankheiten…

Jetzt kann ich auch hochoffiziell sagen: „The Force is with me!“ xD

Adobe Elements 2020 – ein Upgrade was sich nicht so anfühlt

Kennt ihr das auch? Ihr kauft eine neue Version eines Produkts und stellt fest dass einige Funktionen wegoptimiert wurden. Ich könnte kotzen bei sowas!!!

Ich wechsle nun von der Adobe Elements 14 auf die Adobe Elements 2020 (V18) und stelle fest, dass Adobe hier neben „Optimierungen“ auch einiges dran tut, die Elements Versionen noch mehr an die Creative Cloud zu binden.

Was mir zuerst auffällt: Es gibt kein „Online Vorlagen Download“ d.h. Einige Parts der Software verbleiben in der Cloud und werden nicht lokal installiert. Man benötigt also ständigen Internet Zugriff, sonst sind eben Vorlagen oder Arbeitsmittel, wie die gelobten Hintergrundbilder oder Projektvorlagen, nicht verfügbar, weil diese erst heruntergeladen werden wenn sie „angefordert“ werden und nicht lokal installiert sind. In der V14 war es ein nachfolgender Installprozess der einem den Content auf die Platte gepackt hat und dann war es eben da und wurde nur über die Cloud auf neuere Versionen gehoben und ggf. Fehler ausgebügelt. Da möchten wohl die Adobe Content Manager eine Statistik was die User ernsthaft nutzen und was nicht. Da kann man dann so schön einsparen.

Ebenfalls ist in Premiere Elements das Blu-ray Encoding weggefallen. WTF!!! Man kann das gut vergleichen.

https://www.adobe.com/de/products/premiere-elements/buying-guide.html

https://web.archive.org/web/20181223170544/https://www.adobe.com/de/products/premiere-elements/buying-guide.html

Also kann man mit einer neueren Version WENIGER?! Obwohl es steht ja viel NEU in der Liste. Ich bin da etwas enttäuscht. Bildverbesserung- und Diddeldaddelrödelscheiße als Verbesserung verkaufen aber beim Export wird eingespart!?

Nicht alles ist schlecht an der neuen Version. Man merkt gute Beschleunigung beim Starten und arbeiten und auch die verbesserte Gesichtserkennung ist besser. Allerdings ist hier auch ein ressourcenhungriger „Auto Creation“ Prozess am rödeln. Der baut einem gute Vorschläge aber arbeitet eben die ganze Zeit im Hintergrund.

Im Organizer funktioniert wieder die Weltkarte. Da war eine API von Google in der V14 integriert und wie man Google kennt wurde da was eingestellt. Braucht man nicht unbedingt!!

WebP Unterstützung ist wieder nicht standardmäßig dabei. Irgendwie pennt man da bei Adobe. Zum Glück gibt es ja das Plugin.

WebP Bildformat in Photoshop nutzen

Aber so ein Format Standard wie Blu-ray einfach mal so aus dem Produkt zu streichen finde ich keinen netten Zug. Zugegeben die Leute setzen jetzt viel auf Streaming Dienste. Aber gerade wenn man vielleicht Projektarbeit mit dem Produkt macht und jemanden eine Blu-ray liefern will, ist man nun wieder auf Drittprogramme angewiesen. Will man kein Produkt mehr anbieten was sich von anderen Anbietern hervorhebt oder wieso tut man diesen Schritt? Man will den Leuten lieber die Großen Produkte und die Cloud verkaufen. Das wird es sein! Verschenktes Potenzial meiner Meinung nach! Da kann man jetzt 4K bearbeiten aber nicht als HD Format auf einer Scheibe mit Menü oder so ausgeben…

Tipps zu Adobe Elements

  • Ausschlüsse im Windows Defender definieren!

Es geht alles um einiges schneller wenn der Virenscanner nicht jeden Furz lang alles prüft was so ein Prozess da macht. Deshalb macht es Sinn die Prozesse auszuschließen: „Elements Auto Creation 2020.exe“, „PhotoshopElementsEditor.exe“, „PhotoshopElementsOrganizer.exe“, „PremiereElementsEditor.exe“, „MPEGHDVExport.exe“

  • Automatische Kreationen (auf Basis von Adobe Sensei) abschalten

Der Prozess startet standardmäßig im Autostart. Er benötigt RAM und Rechenleistung. Wer es nicht liebt kann den Autostart Prozess „Elements Auto Creation 2020.exe“ mit CCleaner rauswerfen. Ich habe gleichzeitig die Datei noch umbenannt („.orig“)

Ich bin eh so Oldschool, ich mochte solche Auto Vorschlagsbastelscheiße auch bei Google-Fotos nicht!
  • Daten Cache dahin verschieben wo man es schnell kontrolliert aufräumen kann

Standardmäßig wird der Datencache in den Untiefen des Benutzerkontos erstellt (C:\Users\“Dein User“\AppData\Roaming\Adobe\Common).

Was für ein Bullshit!! Aber auf mich hört ja niemand!

Es macht daher Sinn auf einer Stelle – nennen wir sie mal D:/ Laufwerk – einen Ordner zu erstellen der nur für den Datencache da ist. (Klappt auch nicht 100% aber ist besser als bei voller Festplatte sich blöde zu suchen, wo die Daten liegen). Sagen wir also, wir haben einen Ordner „D:\Adobe-Media Cache Files“, dann definieren wir den in den Programmen. Angefangen bei Organizer unter „Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Dateien -> Medien Cache“ und hier den Mediencache Ordner angeben.

In Photoshop braucht man es nicht nochmal extra angeben hier kann man D:/ als Arbeitsvolume aktivieren.

In Premiere findet man das unter „Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Medien -> Medien Cache Datenbank“

  • Plugins und Filter funktionieren nur als 64bit Version

…und selbst dann nicht mal unbedingt! Einige Plugins die jetzt auch irgendwann 2008 als x64 Version raus kamen laufen nicht unter Adobe Elements ab V14 weil hier ausschließlich auf x64 gesetzt wird. Die Frage ist dann benötigt man sie wirklich? Nutzt man eine 32bit Version von Gimp oder Photoshop parallel oder trennt man sich einfach davon??? Bei Plugins die kostenlos angeboten werden ist es vielleicht verschmerzlich wenn man sie nicht mehr nutzt andere haben man richtig viel Geld gekostet…

Fazit: Irgendwas iss halt immer =0[


Wie ich nun dank der Adobe User Community herausgefunden habe, kann man in Premiere Elements 2020 den zusätzlichen Content einfach herunterladen. Im Bereich jeweils von Titeln, Musik und Bildern genügt ein Rechtsklick auf eines der, mit einer blauen Ecke oben rechts gekennzeichneten, Items und man kann über „Alle downloaden“ den Download starten.

Im Photoshop Elements 2020 habe ich jedoch so einen Download nicht gefunden. Da muss ich wohl mal den Support Fragen.


Tja wie ich es mir denken konnte, hat da irgendwie nie jemand dran gedacht, dass man das Content-Zeug auf der Festplatte will und nicht in der Cloud. Ich meine klar gibt es natürlich Leute die es gut finden, wenn man nicht 30GB an Festplatte für das Bundle reservieren muss, wenn man dann eh nur die Werkzeuge nutzt und weniger den Content.

Aber wieso denkt man bei Premiere an so einen Content Download und in Photoshop nicht? Man kauft doch das Bundle und möchte dann evtl. auch alles nutzen. Macht es da nicht Sinn die Funktionen in alle Produkte gleich zu stricken und nicht bei Produkt 1 so und bei Produkt 2 vergessen wir das einfach mal?

Bei Premiere Elements sind sowohl die Menu-Templates, die Musik und Animationen und Bilder als jeweils ein Download. Man muss natürlich auch dann an die Vorlagen für Instant Movie etc. denken. Aber hier klappt das alles mit einem Download auf den Rechner zu bekommen. Es ist dennoch alles sehr versteckt! Bei der installation einen Hook mit der Abfage, den kompletten Content zu Installieren, gibt es nicht – Gab es aber mal!

Bei Photoshop Elements hab ich gestern 2,5h gesessen und jedes Ding einzeln angeklickt und heruntergeladen. Hintergründe, Rahmen, Bild-Items und alle Templates für Kalender/Karten etc. … JEDES EINZELN!!! Das würde eigentlich beim testen der Software auffallen, das es nervige Kack-Scheiße ist aber scheinbar sind die Indischen Tester gerne mit klicken beschäftigt.

Ich habe es gestern als Verbesserungsvorschlag eingereicht. Ob es überhaupt Entscheider erreicht oder umgesetzt wird ¯\_(ツ)_/¯